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·1 de abril de 2026
WM 2026 Teilnahme: Bosnien! Fußball WM 2026 erneut ohne Italien

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Italien verpasst zum dritten Mal in Folge die Weltmeisterschaft: Die Azzurri scheiterten nach einem dramatischen Elfmeterschießen gegen Bosnien-Herzegowina und verlieren das Entscheidungsduell mit 1:4 vom Punkt. Gianluigi Donnarumma war nach dem letzten Fehlschuss verzweifelt und krümmte sich nach dem entscheidenden Strafstoß auf dem Rasen. Die Bosnier zeigten Nervenstärke und fahren erstmals seit 2014 wieder zur WM — damals in Brasilien war Italien zuletzt dabei. Die Nachricht schlug in Italien wie eine Bombe ein: Medien sprachen von einem Albtraum und einer „italienischen Apokalypse“, während Trainer Gennaro Gattuso die Verantwortung übernahm.

Die Spieler von Bosnien-Herzegowina feiern ausgelassen den Sieg nach dem WM-Qualifikations-Playoff gegen Italien am 31. März 2026 im Stadion Bilino Polje in Zenica. (Foto: Getty Images)
Gianluigi Donnarumma war verzweifelt: Auch beim Elfmeter von Esmir Bajraktarevic hatte der italienische Schlussmann beim finalen Drama vom Punkt noch die Hände dran, doch irgendwie rutschte das Leder noch durch seine Hände ins Netz. Nach dem 1:4 im Elfmeterschießen rannten Schalkes Edin Dzeko und seine Mitspieler schlagartig dem Schützen des entscheidenden Treffers für Bosnien-Herzegowina hinterher. Der Torhüter der Italiener schlug die Hände über dem Kopf zusammen und krümmte sich dann wie ein Häufchen Elend auf dem Rasen.
| 31.3.2026-20:45

Bosnien & Herzegovina
U S S U U
1 : 1
Elfmeter 4-1

Italien
S S S N S
H. Tabaković
79'
Moise Kean
15'
| Schiedsrichter: C. Turpin | Halbzeit: 0-1 | Endergebnis: 1-1
Tore
15'
Tor
Moise Kean (Assist: N. Barella)
Tor
79'
Elfmeterschießen
Tor
1-0
1-0
Verschossen
Tor
2-0
2-1
Tor
Tor
3-1
3-1
Verschossen
Tor
4-1
Francesco Pio Esposito und Bryan Cristante versagten vom Punkt die Nerven: Der eine schoss über das Tor, der andere an die Latte und traf somit das Aluminium des gegnerischen Gehäuses nicht mit seinem Versuch. In der Folge nutzten die Bosnier ihre Chancen in der Entscheidung mit bemerkenswerter Nervenstärke und stellten das Ergebnis im Shootout sicher. Damit qualifiziert sich Bosnien-Herzegowina erstmals seit 2014 wieder für eine WM.

Francesco Pio Esposito von Italien zeigt sich enttäuscht im WM-Qualifikations-Play-off gegen Bosnien-Herzegowina am 31. März 2026 im Stadion Bilino Polje in Zenica. Getty Images
Der Spielverlauf hatte für Italien zunächst Hoffnung geboten: Moises Kean brachte die Azzurri in der 15. Minute mit einem Führungstreffer in Front. Gut 25 Minuten später, in der 41. Minute, flog Alessandro Bastoni wegen einer Notbremse vom Platz und reduzierte die Italiener personell. Die dezimierten Hausherren konnten sich trotz Unterzahl bis zur 79. Minute behelfen, dann erzielte Gladbachs Haris Tabakovic den Ausgleich — Italien blieb allerdings auch danach in der Verlängerung ohne weiteren Gegentreffer.
Die nationale Presse reagierte drastisch: Die Gazzetta dello Sport stöhnte „Wie ein Albtraum“ nach dem 1:4 im Elfmeterschießen. Der Corriere della Sera jammerte: „Italienische Apokalypse! Die WM fällt für die Azzurri zum dritten Mal in Folge aus.“ Diese Schlagzeilen spiegeln die Empfindungen rund um das Scheitern bei der Qualifikation wider.
„Die Jungs haben so eine Niederlage nicht verdient, für ihren Einsatz würde ich ihnen die Note 10 geben. Sie haben bis zum Ende gekämpft, und es tut mir leid, dass es so ausgegangen ist“, sagte Italiens Trainer Gennaro Gattuso und lobte den Einsatz seiner Spieler trotz des enttäuschenden Resultats.
„Wir waren wie im Schützengraben und haben es immer wieder versucht. So ein Schlag ist schwer zu verkraften. Es fühlt sich ungerecht an, aber so ist der Fußball: Manchmal gibt er dir Freude, manchmal trifft er dich hart.“, erklärte Gattuso und zog ein emotionales Fazit zum Spielverlauf und zur Niederlage.
„Ich übernehme die Verantwortung und entschuldige mich, dass wir es nicht geschafft haben“, sagte Gattuso und ergänzte: „Meine Zukunft ist jetzt nicht wichtig. Wichtig war, sich für die Weltmeisterschaft zu qualifizieren. Dass wir es nicht geschafft haben, tut sehr weh“.
Verbandspräsident Gabriela Gavano glaubt allerdings, dass der Trainer bleiben sollte. „Ich habe Gennaro gebeten zu bleiben und weiterzumachen“, sagte er nach dem Spiel.









































