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·8 de mayo de 2026

"Wären der verdiente Sieger gewesen": MSV-Frust nach 0:0

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Zwar ist der MSV Duisburg durch die Nullnummer in Aue vorerst an Energie Cottbus vorbei auf Platz 2 gesprungen, hat es aber gleichzeitig verpasst, noch mehr Druck auf die Lausitzer sowie Rot-Weiss Essen auszuüben. Entsprechend überwog bei den Zebras die Enttäuschung.

Am Ende war selbst der Punkt in Gefahr

In der Nachspielzeit rutschte allen, die es mit dem MSV halten, das Herz in die Hose – und das sogar gleich zweimal. Erst zog Ehlers aus halbrechter Position ab, dann war Bär bei einem Konter frei durch. Doch zweimal parierte Braune im Duisburger Tor glänzend und rettete den Punktm "Die hat er sensationell gehalten", lobte Kapitän Alexander Hahn nach der Partie bei "MagentaSport" und hatte auch eine Erklärung dafür, warum die Zebras in der Schlussphase so offen waren: "Am Ende ist es klar, dass wir alles nach vorne werfen, weil wir unbedingt den Sieg wollen. Dass dann mal einer durchrutscht, passiert leider mal."


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So mussten die Duisburger mit Abpfiff fast schon froh sein, immerhin einen Punkt mitgenommen zu haben, wie auch Trainer Dietmar Hirsch betonte. Doch Zufriedenheit herrschte deswegen natürlich keineswegs. "Wir wollten gewinnen", sagte der MSV-Coach. Und gemessen an der Tatsache, dass die Zebras gleich 22 Torschüsse abgaben, wäre das auch durchaus möglich gewesen – wenngleich sich die Anzahl an Großchancen in Grenzen hielt. "Wenn man das ganze Spiel sieht, außer die Nachspielzeit, wären wir schon der verdiente Sieger gewesen", meinte Hahn.

"Vielleicht zu viel Ballbesitz"

Warum es dennoch nicht zum Sieg gereicht hat, erklärte Hirsch so: "Uns hat ein bisschen die letzte Durchschlagskraft gefehlt." Auch, weil das Spiel "zu kontrolliert" gewesen sei. "Es hört sich blöd an, aber wir hatten vielleicht zu viel Ballbesitz." Am Ende lag die Quote bei 61 Prozent. "Sonst ist ja alles ein bisschen wilder." Nun müsse der MSV den Punkt mitnehmen und am Samstag, wenn die Konkurrenz aus Cottbus und Essen spielt, schauen, was dieser wert ist. An Cottbus sind die Zebras zwar erstmal vorbei, allerdings könnte Energie schon mit einem Remis zurück auf Platz 2 springen. Und RWE würde bei einem Sieg sogar nach Punkten gleichziehen.

Hahn ist aber überzeugt: "Wenn alles normal läuft, haben wir Platz drei in der eigenen Hand. Und Platz zwei nicht." Schützenhilfe für den direkten Aufstieg hätte der MSV vermutlich aber so oder so benötigt, da Cottbus das etwas bessere Torverhältnis hat. "Jetzt hoffen wir, dass die anderen auch mal straucheln", so Hirsch. "Wir können nur unser Spiel nächste Woche gewinnen. Dann gucken wir, was dabei rauskommt." Viktoria Köln wird in der ausverkauften Schauinsland-Reisen-Arena zu Gast sein. "Unsere Fans werden uns mindestens zum Relegationsplatz schreien", ist der 60-Jährige überzeugt. "Aber erstmal sind wir jetzt Zweiter. Deswegen habe ich den Jungs in der Kabine gesagt, dass sie wieder lachen sollen. Es braucht niemand missmutig sein. Dafür ist das große Ganze einfach zu positiv."

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