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·25 de abril de 2026

"Will nicht rechnen": Dotchev hadert mit Schiri und Chancenverwertung

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Bis auf drei Punkte wäre der SSV Ulm mit einem Sieg bei 1860 München vorerst an das rettende Ufer herangerückt und hätte so den Druck auf den 1. FC Saarbrücken erhöhen können. Doch nach der 2:3-Niederlage könnte der Rückstand am Sonntag auf bis zu acht Zähler anwachsen, was den Abstieg so gut wie besiegeln würde. Trainer Pavel Dotchev haderte im Nachgang vor allem mit der Chancenverwertung – aber auch mit dem Schiedsrichter.

Zu viel liegengelassen

Es war eine unnötige Niederlage, die Ulm an diesem Samstagnachmittag in München hinnehmen musste. "Ich bin der Meinung, dass wir die bessere Mannschaft waren", sagte Trainer Pavel Dotchev bei "MagentaSport". Eine Einschätzung, die er vor allem an der ersten Halbzeit festmachte: "Wir hätten drei oder vier Tore machen können." In der Tat ließen die Spatzen mehrere gute Gelegenheiten aus und scheiterten immer wieder an Dähne im Löwen-Tor.


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Allein Lucas Röser hätte mehrere Tore erzielen können. "Er macht sich zu viele Gedanken", hat Dotchev ein Kopfproblem beim 32-Jährigen ausgemacht. "Er hätte das Spiel alleine entscheiden können. Wir haben heute diesen Druck gehabt, und trotzdem hat es die Mannschaft super umgesetzt." Dabei hatte der 60-Jährige vor der Partie noch davon gesprochen, dass der Druck ausschließlich bei 1860 liegen würde. Zur Wahrheit gehört zudem auch, dass Ortag im Kasten der Ulmer ebenfalls einige Großchancen der Sechzger vereitelte.

Gelb-rote Karte "viel zu klein-klein"

Neben der Chancenverwertung haderte der 60-Jährige auch mit einigen Entscheidungen von Schiedsrichter Nico Fuchs, "die auch dazu geführt haben, dass wir verloren haben". Als Beispiel nannte er die gelb-rote Karte gegen Vukancic in der 80. Minute. Zwar räumte Dotchev nach Ansicht der TV-Bilder – entgegen seiner ursprünglichen Einschätzung – ein, dass ein Foulspiel (Trikotziehen) vorlag. "Da muss ich meine Meinung revidieren." Dennoch sei die gelb-rote Karte in dieser Szene "viel zu klein-klein".

So muss Dotchev im kommenden Heimspiel gegen Viktoria Köln gleich zwei Innenverteidiger ersetzen, da Luca Bazzoli seine fünfte gelbe Karte gesehen hat. Ausfälle, die in der möglicherweise entscheidenden Partie im Abstiegskampf schwer wiegen. Klar ist: Sollte Saarbrücken am Sonntag in Essen gewinnen, würde der Rückstand zum rettenden Ufer auf acht Zähler anwachsen. Dann wäre der Abstieg selbst bei einem Remis gegen Köln bereits besiegelt.

"Werden auf jeden Fall nicht aufgeben"

An Rechenspielen wollte sich Dotchev aber nicht beteiligen: "Ich möchte jetzt gar nicht mehr rechnen, wer gewinnt. Wir wollen das nächste Spiel gewinnen, das ist alles." Eine Woche bleibe nun Zeit, um die Mannschaft wieder aufzurichten. Und auch Dotchev selbst muss den Blick wieder nach vorne richten: "Ich bin einfach enttäuscht, dass wir ein gutes Spiel gemacht, uns aber nicht belohnt haben. Das ärgert mich schon sehr." Was das Kämpferische und Läuferische angeht, könne er seiner Mannschaft aber keinen Vorwurf machen.

Elias Löder sprach ebenfalls von einer "extrem bitteren" Pleite – und konnte sich trotz seines 27-jährigen Geburtstages auch nicht über seinen Treffer zum zwischenzeitlichen 1:2 freuen. "Bis zum Gegentor hatten wir die Partie eigentlich voll im Griff und bringen uns mit leichten Fehlpässen dann ein bisschen selbst in Bredouille." 1860, das per Doppelschlag binnen drei Minuten (74. / 77.) mit 2:0 in Führung lag, habe die Fehler der Spatzen "brutal bestraft", meinte der Stürmer, der mit Blick auf den Abstiegskampf ankündigte: "Die Hoffnung stirbt zuletzt. Wir werden auf jeden Fall nicht aufgeben und bis zum Schluss kämpfen.

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