"Wird keine Picknickfahrt": VfL vor Aufstieg in Wiesbaden | OneFootball

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·30 de abril de 2026

"Wird keine Picknickfahrt": VfL vor Aufstieg in Wiesbaden

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Der VfL Osnabrück tritt am kommenden Spieltag erst im zweiten Sonntagsspiel an. Auf der Busfahrt nach Wiesbaden wird die Live-Tabelle offen sein, was Cheftrainer Timo Schultz für selbstverständlich hielt. Denn beim Anstoß um 16:30 Uhr könnten die Lila-Weißen bereits aufgestiegen sein – und auch die Drittliga-Meisterschaft ist schon greifbar. 5.000 Fans reisen mit.

"Natürlich guckst du vor dem Spiel nach"

Den Relegationsplatz hat der VfL Osnabrück bekanntlich schon sicher, ein Last-Minute-Sieg gegen Verl machte das möglich. "Wir haben danach dann doch zwei Tage frei gemacht. Die Jungs haben mich weichgeklopft", gestand Cheftrainer Timo Schultz im Vereins-TV mit einem Grinsen ein. Jetzt ist die Konstellation am kommenden Spieltag so, dass der VfL aufsteigen könnte, noch bevor die Lila-Weißen gegen den Ball getreten haben. Wenn Essen nämlich schon am Samstag nicht gegen Stuttgart II gewinnt und Cottbus im frühen Sonntagsspiel in Duisburg verliert, dann stünde Osnabrück schon beim Anstoß in Wiesbaden als Aufsteiger fest. "Mir ist die besondere Situation bewusst", schmunzelte Schultz. "Wenn du im Bus Richtung Wiesbaden sitzt, guckst du natürlich im Kicker auf die anderen Spiele. Genauso hast du die Partie vor unserem Spiel im Blick. Alles andere wäre doch gelogen."


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Sollte jedoch nichts von den Eventualitäten eintreffen, dann ist die Rechnung immer noch einfach. "Wir können mit einem Dreier auch die Meisterschaft klarmachen. Das ist das Ziel, ganz klar", erklärte der Fußballlehrer. "Wir haben noch drei Spiele zu gehen, wir können noch neun Punkte holen. Alles andere zählt für mich jetzt gerade nicht, weil alles andere können wir auch nicht beeinflussen." Anders sieht es bei der personellen Lage aus, denn abgesehen von Robin Fabinski (Sprunggelenksverletzung) konnte Schultz die Belastung in seinem Team so steuern, dass keine weiteren Ausfälle hinzukamen.

"Etwas Schöneres gibt es doch gar nicht"

Für die große Aufstiegsparty in Wiesbaden wären also so gut wie alle Spieler an Bord. "Egal, wie das Spiel zwischen Cottbus und Duisburg ausgeht, das Spiel in Wiesbaden wird stattfinden. Und das wollen wir gewinnen, also braucht keiner glauben, dass das eine Picknickfahrt wird", stellte Schultz in Aussicht. Auch der SVWW hatte in der Rückrunde lange Zeit noch ein Mitspracherecht im Kampf um die Spitzenplätze, erst in den letzten Wochen katapultierten sich die Hessen mit sieben sieglosen Spielen aus dem Aufstiegsrennen. Für den VfL-Coach bedeutete das dennoch Qualität im gegnerischen Kader.

"Wenn du weißt, dass du jedes Spiel gewinnen musst, um noch einmal oben heran zu kommen, dann kostet das natürlich auch Körner", fand Schultz, dass der Einbruch der Wiesbadener nur menschlich war. "Und dann muss man auch einfach sagen, dass die drei, vier Mannschaften in der Spitzengruppe extrem gut gepunktet haben. Wir haben einen Schnitt von 2,60 Punkten pro Partie in der Rückrunde. Da ist halt kaum noch Luft, um aufzuholen." Vor etwa 5.000 mitgereisten VfL-Fans wollen die Niedersachsen ihre Bilanz mit dem Aufstieg und der Meisterschaft krönen. "Ich denke mal, wenn wir gefühlt drei Viertel des Stadions in lila-weiß haben, dann wird das schon eine coole Atmosphäre", so Schultz. "Etwas Schöneres gibt es doch gar nicht."

SVWW zeigt Topspiel am Stadion

Indes bietet der SVWW den mitgereisten VfL-Fans einen besonderen Service an und wird das Duell zwischen dem MSV Duisburg und Energie Cottbus am Sonntag ab 13:15 Uhr am Stadion auf einer Großbildleinwand zeigen. Die Deutsche Telekom als Rechtehalter unterstützt die Aktion mit ihrem übertragenden Sender MagentaSport als Partner der 3. Liga.

"Wir möchten uns an dieser Stelle herzlich bei den Verantwortlichen des SV Wehen Wiesbaden für die großartige Unterstützung bedanken", sagt Geschäftsführer Michael Welling. Dass unseren Fans ermöglicht wird, die Partie zwischen Duisburg und Cottbus am Stadion gemeinsam zu verfolgen, ist angesichts des organisatorischen Mehraufwands alles andere als selbstverständlich und Ausdruck gelebter Gastfreundschaft und Kollegialität – das gilt auch in Bezug auf die Anzahl der zur Verfügung gestellten Eintrittskarten weit über das Mindestmaß und das eigentliche Gästekontingent hinaus."

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