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·11 de abril de 2026
"Wir sind Saarbrücker und ihr nicht": Erneute Fan-Wut beim FCS

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Mit einem Sieg beim TSV Havelse hätte der 1. FC Saarbrücken einen Riesenschritt in Richtung Klassenerhalt machen können, doch wieder mal kam die Auswärtsschwäche zum Vorschein, sodass die Saarländer weiter zittern müssen. Kapitän Patrick Sontheimer sprach von einem Auftritt, der dem FCS nicht würdig gewesen sei. Auch die Fans waren mächtig sauer.
Schon im Laufe der zweiten Halbzeit hatten die 600 mitgereisten Saarbrücker Fans den Support eingestellt, ehe sie sich kurz vor Schluss doch nochmal bemerkbar machten. Erst skandierten die Anhänger – wie bereits vor drei Wochen in Verl – "Außer Manu könnt ihr alle gehen". Und als die Mannschaft nach der Partie dann vor den Gästeblock kam, schallte es ihr "Wir sind Saarbrücker und ihr nicht" entgegen. Dass die Fans derart aufgebracht waren, überraschte nicht. Schließlich konnten sie zum 14. Mal in Folge keinen Auswärtssieg bejubeln. Den letzten und bislang auch einzigen (!) Sieg in der Fremde gab es Mitte September beim VfB Stuttgart II (3:1).
Kapitän Patrick Sontheimer konnte den Frust der Fans nachvollziehen und sprach bei "MagentaSport" von einem Auftritt, der dem 1. FC Saarbrücken "nicht würdig" gewesen sei. "Das muss man auch ganz klar so ansprechen und da muss sich jeder an die eigene Nase fassen." Größtes Manko war einmal mehr die schwache Chancenverwertung. "Wir müssen einfach kaltschnäuziger werden", legte Sontheimer den Finger angesichts mehrerer vergebener Möglichkeiten in die Wunde. Allen Dominic Baumann verpasste gleich dreimal den Anschlusstreffer. Trainer Argirios Giannikis habe indes das Gefühl gehabt, "dass wir noch zwei, drei, vier Stunden hätten weiterspielen können, ohne dass wir ein Tor machen".
Und während der FCS vorne einmal beste Chancen ausließ, "haben wir hinten zweimal gepennt". Mit einem Doppelschlag kurz nach der Pause (46. / 52.) zog Havelse die Partie auf seine Seite und verkürzte den Rückstand zum rettenden Ufer, an dem derzeit der 1. FC Saarbrücken steht, auf acht Zähler. Sollte Ulm am späten Nachmittag in Rostock gewinnen, würde der Vorsprung auf die Abstiegsplätze auf nur noch fünf Punkte schrumpfen. Zum Vergleich: Mit einem Sieg in Havelse hätten die Blau-Schwarzen die Abstiegsränge auf elf Zähler distanziert, was ein großer Schritt Richtung Klassenerhalt gewesen wäre.
Giannikis sprach von einer "Riesenchance", die verpasst worden sei. Auch um den Druck auf die Konkurrenz zu erhöhen. "Kriegst du die zwei Tore nicht, hast du 40 Minuten Zeit, das Tor zu machen und gewinnst das mit 1:0. Aber die beiden Gegentore dürfen so nicht passieren." Die Partie müsse nun aufgearbeitet werden, kündigte Sontheimer an und versprach, "dass wir wieder aufstehen werden". Giannikis zeigte sich mit Blick auf den Endspurt indes froh, "dass wir mehr Heim- als Auswärtsspiele haben". Drei der letzten fünf Partien finden im Ludwigspark statt, wo der FCS unter Giannikis noch ungeschlagen ist. Am nächsten Samstag treffen die Saarländer auf 1860 München – und wollen dann wieder dreifach punkten. Calogero Rizzuto wird nach seiner fünften gelben Karte allerdings nicht dabei sein.
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