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·30 de abril de 2026

"Wie in der C-Jugend!": Kauczinski will verstärkt auf die Basics setzen

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VON OLIVER GRISS

Markus Kauczinski geht mit dem TSV 1860 in die letzten Wochen der Saison – und hat dabei längst mehr im Blick als nur die drei verbleibenden Ligaspiele in Schweinfurt, gegen Ingolstadt und in Verl sowie das Toto-Pokal-Finale am 23. Mai in Würzburg.


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Der Löwen-Trainer arbeitet bereits intensiv an den Grundlagen für die kommende Spielzeit – und wird dabei bemerkenswert deutlich. „Wir müssen mehr an die Basis gehen. Manche Dinge, die man voraussetzt, wieder zurückholen. Manchmal muss man einen Schritt zurückgehen – und wie in der C-Jugend trainieren“, erklärt der 56-Jährige und spricht damit offen an, wo er den größten Nachholbedarf sieht: in den Basics. Vor allem im Zweikampfverhalten hakte es zuletzt immer wieder, weshalb genau dieser Bereich in den vergangenen Trainingseinheiten verstärkt im Fokus stand.

Trotz der verpassten Aufstiegschance zeigt sich der 56-Jährige kämpferisch und überzeugt davon, dass 1860 weiterhin eine attraktive Adresse im deutschen Fußball ist. „Wir haben ein Gerüst an Spielern, die vielversprechend sind. Aber man hat auch gesehen, dass wir arbeiten und Dinge verändern müssen“, sagt er und macht klar, dass es keinen Selbstläufer geben wird. Vielmehr brauche es „ein gutes Händchen“ bei den notwendigen Ergänzungen und vor allem viel harte Arbeit, um die Löwen wieder nach vorne zu bringen.

Positiv hebt der Coach dabei Außenbahnspieler Tim Danhof hervor, der zuletzt über die rechte Seite für mehr Durchschlagskraft gesorgt hat. „Wir waren über rechts gefährlicher als über links – das ist auch ihm zu verdanken“, so Kauczinski, der den kreativen Offensivspieler ausdrücklich lobt und eine Vertragsverlängerung anstrebt. Auch U21-Kapitän Xaver Kiefersauer darf sich Hoffnungen machen: Er wird erstmals zum Kader für das Auswärtsspiel in Schweinfurt gehören. „Er ist ein Wettkampftyp“, sagt der Trainer – ein Prädikat, das gut zu den künftig geforderten Tugenden passt.

Noch offen ist dagegen, welche Rolle der wiedergenesene Sean Dulic spielen wird. Nach langer Verletzungspause bringt er laut Kauczinski „60, 70 Minuten im Tank“ mit – ob das für die Startelf reicht, ließ der Trainer bewusst offen. Verzichten müssen die Löwen dagegen vorerst auf Loris Husic, der sich aktuell im Abi-Stress befindet.

Bemerkenswert ist auch weiterhin der Rückhalt von den Rängen: Rund 2.500 Fans werden die Löwen nach Schweinfurt begleiten – eine starke Zahl angesichts einer sportlich auslaufenden Saison.

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