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·14 de abril de 2026

WM-Zoff um Musiala: Bayern-Boss Hainer kritisiert Kahn

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Die Diskussion um Jamal Musiala sorgt wenige Tage vor dem Champions-League-Kracher gegen Real Madrid für reichlich Zündstoff – und bringt nun auch die Bayern-Bosse auf den Plan. Nachdem Oliver Kahn öffentlich einen möglichen WM-Verzicht des Offensivstars ins Spiel gebracht hatte, bezieht Präsident Herbert Hainer jetzt klar Stellung – und stellt sich demonstrativ vor den 23-Jährigen.

„Die Aussage von Oliver Kahn verstehe ich überhaupt nicht“, erklärte Hainer im Gespräch mit der BILD deutlich und ließ keinen Zweifel daran, wie die Haltung an der Säbener Straße aussieht. Für den 71-Jährigen ist die Sache klar: „Jeder Fußballer will zur WM. Und wenn Jamal fit ist, ist er einer der absolut Besten, den wir in Deutschland haben.“


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Klare Rückendeckung für Musiala

Hainer betont, welchen Stellenwert Musiala nicht nur beim FC Bayern, sondern auch für den deutschen Fußball besitzt. „Jede Mannschaft der Welt möchte so einen im Team haben“, so der Bayern-Präsident. Gerade nach seiner langen Verletzung sei es völlig normal, dass der Offensivspieler Schritt für Schritt zu alter Stärke zurückfinde.

Die jüngsten Leistungen sprechen dabei für sich. Beim 5:0-Erfolg gegen den FC St. Pauli erzielte Musiala das historische 101. Saisontor der Münchner – ein Moment, der laut Hainer sinnbildlich für seine Qualität steht: „Wir haben uns alle gefreut, dass er jetzt das historische Tor geschossen hat. Das hatte er sich verdient.“

Kahn-Aussage sorgt für Unverständnis

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Foto: IMAGO

Die Aussagen von Oliver Kahn hatten zuvor für Verwunderung gesorgt. Der ehemalige Bayern-Vorstand hatte argumentiert, ein Spieler müsse zunächst wieder sein Topniveau erreichen, bevor er an ein Großturnier wie die Weltmeisterschaft denke. „Wenn ich spüre, irgendwas stimmt nicht in meinem Spiel, dann muss ich an mir arbeiten“, erklärte Kahn.

Eine Sichtweise, die Hainer klar zurückweist. Für ihn steht fest: Sobald Musiala körperlich bereit ist, gibt es keine Diskussion über seine Teilnahme an der WM.

Trotz der öffentlichen Debatte bleibt der Fokus beim FC Bayern klar auf dem Sportlichen. Am Mittwochabend geht es im Viertelfinal-Rückspiel gegen Real Madrid um nichts Geringeres als den Einzug ins Halbfinale der Champions League.

Und genau in solchen Spielen kann Musiala zum entscheidenden Faktor werden. Mit jeder Partie gewinnt der Ausnahmekönner mehr Rhythmus – und könnte gegen die Königlichen erneut zur Schlüsselrolle werden.

Die Botschaft aus der Bayern-Führung ist dabei eindeutig: Musiala soll sich nicht von externen Diskussionen beeinflussen lassen, sondern seinen Weg weitergehen. Denn für die Münchner ist klar – ein fitter Jamal Musiala ist nicht nur unverzichtbar für den FC Bayern, sondern auch für die deutsche Nationalmannschaft.

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