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·3 de abril de 2026

Wegen Undav: Kruse schießt gegen Nagelsmann

Imagen del artículo:Wegen Undav: Kruse schießt gegen Nagelsmann

Die Diskussion um Deniz Undav reißt nicht ab und bekommt jetzt sogar weiteren Zündstoff. Nach den jüngsten Aussagen von Julian Nagelsmann meldet sich mit Max Kruse ein ehemaliger Nationalspieler zu Wort und übt deutliche Kritik am Bundestrainer.

Im Zentrum steht erneut die Rolle des Stuttgarter Angreifers, der trotz starker Leistungen im Verein keine feste Rolle im DFB-Team erhält. Undav war in dieser Saison an 36 Treffern beteiligt, kam in der Nationalmannschaft bei den beiden Testsielen gegen die Schweiz und Ghana aber weiterhin nur auf begrenzte Einsatzzeiten.


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Kruse zweifelt am Leistungsprinzip

Vor allem Nagelsmanns Umgang mit der Situation sorgt für Unverständnis. Kruse kritisiert die Kommunikation rund um die Rollenverteilung. „Du kannst spielen, wie du willst, am Ende sitzt du sowieso maximal auf der Bank“, sagt er in seinem Podcast und legt nach: „Dieses Leistungsprinzip ist absolut gecrasht.“ Damit spricht er die Diskrepanz zwischen Form im Verein und Einsatzzeit im Nationalteam an. Für Kruse ist klar, dass solche Entscheidungen schwer vermittelbar sind.

Dabei unterstreicht Undav seine Argumente weiterhin auf dem Platz. Beim Testspiel gegen Ghana erzielte er nach Einwechslung sogar den Siegtreffer. Nagelsmann relativierte die Szene aber im Anschluss und verwies darauf, dass der Treffer unter anderen Umständen möglicherweise nicht gefallen wäre. Seine Einschätzung sorgte im Anschluss für neue Diskussionen.

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Foto: Getty Images

Auch Ex-Bundesliga-Stürmer Martin Harnik äußerte sich kritisch, wenn auch etwas differenzierter. Zwar betont er die Bedeutung klarer Rollen im Team, sieht im Fall Undav jedoch ebenfalls eine problematische Entwicklung. „Er sucht nach Gründen, um seine Entscheidung zu rechtfertigen“, so Harnik über den DFB-Coach. Für ihn wirkt die Argumentation Nagelsmanns nicht sehr überzeugend und teilweise konstruiert.

Die Undav-Thematik entwickelt sich damit immer mehr zu einer Grundsatzdiskussion. Dabei geht es nicht mehr nur um einen einzelnen Spieler, sondern um die generelle Linie im Umgang mit Leistung und Vertrauen. Mit Blick auf die WM im Sommer dürfte der Druck auf Nagelsmann dadurch weiter steigen.

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