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·10 mars 2026

0:4 nach 22 Minuten: Tottenham geht in Madrid baden – Newcastle jubelt nur kurz

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Tottenham und Torhüter Antonin Kinsky erlebten bei Atletico einen Abend zum Vergessen. Barca rettete bei Newcastle spät ein 1:1.

Neben dem Auswärtsspiel des FC Bayern bei Atalanta in Bergamo standen im Achtelfinale der Champions League am späten Dienstagabend zwei weitere Spiele auf dem Programm. Zweimal gab es dabei das Duell La Liga gegen Premier League. Hansi Flick war mit seinem FC Barcelona in Newcastle gefordert, während Atletico Tottenham empfing.


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Torwartwechsel nach 17 Minuten: Tottenhams Kinsky erlebt Horror-Abend

Im Metropolitano überraschte Spurs-Coach Igor Tudor mit einer Personalentscheidung. Der kroatische Trainer des Krisenklubs beorderte den jungen Antonin Kinsky ins Tor, Stammkeeper Guglielmo Vicario blieb nur der Platz auf der Bank. Doch Tudors Plan ging nicht auf – im Gegenteil.

Schon nach sechs Minuten rutschte der Schlussmann im Spielaufbau aus und spielte so Ademola Lookman den Ball in die Füße. Der Nigerianer bediente umgehend Julian Alvarez im Strafraum, der auf Marcos Llorente weiterleitete. Der Allrounder der Rojiblancos vollendete aus halbrechter Position trocken ins linke untere Eck (6.).

Als sich wenig später Djed Spence bei einem langen Ball verschätzte und auch Micky van de Ven ausrutschte, roch Antoine Griezmann den Braten und stellte schon nach zwölf Minuten auf 2:0 für Atletico (14.). Der Albtraum in der Anfangsphase war damit jedoch noch nicht zu ende. Wenige Sekunden nach dem zweiten Gegentreffer trat Kinsky erneut über den Ball, der Alvarez vor die Füße fiel. Der argentinische Weltmeister konnte problemlos ins verwaiste Tor einschieben (15.).

Für den jungen Kinsky war der Horror-Abend bereits nach 17 Minuten vorbei, Tudor beendete das Experiment mit dem Tschechen frühzeitig und brachte Vicario. Doch auch der Italiener musste gleich hinter sich greifen, nach einem Freistoß nickte Robin Le Normand den Abpraller nach einer Vicario-Parade ein (22.).

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Foto: Getty Images

Zwei Ehrentreffer für Tottenham

Nach dem 0:4 fangen sich die Spurs etwas, kamen durch Pedro Porro sogar zum Ehrentreffer (26.) und hatten durch Kopfbälle von Richarlison und Cristian Romero weitere Gelegenheiten. Doch auch die Gastgeber blieben auf dem Gaspedal und hätten durch Llorente kurz vor der Pause beinahe auf 5:1 gestellt. Van de Ven hatte zudem Glück, dass sein übles Einsteigen gegen David Hancko nicht geahndet wurde (38.).

Nach dem Seitenwechsel erwischte Atletico wieder den besseren Start. Nach einer Ecke der Spurs schalteten die Hausherren schnell um, Griezmann schickte Alvarez per Hacke auf die Reise. Der Argentinier sprintete über das halbe Feld und hatte am Ende noch die Kraft, vor Vicario souverän ins linke untere Eck zu verwandeln (55.).

Nach dem zweiten Treffer des Weltmeisters nahmen die Madrilenen den Fuß etwas vom Gaspedal, auch bei Tottenham war die Luft raus. Das 2:5 gelang den Londonern dennoch, weil auch Jan Oblak ein schlimmer Fehlpass im Aufbau unterlief. Porro eroberte den Ball und setzte Dominic Solanke in Szene, der aus zehn Metern die Nerven behielt.

Remis gegen Barca: Yamal kontert Barnes

Im St. James Park entwickelte sich zwischen Newcastle und dem FC Barcelona ein temporeiches Spiel, dem im ersten Durchgang aber die ganz großen Chancen fehlten. Die Magpies waren vor heimischer Kulisse das aktivere Team, belohnten sich aber nicht für den Aufwand. Am nächsten war der Führung in den ersten 45 Minuten noch Anthony Elanga, der Schwede wurde bei seinem Abschluss, den Joan Garcia um den Pfosten lenkte, jedoch wegen Abseits zurückgepfiffen (14.). Auf der anderen Seite wäre Dan Burn beinahe ein Eigentor unterlaufen, Fermin Lopez scheiterte mit einem zu zentralen Versuch an Aaron Ramsdale (36.).

Im zweiten Durchgang bot sich den Zuschauern ein ähnliches Bild. Gerade Newcastle investierte in einem intensiven Spiel viel und nahm die Star-Offensive der Katalanen weitestgehend aus dem Spiel. Robert Lewandowski versuchte es mal, schoss aber aus 16 Metern vorbei. Die Magpies kamen allerdings selbst auch lange kaum zu nennenswerten Abschlüssen, als der Ball dann mal im Netz zappelte, stand der vermeintliche Torschütze Joelinton klar im Abseits (73.).

In der Schlussphase belohnte sich das Team von Eddie Howe dann aber doch noch für den Aufwand. Eine Flanke von Jacob Murphy landete beim völlig freien Harvey Barnes, der die Kugel aus kurzer Distanz über die Linie drückte. Garcia hätte beinahe noch pariert, konnte den Ball aus der geringen Entfernung aber nicht mehr um den Pfosten lenken (86.).

Tief in der Nachspielzeit warf Barca nochmal alles nach vorne. Dani Olmo drang dynamisch in den Strafraum ein und wurde vom deutschen Nationalspieler Malick Thiaw zu Fall gebracht. Lamine Yamal verwandelte den fälligen Elfmeter und rettete den Blaugrana ein schmeichelhaftes Unentschieden.

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Foto: Getty Images

Die Spiele der Champions League in der Übersicht

Atletico – Tottenham Hotspur 5:2

Tore: 1:0 Llorente (6.), 2:0 Griezmann (14.), 3:0 Alvarez (15.), 4:0 Le Normand (22.), 4:1 Porro (26.), 5:1 Alvarez (55.), 5:2 Solanke (76.)

Newcastle United – FC Barcelona 1:1

Tore: 1:0 Barnes (86.), 1:1 Yamal (90+6.)

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