MillernTon
·8 de enero de 2026
„Wenn wir gegen unsere Prinzipien spielen, wird es gefährlich.“

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Eric Smith äußerte sich zum kommenden Spiel gegen Leipzig, zur englischen Woche und zu seiner Zukunft beim FC St. Pauli.(Titelfoto: Stefan Groenveld)
Bei Eiseskälte ging es erstmals im neuen Jahr für mich zur Medienrunde. Also packte ich mich warm ein, Mütze auf, Handschuhe an und los, um noch ein wenig beim Training unserer Kiezkicker zuzuschauen. Die letzte halbe Stunde ging es in drei Teams gegeneinander. Den Sieg holte sich Team Rot, darunter Andō, Fujita, Kaars und Co, die sich am Ende des Trainings ordentlich feierten.
Hervorzuheben ist aber wohl Ben Volls vollster Support für Jannik Robatsch. Nach jeder guten Aktion, die Jannik Robatsch vollbrachte, war über den gesamten Trainingsplatz nur noch ein lautes „ROBAAAATSCH“ aus dem Tor von Ben Voll zu hören. So einen Support kann man sich doch nur wünschen.
Nach dem Training ging es für Eric Smith dann Richtung Mikrofone und Kameras. Und auch er wurde als erstes damit konfrontiert, ob und wie ihm das kalte Wetter gefällt. Bei seinem alten Club Tromsø IL war es wohl deutlich schlimmer: „Es ist warm hier im Vergleich dazu. Ich bin Schlimmeres gewöhnt und ich mag es ganz gerne. Meine Tochter mag es auch, wir genießen solches Wetter. In Tromsø war es etwa minus 16 Grad und der Schnee war höher.“ Für seinen morgigen 29. Geburtstag hat Smith nichts geplant, auf seine besten Fußballer-Jahre hofft er aber jetzt: „Ich hoffe, das kommt noch. Normalerweise würde man sagen, dass es für Verteidiger und Mittelfeldspieler das beste Alter ist. Man hat das Wissen und eine gut körperliche Verfassung. Aber ich mag wo ich jetzt grade bin und ich mag das Fußballspielen.“
Die ersten Eindrücke von Eric Smith von Tomoya Andō, der ebenfalls in der Innenverteidigung spielt, sind positiv: „Er ist ein guter Spieler, er spielt für die japanische Nationalmannschaft. Er ist hier sehr willkommen und wir nehmen jede Hilfe, die wir kriegen können.“ Die Kommunikation mit Andō auf Englisch verläuft besser als zunächst in den Medien vermutet: „Er kann besser Englisch, als ihr denkt. Aber auf dem Platz herrscht sowieso eine eigene Sprache. Er versteht, was wir meinen und wir können ihm dabei helfen, es zu verstehen. Das wird kein Problem sein.“
Was Smiths Position auf dem Platz angeht, ob er weiter als zentraler Innenverteidiger spielt oder ins Mittelfeld hochrückt, scheint noch nicht ganz sicher zu sein. Smith – der mal erklärte, dass er sehr gerne auf der Sechs spielt – dazu: „Ich habe bisher noch nichts gehört, also weiß ich es nicht. Das müssen die Trainer entscheiden. Ich weiß, wo ich gerne spiele und ich weiß, was ich auf meinen Positionen kann. Ich versuche nur, dem Team so viel wie möglich zu helfen. I get put where I get put.“Auf die Frage zu Bornemanns Aussage, Smith bleibe mindestens bis zum Sommer, sagte er nur: „Andreas ist der Boss, also wenn er sagt, dass ich bleibe, dann ist das natürlich so.“
Mit Blick auf das Spiel gegen Leipzig geht es für Smith um Stabilität im Team: „Wir müssen defensiv stabil stehen und unseren Prinzipien treu bleiben. Wenn wir gegen unsere Prinzipien spielen, wird es gefährlich.“ Aus den letzten fünf Spielen zieht Smith zwar Hoffnung, aber: „Die Hoffnung war, zumindest für mich, immer da. Wir haben jetzt ein paar gute Sprünge für uns statt gegen uns bekommen und das ist, was wir in dieser Liga brauchen. Wir wissen, dass andere Teams eine höhere individuelle Qualität haben als wir, aber ich glaube in den letzten fünf Spielen waren wir in der Lage herauszufinden, was wir tun müssen, um in dieser Liga zu punkten. Das wissen wir jetzt und auch die neuen Spieler haben das gelernt. Das können wir in den letzten Monaten dieser Saison hoffentlich zeigen.“
Auch der Pokal bringt Selbstbewusstsein in die Mannschaft, dennoch: „Unsere meiste Aufmerksamkeit gilt der Bundesliga, mit dem Ziel dort zu bleiben. Der Pokal ist ein Bonus. Die Spiele machen Spaß und das Viertelfinale wird interessant.“ Und auch auf die Englische Woche, die bald ansteht, blickt Smith positiv: „Ja es ist ein voller Kalender, aber ich finde es besser so. Wir konnten mehr Tage über Weihnachten mit der Familie verbringen, dann sind drei Spiele in einer Woche nicht so schlimm. Wir freuen uns darauf. Wir machen diesen Sport, um zu spielen, das ist das was am meisten Spaß macht.“
Mit Spaß, keinen Problemen mit dem Wetter und Eric Smith – egal auf welcher Position – wird das hoffentlich was gegen RaBa Leipzig am Samstag. Die Leipziger haben bisher am Millerntor noch keinen Sieg geholt, haben noch nichtmal ein Tor geschossen. Wenn es dabei bleibt, dann winken dem FC St. Pauli, ob Unentschieden oder (noch besser) ein Sieg, wichtige Punkte im Abstiegskampf.
Immer weiter vor!//Nina
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