DFB-Frauen
·3 de marzo de 2026
WM-Quali: DFB-Frauen feiern klaren Auftaktsieg gegen Slowenien

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·3 de marzo de 2026

Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft ist mit einem souveränen Sieg optimal in die WM-Qualifikation gestartet. Vor 19.169 Zuschauer*innen im Dresdner Rudolf-Harbig-Stadion siegte das Team von Bundestrainer Christian Wück mit 5:0 (2:0) gegen Slowenien. Vivien Endemann (6.), Elisa Senß (12.), Linda Dallmann (48.), Larissa Mühlhaus (53.) und Lea Schüller (71.) markierten die Treffer für die DFB-Frauen.
Im Vergleich zum zweiten Finalspiel der Nations League im Dezember wechselte Wück in seiner Startaufstellung auf vier Positionen. Im 4-2-1-3-System schenkte er wieder Ann-Katrin Berger im Tor das Vertrauen. Davor formierten Kapitänin Giulia Gwinn, Camilla Küver, Rebecca Knaak und Franziska Kett die verteidigende Viererkette. Gemeinsam im defensiven Mittelfeld agierten Senß und Sjoeke Nüsken. Auf dem Flügel begannen Jule Brand (rechts) und Endemann (links), Dallmann startete auf zentraler Position. In der Spitze feierte Shekiera Martinez ihr Startelf-Debüt.
Martinez war es auch, die nach fünf Minuten die erste deutsche Chance auf dem Fuß hatte. Aus spitzem Winkel landete ihr Versuch allerdings nur auf dem Tordach. Die deutsche Führung folgte jedoch nur Sekunden später. Dallmann setzte sich im Mittelfeld gegen mehrere Gegenspielerinnen durch und schickte Endemann steil, die durch die Beine von Sloweniens Torfrau Zala Meršnik zum 1:0 vollendete (6.). Von Beginn an schnürten die DFB-Frauen die Gäste aus dem Alpenland in deren Strafraum ein, Gwinns Distanzschuss forderte Meršnik zur nächsten Parade (8.).
So fiel auch das 2:0 recht früh. Endemann zog zwei Verteidigerinnen auf sich und bediente Senß, die einen Schlenker machte und aus etwa 15 Metern ins kurze Eck abschloss (12.). Auch danach ließ die DFB-Auswahl nicht locker. In der nächsten Situation scheiterte Martinez wenige Meter vor dem Tor am Arm einer Verteidigerin (17.). Anschließend blieben die Torschüsse von Gwinn (20.), Knaak (21.) und Endemann (23.) ungenutzt. Nach den intensiven ersten 25 Minuten beruhigte sich das deutsche Offensivspiel ein wenig. Slowenien bekam nun mehr Spielanteile, konnte sich aber nicht nennenswert vor den deutschen Kasten spielen.
Stattdessen näherte sich Martinez aus über 20 Metern dem Tor an, am Ende fehlten Zemntimeter zum nächsten Treffer (35.). Kurz vor der Pause durfte sich auch Berger erstmals auszeichnen. Frankfurts Lara Prašnikar bediente Zara Kramžar, die aus 15 Metern an Bergers Fuß scheiterte (41.).
In der Pause wechselte Wück gleich drei Mal: Für Brand, Gwinn und Kett kamen Mühlhaus, Carlotta Wamser und Sarai Linder in die Partie. Die DFB-Auswahl startete in den zweiten Spielabschnitt wieder etwas offensiver und traf in der 48. Minute zum 3:0. Dallmann spielte einen Doppelpass mit Nüsken in den Strafraum, wo sie aus spitzem Winkel die Torhüterin überwand. Fünf Minuten später freute sich Mühlhaus in ihrem ersten Einsatz für die DFB-Frauen über ihren Debüt-Treffer. Dallmann ging bis zur Grundlinie durch und flanke auf Nüsken, deren Schuss zunächst geblockt wurde. Doch Mühlhaus sprang in den Ball und versenkte ihn per Fuß zum vierten Mal an diesem Abend im slowenischen Netz (53.).
In der Folge verlor das Spiel wieder an Tempo und auch Slowenien zeigte vereinzelt gute Spielzüge nach vorne, die aber wenig Gefahr für das deutsche Tor ausstrahlten. Kaja Korošec zwang Berger nach einer Stunde zur ersten Parade nach dem Seitenwechsel (61.). In der Phase zog Wück seinen vierten Wechsel und brachte Schüller für Martinez in die Partie (66.). Die eingewechselte Stürmerin brauchte dann auch nur knappe fünf Minuten, um sich in die Torschützinnen-Liste einzutragen. Nüsken führte einen Freistoß schnell auf Endemann aus, die Schüller steil auf die linke Strafraumseite schickte. Die hatte so freie Bahn und lupfte die Kugel über das Bein der aus dem Kasten herauseilenden Meršnik ins Tor (71.). Auf der anderen Seite hatte Kramžar aus zentraler Position die nächste Gelegenheit, Berger fing den Versuch aber ohne Probleme (74.).
Für die Schlussviertelstunde tauschte Wück zum fünften und letzten Mal. Lisanne Gräwe ersetzte Torschützin Senß (76.). In der 81. Minute hatte Nüsken per Fernschuss noch eine Chance, die allerdings neben das Tor ging. Kurz vor Schluss war der Ball sogar noch einmal im Tor, die Schiedsrichterin sah Schüller jedoch bei dem Kopfball im Abseits (87.).
Das zweite WM-Qualifikationsspiel findet bereits am kommenden Samstag (ab 18 Uhr, im ZDF-Livestream) statt, wenn die DFB-Frauen in Stavanger gegen Norwegen antreten.
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