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·20 de abril de 2026
WM-Zoff um Musiala: Bayern-Boss watscht Kahn ab

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·20 de abril de 2026

Die Diskussion um Jamal Musiala sorgt beim FC Bayern weiter für Gesprächsstoff und mittlerweile auch für klare Fronten. Nachdem Oliver Kahn dem Nationalspieler öffentlich geraten hatte, auf eine Teilnahme an der Weltmeisterschaft zu verzichten, folgt nun deutlicher Gegenwind aus der Führungsetage der Münchner.
Vorstandsboss Herbert Hainer fand klare Worte und stellte sich unmissverständlich gegen die Aussagen des ehemaligen Bayern-Keepers. „Die Aussage von Oliver Kahn verstehe ich überhaupt nicht“, erklärte Hainer.
Für den Bayern-Präsidenten steht fest: Ein Spieler wie Musiala gehört zur WM – sofern er fit ist. „Jeder Fußballer will zur WM. Und wenn Jamal fit ist, ist er einer der absolut Besten, den wir in Deutschland haben“, betonte Hainer.
Der 23-Jährige sei ein Unterschiedsspieler, den jede Mannschaft der Welt gerne im Kader hätte. Entsprechend wenig Verständnis zeigt Hainer für die Idee, freiwillig auf das größte Turnier im Weltfußball zu verzichten.

Foto: IMAGO
Oliver Kahn hatte vor wenigen Tagen angeregt, Musiala solle die Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada auslassen, um sich vollständig auf seine körperliche und sportliche Entwicklung zu konzentrieren.
Eine Aussage, die intern wie extern für Kopfschütteln sorgte. Neben Hainer äußerten sich auch andere Verantwortliche und Spieler kritisch.
Hintergrund der Debatte ist Musialas lange Verletzungspause. Nach seiner schweren Blessur bei der Klub-WM, bei der er sich unter anderem das Wadenbein gebrochen hatte, arbeitet sich der Offensivstar Schritt für Schritt zurück.
Beim FC Bayern war man sich von Beginn an bewusst, dass dieser Prozess Zeit benötigt. „Wir wussten, die Reintegration wird Zeit benötigen – physisch, aber auch für den Kopf“, erklärte Sportvorstand Max Eberl zuletzt.
Die jüngsten Auftritte des Nationalspielers machen jedoch Mut. Musiala wirkt zunehmend spritziger, sucht wieder die Eins-gegen-eins-Situationen und sammelt wichtige Erfolgserlebnisse.
Für die Bayern ist klar: Der nächste Schritt ist entscheidend. Musiala soll wieder das Vertrauen in seinen Körper finden – und genau das könnte auch im Hinblick auf die WM eine zentrale Rolle spielen.
Die Botschaft aus München ist eindeutig: Wenn Musiala fit bleibt, führt kein Weg an ihm vorbei – weder beim FC Bayern noch in der Nationalmannschaft.









































