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Wie dringend braucht der 1. FC Köln die El-Mala-Millionen? Thomas Kessler: „Wir sind handlungsfähig“

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Simon Bartsch
8 Mai, 2026
Bereits zahlreiche Clubs wurden in den vergangenen Wochen und Monaten mit Said El Mala in Verbindung gebracht. Tatsächlich würde ein Verkauf dem FC Gelder in die Kassen spülen. Doch wie dringend ist ein Transfer. Dazu äußerte sich Thomas Kessler.
Will auch in der kommenden Saison einen schlagfertigen Kader aufstellen (Foto: Christof Koepsel/GettyImages)
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Thomas Kessler wirkte durchaus entspannt, als der Geschäftsführer der Geißböcke am Donnerstagmittag vor die Kölner Pressevertreter trat. Kein Wunder, der 40-Jährige kann zwei Spieltage vor Saisonende beruhigt auf seine erste Spielzeit in neuer Funktion zurückblicken. Zwar ist der Klassenerhalt aus seiner Sicht erst zu „99 Prozent“ erreicht, aber so wirklich viel Zweifel gibt es bei dem einen Prozent Restrisiko offenbar nicht. Der ganz große Druck ist raus, erklärte Kessler. „Wir sind glücklich über die tabellarische Konstellation. Aber ich bin ein Freund von den hundert Prozent“, so der Geschäftsführer weiter, der sich sicher gab, dass „diese am Wochenende geknackt werden“. Und dann hat der 40-Jährige mit seinem Team das Saisonziel erreicht – mehr war vor der Saison von ihm nicht ausgegeben worden. Trotz dem entspannten Auftritt wird hinter den Kulissen fleißig an der Zukunft gearbeitet.
Die Planungen für die kommende Bundesliga-Saison laufen auf Hochtouren. Wie berichtet gilt es, einige Baustellen zu schließen. Kessler bestätigte noch einmal die beiden schon feststehenden festen Verpflichtungen von Tom Krauß und Jakub Kaminski. Bei Krauß greift die Kaufpflicht, die der Mittelfeldspieler durch das Erreichen einer bestimmten Anzahl von Spielen erfüllt hat und die beim Klassenerhalt finalisiert wird. Für Kaminski hat der Geschäftsführer bei Wolfsburg eine „Tonspur“ hinterlassen, dass er Krauß fest verpflichte.
Zu den weiteren Leihen wollte sich Kessler nicht konkret äußern. Doch längst ist es kein Geheimnis mehr, dass gleich mehrere Kaufoptionen ebenfalls gezogen werden sollen. Jahmai Simpson-Pusey ist ein heißer Kandidat. Der Innenverteidiger hat komplett überzeugt. Auch Cenk Özkacar soll eigentlich gehalten werden. Sollten alle Wunschleihen fest verpflichtet werden, müssen die Geißböcke tief in die Tasche greifen.
Rund 20 Millionen Euro müsste der FC auf den Tisch legen. Und dann wären noch keine neuen Spieler verpflichtet. Dabei will Kessler den Kader durchaus wieder verbessern. „Es geht darum, dass wir den Kader Schritt für Schritt weiterentwickeln, dabei liegt es in der Natur der Sache, dass wir vor einem Jahr nicht alles so lag, wie es heute liegt“, sagte der 40-Jährige. „Es ist für den Club total wichtig, dass wir dieses Jahr in der Bundesliga bleiben. Das werden wir auch nächstes Jahr genauso wieder angehen, weil jedes Jahr Bundesliga mit dem 1. FC Köln bedeutet für uns, dass wir uns finanziell in die richtige Richtung bewegen. Und um dieses Ziel zu erreichen, müssen wir die Mannschaft punktuell verstärken.“
Für diese Saison stellt sich der Ex-Keeper einen „ordentlichen Job“ als Zeugnis aus. Man wolle aber jetzt genau analysieren, „was möglich ist, um den Kader zu optimieren.“ Über Positionen wollte der Geschäftsführer noch nicht sprechen.
Dafür müssen die Kölner dann wohl wieder Geld in die Hand nehmen. Und bislang war kolportiert worden, dass die Geißböcke wohl deswegen auch auf einen Abgang von Said El Mala schielen, der dem FC eine doch hohe Ablöse in die Kasse spülen würde. Doch auch ohne Verkauf so erklärte Kessler am Donnerstag sei der FC „handlungsfähig“. Aktuell liege nichts auf dem Tisch, worüber man sich Gedanken machen müsse, doch in England gibt es gleich mehrere Clubs, die den Spieler weiterhin im Fokus haben.
Im Laufe des Sommers wird das Thema wohl immer wieder hochkochen. „Wenn ein Angebot kommt, das ein hohes Volumen hat, dann liegt es in der Natur der Sache, dass wir dann das Interesse haben, das Geld zu reinvestieren“, so Kessler weiter. „Dennoch ist es jetzt so, dass wir Kader-Entscheidungen auch kurzfristig treffen können, dass ich die große Überzeugung habe, dass wir wettbewerbsfähig sind. Daher mache ich das nicht an der Personalie Said El Mala fest.“ Und doch würde eine Ablöse für den Youngster dem FC guttun. Wie groß die Veränderung sein werden, hänge laut Kessler auch mit zwei, drei Spielern zusammen, die auf dem Markt interessant sein könnten. „Dann werden wir auch versuchen, das wieder zu investieren, um den Kader wieder ein Stück besser zu machen.“ Das höchste Ziel sei auch in der kommenden Saison die Klasse zu halten. Dann aber gerne ein wenig früher, damit alle entspannter sein können.







































