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·18 de marzo de 2026

Weltmeister DFB-Bundestrainer Löw warnt vor WM 2026 in den USA

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Weltmeister DFB-Bundestrainer Löw warnt vor WM 2026 in den USA: Ex-Bundestrainer Joachim Löw äußerte beim Literaturfestival lit.Cologne deutliche Sicherheits- und Politik-Bedenken rund um das Turnier in den USA, Kanada und Mexiko. Löw zog Parallelen zu den Debatten um Russland 2018 und Katar 2022 und bezeichnete die Lage in den USA als „noch einmal gefährlicher“. Er nannte geopolitische Spannungen, innenpolitische Sicherheitsmaßnahmen und jüngste Visum-Probleme als Belastungsfaktoren für das Turnier. Die Äußerungen weichen deutlich vom Kurs des DFB ab und entzünden erneut die Diskussion über Boykott und Schutzmaßnahmen.

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Löw warnt vor politischen Risiken und Sicherheitsfragen

Joachim Löw machte bei seiner Rede in Köln deutlich, dass politische Konflikte die Austragung eines großen Turniers massiv überlagern können. Er erinnerte an die bereits „von Debatten überschattete“ WM 2018 in Russland und die Menschenrechtsdebatten vor der WM 2022 in Katar und zog daraus die Konsequenz: „Aber in einem Land zu spielen, das sich gerade aktiv im Krieg befindet, ist noch einmal gefährlicher.“ Damit bezog er sich auf die derzeitige US-Politik, die seiner Darstellung nach vor wenigen Wochen in eine militärische Auseinandersetzung mit dem Iran geführt habe und innenpolitisch durch harte Sicherheitsbehörden sowie geopolitische Konflikte für Unruhe sorge. Gleichzeitig warnte Löw vor den Folgen solcher Spannungen für Mannschaften, Fanreisen und die organisatorische Sicherheit eines Großereignisses.


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DFB reagiert zurückhaltend — Völler und Neuendorf distanzieren sich

Beim Deutschen Fußball-Bund stößt die Debatte um einen möglichen Boykott auf Widerstand. Sportdirektor Rudi Völler bezeichnete die Diskussion zuletzt als „sinnlos“ und betonte, dass Boykottaufrufe nichts brächten: „Es bringt nichts und du schadest nur den Athleten.“ Präsident Bernd Neuendorf und weitere DFB-Verantwortliche hatten zuvor ebenfalls eher einen weiten Bogen um die Boykottfrage gemacht, um die sportliche Planung und die Vorbereitungen der Nationalmannschaft nicht zu gefährden. Dennoch dürfte die Auseinandersetzung über Strategie, Sicherheitskonzepte und Visapolitik die Verbandsarbeit in den kommenden Monaten begleiten.

Bonhof fordert Prüfung der Sicherheitsmaßnahmen — Visum-Eklat wirft Schatten

Auch Rainer Bonhof, Präsident von Borussia Mönchengladbach, mahnte bei der Diskussion klarere Sicherheitsüberlegungen an und ging in seinen Ausführungen noch einen Schritt weiter: „Ich weiß gar nicht, ob du überhaupt spielen sollst.“ Er nannte Kanada in diesem Kontext das „einzige neutrale Land“ und betonte, dass er keinen generellen Boykott wolle, wohl aber eine ernsthafte Auseinandersetzung mit Schutzkonzepten. Gleichwohl werfen zuletzt aufgetretene Visum‑Eklats und organisatorische Unsicherheiten einen zusätzlichen Schatten auf das im Juni beginnende Turnier und werden die Debatte um Fanreisen, Akkreditierungen und die politische Bewertung der Gastgeberstaaten weiter anheizen.

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