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·2 de junio de 2026
Wechsel doch möglich? England-Klubs lassen bei BVB-Star nicht locker

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·2 de junio de 2026

Eigentlich hatte die Vertragsverlängerung im vergangenen März für Klarheit gesorgt: Felix Nmecha hatte sich zu Borussia Dortmund bekannt und einen bis 2030 gültigen Vertrag unterschrieben. Der Mittelfeld-Star wurde dabei laut Sky mit einer kräftigen Gehaltserhöhung von fünf auf rund zehn Millionen Euro belohnt.Allerdings musste der BVB wohl den Kompromiss eingehen, Nmecha eine Ausstiegsklausel zu gewähren. Diese soll bei rund 70 Millionen Euro liegen. Unklar ist dagegen, ab wann die Exit-Option greift. Offenbar ist sie in diesem Sommer – anders als bei Nico Schlotterbeck – noch nicht gültig.
Das große Interesse zahlreicher Klubs am 25-Jährigen besteht offenbar auch nach seiner Vertragsverlängerung in Dortmund. Insbesondere Klubs aus der englischen Premier League haben Nmecha weiterhin auf der Wunschliste.
"Felix wird auch in der kommenden Saison für uns spielen, das ist der klare Plan."Ole Book zur Nmecha-Zukunft
Laut Sky-Reporter Patrick Berger gelten etwa Manchester United, Newcastle United und auch Manchester City zu den Interessenten, die "in Lauerstellung" darauf warten, ob sich seitens Nmecha nicht doch noch eine Möglichkeit für einen Wechsel im Sommer auftun könnte. Dabei verwies Berger auch darauf, dass mit Enzo Maresca ein alter Bekannter des BVB-Spielers nun der neue Cheftrainer bei City ist. Die beiden kennen sich bereits aus der Jugend der Skyblues.
Zwei Faktoren sind besonders zu berücksichtigen. Zum einen: Nmecha wird unter Julian Nagelsmann vermutlich eine große Rolle für die Deutsche Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft spielen. Mit guten Leistungen, wie etwa beim 4:0-Sieg über Finnland am letzten Sonntag, könnte er so nur noch mehr auf sich aufmerksam machen.Zum anderen: Der BVB möchte den 25-Jährigen eigentlich gar nicht abgeben und bestenfalls auch erst gar nicht über ein solches Szenario nachdenken müssen. Es gibt den ganz klaren Plan, mit Nmecha auch in die nächste Saison zu gehen.

Nmecha im Einsatz für Deutschland beim Test gegen Finnland | Alexander Hassenstein/GettyImages
"Nmecha ist einer der besten Box-to-Box-Spieler in der Welt."Lothar Matthäus (Sky)
Bei Schwarz-Gelb gilt Nmecha als wichtiger Leistungsträger. Auf die Frage, ob er dementsprechend de facto unverkäuflich sei, antwortete Sportdirektor Ole Book jüngst: "Das würde ich so unterschreiben. Felix wird auch in der kommenden Saison für uns spielen, das ist der klare Plan. Er ist einer der besten Mittelfeldspieler in Deutschland, und auch in Europa muss er sich keineswegs verstecken. Er hat eine enorme Bedeutung für unser Spiel."
Tatsächlich unverkäuflich ist in Dortmund aber eigentlich kein Spieler, wie auch Berger in seinem Bericht nochmals erwähnte. Eines ist jedoch klar: Es bräuchte schon ein äußerst attraktives Angebot, um dem BVB einen Nmecha-Abgang schmackhaft machen zu können. Je nachdem wie seine WM läuft und wie offen er vielleicht doch für eine Rückkehr nach England ist, könnte es ein interessierter Verein aber vielleicht zumindest versuchen.
Ein Sonderlob bekam Nmecha nun schon von Lothar Matthäus. In seiner Kolumne für Sky ließ er das Testspiel gegen Finnland Revue passieren und ging dabei auch auf die einzelnen Spieler ein. Zusammen mit Aleksandar Pavlovic habe der BVB-Star die "Sache gut gemacht".
"Gerade Nmecha ist für mich ein Spieler, der alles mitbringt auf der Achter-Position. Er ist physisch stark, technisch stark. Er kann mit einer großen Geschwindigkeit mit dem Ball das Mittelfeld überbrücken. Nmecha ist einer der besten Box-to-Box-Spieler in der Welt", so Matthäus sehr deutlich weiter. Augenscheinlich ist das eine Meinung, die so mancher Klub von der Insel teilt.
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