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·6 de junio de 2026
WM 2026 Sperre droht: Portugiese Leão fliegt nach Tätlichkeit vom Platz

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Rafael Leão ist im Testspiel Portugals gegen Chile mit einer Roten Karte vom Platz geflogen und muss nun sogar eine WM 2026 Sperre fürchten. Der Angreifer der AC Mailand sah kurz vor der Pause nach einer Tätlichkeit gegen Ivan Morales Rot, nachdem er seinen Gegenspieler in einer Rudelbildung mehrfach geschubst und anschließend mit einem Schlag ins Gesicht zu Boden gebracht hatte.

Portugals Rafael Leao (Nr. 17) behauptet im Test-Laenderspiel gegen Chile den Ball und setzt sich gegen Felipe Faundez (Nr. 26) durch. Die Partie fand am 6. Juni 2026 im Estadio Nacional do Jamor von Lissabon statt. Carlos Rodrigues / Getty Images
Für das letzte WM-Vorbereitungsspiel am Mittwoch gegen Nigeria ist der 26-Jährige in jedem Fall gesperrt. Brisant ist vor allem die mögliche Ausweitung des Strafmaßes: Bei Sperren wegen groben Foulspiels oder einer Tätlichkeit kann die Sanktion über Test- und Freundschaftsspiele hinaus auch auf offizielle Wettbewerbsspiele übertragen werden, in Leãos Fall also auf die Weltmeisterschaft. Über das konkrete Strafmaß entscheidet die FIFA-Disziplinarkommission, die dabei großen Ermessensspielraum besitzt.
Auch Leãos Gegenspieler wurde nach der Rangelei vom italienischen Schiedsrichter Luca Zufferli mit Rot bedacht. Portugal, bei dem Cristiano Ronaldo in der Startelf stand, war der klare Chef im Ring, scheiterte aber zunächst immer wieder am starken chilenischen Schlussmann Lawrence Vigouroux von Swansea City. Leão hatte zuvor die beste Möglichkeit der Portugiesen, setzte seinen Abschluss in der 9. Minute jedoch an den Pfosten.
Nach der Pause sorgten Goncalo Guedes von Real Sociedad in der 58. Minute und Bruno Fernandes, Mittelfeldregisseur von Manchester United, in der 75. Minute für die portugiesischen Treffer. Lucas Cepeda vom FC Elche verkürzte für Chile in der zweiten Minute der Nachspielzeit auf 1:2. Portugal trifft zum WM-Auftakt am 17. Juni auf die DR Kongo, am 23. Juni geht es gegen Usbekistan, ehe zum Gruppenabschluss am 28. Juni Kolumbien wartet. Chile hatte die Qualifikation für die Endrunde als Letzter der südamerikanischen Qualifikation deutlich verpasst.
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