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·18 de abril de 2026
Wut-PK nach Last-Minute-Schock: Tedesco flippt bei Rücktrittsfrage aus – „Ich hoffe, das ist ein Witz!“

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Nach dem dramatischen 2:2-Unentschieden gegen Caykur Rizespor am 30. Spieltag der Trendyol Süper Lig herrscht bei Fenerbahce Ausnahmezustand. Traier Domenico Tedesco zeigte sich auf der anschließenden Pressekonferenz tief getroffen von dem Gegentreffer, der nur 20 Sekunden vor dem Abpfiff fiel. Trotz der leergefegten Stimmung und der Enttäuschung richtete der italienische Taktiker den Blick sofort wieder nach vorne. Er betonte kämpferisch, dass man niemals aufgeben werde, auch wenn die Stimmung am Spielabend schlecht sei. „Ich werde ab morgen positiv aufwachen. Es gibt noch einen Weg, den wir gehen müssen. Die Situation ist positiv“, gab der Coach zu Protokoll und unterstrich damit seinen unbändigen Willen, den Titelkampf trotz der Rückschläge fortzusetzen.
Besonders brisant wurde es, als Domenico Tedesco auf einen möglichen Rücktritt angesprochen wurde. Der Trainer reagierte sichtlich gereizt auf die kritischen Nachfragen der Journalisten. Er verwies auf die harte Saison, in der niemand dem Team Geschenke mache, und erinnerte an späte Punktverluste in Spielen gegen Corendon Alanyaspor, Hesap.com Antalyaspor oder Kasimpasa. „Ich hoffe, deine Frage ist ein Witz. Ich setze meine Arbeit mit voller Energie fort. Das ist Teil des Spiels und wir sind auch Menschen“, entgegnete Tedesco scharf. Er stellte klar, dass das Hinfallen zum Fußball gehöre, das Aufstehen aber die wahre Qualität beweise. Für den Trainer zählt nun nur noch das kommende Pokalspiel in Konya, wo der Einzug ins Halbfinale das klare Ziel ist.

Foto: IHA
In der Analyse des Spielverlaufs bemängelte der Coach von Fenerbahce zudem die langen Unterbrechungen. Besonders eine sechsminütige VAR-Prüfung nach einem Elfmeter sei für den Rhythmus seines Teams fatal gewesen. Laut Tedesco konnten die Spieler von Rizespor in dieser Zeit regenerieren, während seine Mannschaft den Schwung verlor. Auch eine Szene mit dem gegnerischen Torhüter Yahya Fofana sorgte für Unmut. Tedesco ist der Meinung, dass der Keeper nach einer Aktion außerhalb des Strafraums eine Rote Karte hätte sehen müssen. In den Berichten von beIN Sports wird deutlich, wie sehr die Fehlentscheidungen an den Nerven der Beteiligten zehren. Tedesco ergänzte zudem lakonisch, dass er kein Buchmacher sei und keine Glücksberechnungen bezüglich der Punktverluste von Galatasaray anstellen werde.
Auch die Spieler fanden nach dem Schlusspfiff deutliche Worte. Kerem Aktürkoglu, der den Treffer zum zwischenzeitlichen 2:1 erzielt hatte, schimpfte lautstark über das Foulspiel, das zum Ausgleich führte. Er bezeichnete die Entscheidung des Unparteiischen, ein Foul zugunsten des Rize-Torhüters zu pfeifen, als „skandalös“. Der Torwart habe sich außerhalb des Strafraums einfach auf den Boden geworfen. „Es ist ein Ziel, das wir nicht in den letzten Minuten kassieren sollten, aber so offensichtliche Fehler sollten nicht gemacht werden“, so Aktürkoglu frustriert. Er entschuldigte sich bei den Unterstützern für den bitteren Abend, versicherte jedoch, dass die Saison noch nicht vorbei sei.

Foto: IHA
Kapitän Milan Skriniar zeigte sich nach dem Last-Minute-Gegentor fast sprachlos und bezeichnete die Situation als extrem schwierig. Auch Nelson Semedo, der kurz vor Schluss ausgewechselt wurde, nahm die Mannschaft in die Pflicht. Er betonte, dass man bei Fenerbahce ein gutes Team habe, aber die Kosten für solche Fehler in den letzten Sekunden extrem hoch seien. „Es lag in unserer Verantwortung, dieses Spiel zu gewinnen. Wir müssen an das nächste Spiel denken und unser Bestes tun“, forderte Semedo. Trotz des Rückschlags bleibt das Ziel bei den Gelb-Marineblauen klar: Sowohl in der Liga als auch im türkischen Türkei will man bis zum Ende um jede Trophäe kämpfen.









































