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·2 de abril de 2026

Werder Boniface mit Bäuchlein – aber Thioune sieht eine „Chance“

Imagen del artículo:Werder Boniface mit Bäuchlein – aber Thioune sieht eine „Chance“

Victor Boniface ist nach seiner Knie-OP mit einem deutlich sichtbaren kleinen Bäuchlein nach Bremen zurückgekehrt, trotzdem hofft Werder-Trainer Daniel Thioune (51) auf mögliche Einsätze des Stürmers für die Hanseaten. In der Presserunde vor der Partie gegen RB Leipzig mit Ex-Werder-Trainer Ole Werner am Samstag (15.30 Uhr/Sky) machte Thioune deutlich, dass Boniface trotz seiner Körperform eine Perspektive bleiben kann. Der Angreifer trainierte Anfang der Woche nach dem Ende seiner Reha überraschend bereits wieder mit der Mannschaft und könnte im Saisonendspurt noch eine „weitere Handlungsoption“ im Abstiegskampf werden. Gleichzeitg betonte Thioune die nötige Arbeit an der Fitness und die realistische Einschätzung des aktuellen Zustands.

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Marco Grüll und Victor Boniface feiern gemeinsam den Treffer zum 1:0 für Werder Bremen im Bundesligaspiel gegen den 1. FC Union Berlin am 24. Oktober 2025 im Weserstadion in Bremen. Selim Sudheimer / Getty Images


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Thioune vor RB Leipzig: Hoffnung trotz körperlicher Mängel

Daniel Thioune (51) äußerte sich vor dem Spiel gegen RB Leipzig mit Blick auf Victor Boniface zurückhaltend optimistisch. „Wir hätten uns natürlich auch gewünscht, dass er körperlich in einer besseren Verfassung ist“, sagte Thioune in der Presserunde. Die Partie am Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen das Team von Ex-Werder-Trainer Ole Werner bietet daher auch Gelegenheit, die Einsatzmöglichkeiten Bonifaces zu prüfen. Thioune machte klar, dass die Entscheidung an der Leistungsfähigkeit und der aktuellen Verfassung des Angreifers hängt.

Boniface als zusätzliche Option im Abstiegskampf

Trotz der kritischen Einordnung sieht Thioune für das Saisonende eine Chance, dass Boniface noch eine Rolle spielt: „Dann kann es eher ein Gewinn für uns sein als ein Nachteil.“ Boniface könnte im Kampf gegen den Abstieg im Endspurt der Bundesliga-Saison noch zu einer „weiteren Handlungsoption“ werden, so die Einordnung des Chefcoachs. Die Aussage unterstreicht, dass der Stürmer – sofern seine Einsatzfähigkeit stimmt – zur Vergrößerung des Kaders beitragen kann. Thioune betonte damit bewusst die taktische und personelle Flexibilität, die im Abstiegskampf wichtig ist.

Fitness, Gewicht und spielerische Qualität

Thioune machte in der Presserunde klare Aussagen zum aktuellen Fitnesszustand: „Er weiß auch, dass der körperliche Zustand vielleicht jetzt nicht gerade dem entspricht, dass er leistungsorientiert mehr als wenige Minuten Fußball spielen kann“, sagte er. Dazu ergänzte er, es lasse „sich nicht wegdiskutieren, dass vielleicht das eine oder andere Gramm zu viel da ist“. Dennoch relativierte Thioune den Einfluss des zusätzlichen Gewichts auf genau definierte Spielsituationen: „Aber wenn ‚eine Flanke von außen reingeflogen kommt, dann spielen 300 Gramm oder drei Kilogramm keine Rolle‘.“

Er fügte hinzu: „Sondern dann geht es eher darum: Welche Haltung habe ich dazu? Wie gehe ich in den Ball rein? Und welche Qualität habe ich im Abschluss?“ Damit rückte Thioune die Bedeutung von Einstellung, Kopfballverhalten und Abschlussqualität in den Mittelpunkt der Bewertung. In sportmedizinischer Sprache bleibt die Diagnose: Reha und gezieltes Mannschaftstraining sind nötig, um Muskulatur und Spieltempo wiederherzustellen.

Verlauf der Verletzung, Operation und Reha

Boniface stand wegen Knieproblemen seit Anfang Dezember nicht mehr auf dem Rasen; Anfang Januar war der 25-Jährige schließlich operiert worden. Nach dem Ende seiner Reha war er Anfang der Woche nach Bremen zurückgekehrt und trainierte am Mittwoch überraschend schon wieder mit der Mannschaft. Dieser Ablauf – Ausfallzeit, Operation, Reha und Rückkehr ins Mannschaftstraining – entspricht einem typischen Verletzungsmanagement, das Diagnose, Operation und anschließende Reha umfasst. Die schnelle Rückkehr ins Teamtraining weckt Hoffnungen, setzt aber auch Anforderungen an die weitere physiotherapeutische Betreuung.

Saisonbilanz Boniface und Werders Lage im Abstiegskampf

In der Hinserie war der, schon in der Vergangenheit öfter von Knieverletzungen ausgebremste, Boniface in elf Einsätzen ohne Tor geblieben. Insgesamt verpasste er in der Bundesliga 16 von 27 Begegnungen, was seine Ausfallzeit deutlich macht. Werder hatte sich vor der Länderspielpause mit drei Siegen aus vier Spielen im Abstiegskampf etwas Luft verschafft; die Grün-Weißen stehen als Tabellen-14. mit sieben Punkte Vorsprung auf den ersten direkten Abstiegsplatz.

Thioune formulierte das Ziel deutlich: „Wir wollen mit aller Macht“ die Klasse halten, sagte Thioune. Diese Vorgabe unterstreicht, warum auch ein angeschlagener, aber einsatzfähiger Spieler wie Boniface als potenzieller Gewinn gesehen wird und warum die medizinische und spielerische Integration in den verbleibenden Saisonspielen höchste Priorität hat.

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