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·3 de julio de 2026
WM-Quali: Türkei bezwingt Bosnien 82:75 und sichert sich mit fünften Sieg im fünften Spiel vorzeitig den Gruppensieg

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Die rot-weiße Erfolgsgeschichte auf dem europäischen Parkett hat ein weiteres glanzvolles Kapitel erhalten. Die türkische Herren-Basketballnationalmannschaft hat auch ihre fünfte Begegnung in der ersten Runde der europäischen Qualifikation zur FIBA-Basketball-Weltmeisterschaft 2027 erfolgreich gestaltet. Die Mannschaft setzte sich in einer packenden Auswärtspartie mit 82:75 gegen die Auswahl von Bosnien und Herzegowina durch und machte damit den vorzeitigen ersten Platz in der hart umkämpften Gruppe C perfekt. Mit diesem fünften Sieg im fünften Spiel bleibt die Auswahl der „12 Dev Adam“ in der laufenden Kampagne absolut ungeschlagen, während die bosnischen Gastgeber bereits die dritte Niederlage im laufenden Wettbewerb quittieren mussten. Zum feierlichen Abschluss der ersten Gruppenphase empfängt das Starensemble am kommenden Montag, dem 6. Juli, die Auswahl der Schweiz in der heimischen Sinan Erdem Spor Salonu in Istanbul.
Die Zuschauer erlebten von der ersten Sekunde an eine physisch intensive und spielerisch absolut ausgeglichene Partie auf Messers Schneide. Die Gäste erwischten zunächst den besseren Start in die Begegnung. Distanzschütze Tarik Biberovic eröffnete den punktearmen Schlagabtausch mit einem präzisen Dreipunktewurf und brachte die türkische Auswahl früh mit 10:6 in Front. Im weiteren Verlauf des ersten Abschnitts kämpften sich die Hausherren jedoch mit viel Leidenschaft zurück und übernahmen durch einen Distanzwurf von NBA-Profi Luka Garza zum Ende des ersten Viertels eine knappe 18:17-Führung. Auch im zweiten Spielviertel behaupteten die Bosnier ihren Vorsprung, trafen hochprozentig von jenseits der Dreierlinie und bauten den Vorsprung zwischenzeitlich auf fünf Zähler aus (28:23). Obwohl Center Ömer Faruk Yurtseven und Tarik Biberovic unter dem Korb wichtige Akzente für die Türkei setzten, verabschiedeten sich die Teams mit einem verdienten 39:34-Zwischenstand zugunsten der Gastgeber in die Kabinen.
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Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich die Auswahl vom Bosporus wie ausgewechselt und riss das Spielgeschehen mit purer Willenskraft an sich. Das Team startete furios mit einem schnellen 4:0-Lauf in das dritte Viertel und verkürzte den Rückstand binnen kürzester Zeit auf 39:38. In der Folge übernahm die von Erfolgscoach Ergin Ataman hervorragend eingestellte Mannschaft zunehmend die Kontrolle auf dem Parkett und eroberte die Führung zurück. Wie ein aktueller Spielbericht von TRT Spor dokumentiert, sorgte insbesondere Furkan Korkmaz kurz vor dem Ende des dritten Spielabschnitts für die vorentscheidenden Momente. Mit zwei aufeinanderfolgenden, eiskalten Treffern von jenseits der Dreierlinie verschaffte er den Gästen einen psychologischen Vorteil, sodass die Mannschaft mit einer hauchdünnen 59:57-Führung in das finale Schlussviertel ging.
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Die letzten zehn Minuten entwickelten sich zu einer echten Nervenschlacht, in der Kleinigkeiten und ein Disziplinarfehler der Bosnier das Pendel zugunsten der Türken ausschlagen ließen. Die Gastgeber steckten angeführt von Luka Garza zu keinem Zeitpunkt auf, doch die Türken hatten durch Alperen Sengün und Furkan Korkmaz stets die passende Antwort parat. In der 35. Minute folgte der emotionale Tiefpunkt für die Hausherren: Bosniens Cheftrainer Dario Gjergja wurde nach seinem zweiten technischen Foul folgerichtig der Halle verwiesen. Die Türken nutzten die Verwirrung, legten defensiv spürbar zu und erarbeiteten sich einen komfortablen Vorsprung von sieben Zählern (69:62). Zwar verkürzten die Bosnier zwei Minuten vor der Schlusssirene noch einmal bedrohlich auf 71:69, doch Aufbau-Routinier Kenan Sipahi versenkte in der absoluten Crunchtime einen eminent wichtigen Dreier zum 76:71. Davon erholten sich die Gastgeber nicht mehr, sodass die Türkei am Ende einen verdienten 82:75-Erfolg bejubeln durfte.







































