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·2 de abril de 2026
"Wer ins Stadion kommt…": FCS will eine Reaktion zeigen

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Nach dem 0:3 in Verl und der Fan-Wut will der 1. FC Saarbrücken am Sonntag gegen den FC Ingolstadt eine Reaktion zeigen. Mittelfeldspieler Patrick Sontheimer ist sich sicher: "Wer ins Stadion kommt, wird eine andere Mannschaft sehen."
Mit einem äußerst unguten Gefühl musste der 1. FC Saarbrücken in die Länderspielpause. Mit 0:3 unterlagen die Saarländer beim SC Verl – kurz vor Schluss spitzte sich die Wut bei den mitgereisten Anhängern zu: "Außer Manu (Manuel Zeitz, Anm. d. Red.) könnt ihr alle gehen" und "Wir sind Saarbrücker und ihr nicht" schallte es aus dem Block. Ein Wirkungstreffer, verweigerten die Spieler danach Interviews mit der Presse vor Ort. Dafür entschuldigte sich Patrick Sontheimer im Namen der Mannschaft vor der Partie gegen den FC Ingolstadt. "Wir sind auch nur Menschen. Der eine oder andere hatte Wörter und Sprüche abbekommen und war nicht in der Laune, Interviews zu geben. Das wird aber nicht mehr vorkommen", erklärte der 27-Jährige im Mediengespräch vor dem Spiel.
Zumindest im Landespokal konnten die Saarländer für Wiedergutmachung sorgen. Mit 8:0 gab es einen souveränen Sieg gegen den Verbandsligisten FC Kandil Saarbrücken. Also Licht und Schatten auch nach dem Trainerwechsel – für Chefcoach Argirios Giannikis angesichts der schwierigen Saison nichts Ungewöhnliches: "Wir müssen schauen, wo wir herkommen. Wir haben 16 Partien nicht gewonnen – uns dennoch einen Vorsprung von acht Punkten erarbeitet. Zuletzt ging es auswärts gegen zwei Top-Teams. In Verl haben wir einfach eine schlechte zweite Halbzeit gespielt. Diese Auf und Abs werden wir nicht ausradieren können."
Trotz der "guten Ausgangslage von acht Punkten" heißt es: "Die Luft ist definitiv nicht raus. Es sind noch so viele Punkte zu vergeben. Wir müssen maximal scharf sein. Und das sind wir auch: Sonst hätten wir im Testspiel gegen den SV Darmstadt 98 nicht so gut mitgehalten oder im Pokal unter schwierigen Bedingungen nicht souverän und zu null gewonnen." Obwohl das letzte Spiel in der Liga "schattig war, ist allgemein viel Licht reingekommen", blickte Giannikis zurück. Wichtig für die kommenden Wochen ist für ihn weiterhin: "Wir müssen in der Unruhe die Ruhe bewahren."
Hoffnung im Kampf um den Klassenerhalt dürfte auch der Spielplan machen. Von den letzten acht Partien sind fünf Zuhause. Warum es dort besser läuft? Sontheimer: "Vielleicht klappt es mit den Fans im Rücken besser, in unsere Abläufe zu kommen." Und warum sich ein Stadionbesuch trotz des letzten Ligaspiels lohnt: "Wer ins Stadion kommt, wird eine andere Mannschaft sehen. Wir haben schon das ein oder andere Mal eine Reaktion gezeigt."









































