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·24 de febrero de 2026
„Weltweite Sensation“: Rummenigge schwärmt von der Klub-WM

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·24 de febrero de 2026

Sportlich endete die Klub-Weltmeisterschaft für den FC Bayern mit einer Enttäuschung. Im Viertelfinale war gegen Paris Saint-Germain Schluss. Doch während viele Fans und Experten das neue XXL-Format kritisch sehen, schlägt Karl-Heinz Rummenigge ganz andere Töne an. Der Aufsichtsrat des Rekordmeisters zeigt sich begeistert von der Reform der FIFA.
In einem Interview mit dem Weltverband verteidigte der 70-Jährige das neue Turnier mit 32 Mannschaften, das im vergangenen Jahr erstmals in den USA ausgetragen wurde. „Ich würde sagen, dass es sich um ein anderes Qualitätsniveau handelt, und ich bin überzeugt, dass es nach und nach von der Öffentlichkeit und dem allgemeinen Publikum akzeptiert werden wird“, erklärte Rummenigge.

Foto: IMAGO
Für den ehemaligen Vorstandschef der Münchner hat das Turnier durch die Reform deutlich an Bedeutung gewonnen. „Jetzt ist es wirklich eine Klub-Weltmeisterschaft. Wer sie gewinnt, ist die beste Mannschaft der Welt“, betonte er. Den Titel sicherte sich Chelsea, das im Finale überraschend klar mit 3:0 gegen PSG gewann.
Rummenigge sprach sogar von einer „fast weltweiten Sensation“. Die nächste Ausgabe ist für 2029 geplant. Zuvor hatte das alte Format lediglich die jeweiligen Kontinentalmeister zu einem Kurzturnier zusammengeführt. Mit der Ausweitung auf 32 Teams ersetzt die Klub-WM zudem faktisch den früheren Confederations Cup.
Dass Rummenigges positive Einschätzung nicht nur sportliche Gründe hat, liegt auf der Hand. Laut veröffentlichten FIFA-Zahlen nahm der FC Bayern 58,2 Millionen US-Dollar ein – umgerechnet rund 50 Millionen Euro. Damit rangieren die Münchner im Einnahmen-Ranking auf Platz fünf hinter Fluminense, Real Madrid, PSG und Sieger Chelsea, der mit 114,6 Millionen Dollar die höchste Summe kassierte.
Für die FIFA ist das erweiterte Format ein strategischer Schritt. Ziel ist es, das sportliche Niveau zu steigern und gleichzeitig die wirtschaftliche Attraktivität für die teilnehmenden Klubs massiv zu erhöhen. Gerade für europäische Spitzenvereine wie den FC Bayern stellt das Turnier damit nicht nur eine sportliche Bühne, sondern auch eine lukrative Einnahmequelle dar.
Ob sich die neue Klub-WM dauerhaft etabliert, bleibt abzuwarten. Karl-Heinz Rummenigge ist jedenfalls überzeugt, dass die Reform Zukunft hat.









































