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·21 de abril de 2026
"Vorne mitspielen": 1860 will neuen Anlauf Richtung Aufstieg starten

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Auch im achten Anlauf hat der TSV 1860 München die Rückkehr in die 2. Bundesliga verpasst und geht nun in das neunte Drittliga-Jahr in Folge – keiner der aktuellen Klubs spielt länger in der 3. Liga. In kommenden Serie wollen die Löwen dann einen neuen Anlauf Richtung Aufstieg starten.
Woran ist 1860 in dieser Saison gescheitert? Während Trainer Markus Kauczinski zuletzt betont hatte, dass die Löwen nie zu einem Spitzenteam geworden sind, machte Kevin Volland ein Mentalitätsproblem aus. Präsident Gernot Mang sprach gar von "Alibi-Fußballern" und davon, dass es diese in der kommenden Saison nicht mehr geben soll.
Geschäftsführer Manfred Paula wollte am Samstag vor dem Spiel in Saarbrücken im Gespräch mit "MagentaSport" ausdrücklich nicht von "Alibi-Fußballern" sprechen ("Das nehme ich nicht in den Mund"), gleichzeitig will er aber das Etikett "Aufstiegskader" künftig nicht mehr auf die Mannschaft kleben. Dennoch ist das Ziel für die kommende Saison klar: "Wir wollen wieder vorne mitspielen." Ob im neunten Anlauf dann der Aufstieg gelingt?
Noch lässt sich diese Frage nicht beantworten, zumal der Kader noch nicht steht und zahlreiche Verträge auslaufen. Paula sieht den TSV in der Kaderzusammenstellung aber auf einem "guten Weg" und verwies auf die Verlängerungen mit Stammkeeper Thomas Dähne und Tunay Deniz. Von zwölf Akteuren ist die Zukunft noch ungeklärt, unter anderem Kapitän Jesper Verlaat, Thore Jacobsen und Raphael Schifferl sind nur noch bis zum 30. Juni gebunden.
Während der Abgang von Clemens Lippmann bereits fix ist, droht auch der Verlust von Sigurd Haugen, der unter anderem von Dynamo Dresden umworben wird. "Es ist klar, dass ein Spieler wie er Begehrlichkeiten weckt, aber wir sind da weitgehend entspannt", so Paula. Zum einen, weil der Norweger noch bis 2027 unter Vertrag steht. Zum anderen, weil er sich zuletzt klar zu den Löwen bekannt hatte.
In den verbleibenden vier Partien gehe es nun darum, die Spannung für das Landespokal-Finale gegen die Würzburger Kickers am 23. Mai hochzuhalten. Schließlich waren die Löwen schon seit drei Jahren nicht mehr im DFB-Pokal vertreten, sodass die Qualifikation überaus wichtig wäre – nicht zuletzt aus finanziellen Gründen. Insgesamt wollen die Sechzger trotz des verpassten Aufstiegs "mit einem guten Gefühl aus der Saison rausgehen". Um dann ab Sommer wieder angreifen zu können.









































