Werder: So bewertet Thioune die riesigen Personalsorgen | OneFootball

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·16 de marzo de 2026

Werder: So bewertet Thioune die riesigen Personalsorgen

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Der SV Werder Bremen hat in Mainz wichtige Big Points im Abstiegskampf verpasst. Die Sorgen an der Weser sind weiterhin gewaltig, was unter anderem auch mit den vielen Verletzten zu tun hat. Coach Daniel Thioune fällt es inzwischen schon schwer, überhaupt einen Überblick zu behalten. "Der Krankenstand ist derart hoch, dass ich das nicht in zwei Minuten abgedeckt bekomme", erklärte der Trainer gegenüber der DeichStube.

Besonders problematisch ist das Fehlen von Leih-Stürmer Jovan Milosevic. Der Torjäger hat seit dem Heimsieg gegen Heidenheim Rückenbeschwerden. "Es ist ein schmerzadaptiertes Problem. Nach der erfolgreichen Phase, die er hatte, wäre er wahrscheinlich der Letzte, der sagen würde, dass er nicht spielen will", schilderte Thioune. Aktuell geht es aber schlichtweg nicht.


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Besonders bitter ist dabei, dass es bei den Werderanern keinen wirklichen Ersatz im Kader gibt. "Mit dem, was er uns aktuell gibt, wäre er sicherlich die Nummer eins bei der Wahl einer Nummer neun", betonte der Werder-Coach. Aufgrund der Verletzung von Victor Boniface und der Flaute bei Keke Topp war Thioune immer wieder gezwungen, Experimente zu machen.

Thioune hat will sich keine zu großen Hoffnungen machen

Gewissermaßen ist Milosevic dennoch nur eines von vielen Problemen. Unter anderem laboriert Senne Lynen an Adduktorenbeschwerden, während Niklas Stark anhaltende Hüftprobleme auszuhalten hat. Amos Pieper kämpft noch mit den Folgen einer Risswunde am Knie und auch Julian Malatini wird am Wochenende gegen Wolfsburg wahrscheinlich ausfallen.

"Es werden nicht allzu viele zurückkommen", gab sich Thioune eher pessimistisch. Bei Lynen und Stark besteht zumindest eine Resthoffnung. Gleiches gilt für Karim Coulibaly, bei dem es jedoch abzuwarten gilt, wie er auf die gesteigerte Belastung im Training reagiert.

Thioune hadert mit Verletzungspech in der Abwehr

Die zahlreichen Ausfälle in der Abwehr sind definitiv mitverantwortlich für die schwierige Werder-Situation. "Uns ist im Defensivblock einiges verloren gegangen. Ich weiß nicht, mit wie vielen Innenverteidigern man einen Kader absichern muss, aber gegen Mainz stand mit Mick Schmetgens der siebte auf dem Platz", haderte Thioune. Das müsse man jedoch "einkalkulieren und kompensieren".

Positiv ist zumindest, dass Samuel Mbangula und Felix Agu wieder mit an Bord sind. Zwar habe es laut Thiuoune in Mainz noch keinen Sinn gemacht, die beiden Spieler zu bringen, jedoch könnte das gegen Wolfsburg anders sein. Das Match gegen die Wölfe steigt am Samstag um 15:30 Uhr. Aktuell rangiert Werder mit 25 Punkten auf Platz 15, hat jedoch St. Pauli (24 Punkte) und Wolfsburg (21 Punkte) im Kreuz.

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