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·13 de febrero de 2026
Was macht eigentlich Karim Matmour? 101 Bundesligaspiele für Frankfurt & Gladbach

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·13 de febrero de 2026

Am kommenden Wochenende treffen mit Eintracht Frankfurt und Borussia Mönchengladbach zwei der größten deutschen Fußballvereine aufeinander, deren jüngere Vergangenheit kaum unterschiedlicher hätte verlaufen können. Während die Fohlen ihrer großen Zeit bereits seit Längerem hinterher jagen, gehörten die Adler vom Main in den letzten Jahren zur deutschen Elite und präsentierten die Bundesliga regelmäßig auf internationaler Ebene.
Neben dem DFB-Pokal-Triumph im Jahr 2018 wurde der Höhenflug der Hessen 2022 sogar mit dem Titel in der Europa League gekrönt. Seither hat sich die Eintracht im oberen Drittel der Liga festgesetzt und sich einen exzellenten Ruf als Zwischenstation für vielversprechende Fußballer erarbeitet, was schwindelerregende Millionenbeträge in die Bankmetropole fließen ließ. Ganz anders sieht die Lage in Gladbach aus. Dort wartet man seit 1995 auf einen Titel, und der fünfmalige deutsche Meister war zuletzt häufiger in der unteren Tabellenhälfte zu finden. Auch aktuell winkt eher der Abstiegskampf am Niederrhein.
Aktuell eint beide Mannschaften zumindest die etwas schiefe Gefühlslage, denn bei beiden Traditionsklubs läuft man den eigenen Ansprüchen hinterher. Zudem trennten sich beide Vereine im bisherigen Saisonverlauf bereits von ihrem Cheftrainer. Mit Blick auf das bevorstehende Duell am 22. Spieltag der laufenden Saison 2025/26 lassen sich aber auch einige weitere Gemeinsamkeiten dieser beiden Klubs ausmachen. Zum Beispiel bei beliebten Kickern, die beide Trikots überstreiften. Einer, der für beide Vereine auflief und Eindruck hinterlassen hatte, ist Karim Matmour.
Der mittlerweile 40-jährige ehemalige Nationalspieler Algeriens stand von 2008 bis 2011 für die Borussen auf dem Feld und absolvierte in diesem Zeitraum insgesamt 84 Pflichtspiele mit der Gladbacher Raute auf der Brust, davon 77 in der ersten Liga. Vier Tore und drei Vorlagen erzielte der Sunnyboy am Niederrhein, bevor er im Sommer 2011 für eine Ablöse von 500.000 Euro zu Eintracht Frankfurt wechselte.

Karim Matmour (l.) feiert mit Oliver Neuville und Michael Bradley / Christof Koepsel/GettyImages
Matmour, der in Straßburg geboren wurde, absolvierte zunächst 28 Spiele in der 2. Bundesliga für die Hessen und war in der Spielzeit 2011/12 mit insgesamt zehn Torbeteiligungen erheblich an der Rückkehr in die Bundesliga beteiligt. Im Jahr darauf kam der 30-malige algerische Nationalspieler im Trikot der SGE zu 24 Einsätzen in der Bundesliga, wobei ihm je ein Tor und eine Vorlage gelangen. Am Ende der Saison wechselte Matmour von Eintracht Frankfurt zum 1. FC Kaiserslautern und kehrte somit in die 2. Bundesliga zurück. Es sollten noch die Stationen Al-Arabi, Huddersfield und TSV 1860 München folgen, ehe Matmour seine Karriere 2017 bei Adelaide United in Australien ausklingen ließ.

Karim Matmour (2.v.r.) im Trikot von Eintracht Frankfurt / Dennis Grombkowski/GettyImages
Nach seiner aktiven Laufbahn blieb Matmour dem Fußball treu, versuchte sich zunächst als Trainer und sammelte erste Erfahrungen im Amateurbereich beim Kehler FV 07, wo er von 2018 bis 2020 unter anderem als Co-Trainer, Trainer und in beratender Funktion tätig war. Von 2020 bis 2022 war Matmour dann Scout bei Bayer 04 Leverkusen, anschließend war er von September 2022 bis Oktober 2023 Co-Trainer der algerischen U23-Nationalmannschaft.

Karim Matmour beim Gladbacher Jubiläum zum 125. Vereinsgeburtstag / Christian Verheyen/GettyImages
Auch heute noch ist Karim Matmour mit dem Fußball verbunden - wenn auch nicht mehr auf der Trainerbank. Er ist regelmäßig im TV-Bereich und in den sozialen Medien zu verschiedenen Themen rund um seine große Liebe, den Fußball, im Einsatz, war bereits Gast in Fußball-Podcasts und durfte unter anderem bei der WM in Katar als Experte und Co-Kommentator für afrikanische Teams sein Fachwissen einbringen. Zudem hat der Ex-Profi in Algerien mittlerweile seine eigene Modemarke mit dem Namen "Fennec” auf den Markt gebracht. Sie soll gute Qualität und erschwingliche Preise verbinden.
Bei seinen beiden Ex-Klubs aus Gladbach und Frankfurt ist er noch heute gern gesehener Gast. Vielleicht ja auch beim direkten Aufeinandertreffen am Wochenende.
Was macht eigentlich?









































