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·21 juillet 2026

1. FC Köln auf Suche nach Ache-Backup: Diese Kandidaten sollte Thomas Kessler auf dem Schirm haben

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1. FC Köln auf Suche nach Ache-Backup: Diese Kandidaten sollte Thomas Kessler auf dem Schirm haben

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Luca Kaiser

21 Juli, 2026

Der 1. FC Köln ist vergangene Woche in die Vorbereitung auf die neue Bundesliga-Saison gestartet. Während auf dem Trainingsplatz die ersten Einheiten absolviert werden, laufen im Hintergrund die Kaderplanungen auf Hochtouren. Diese Stürmer könnten für den 1. FC Köln interessant sein.

Mit Luka Lochoshvili und Gideon Mensah hat Sportdirektor Thomas Kessler die Defensive bereits verstärkt. Im Angriff besteht dagegen trotz der Verpflichtung von Reigan Heskey weiterhin Handlungsbedarf. Vor allem hinter Ragnar Ache fehlt den Kölnern noch eine echte Alternative. Bei den vorgestellten Spielern handelt es sich nicht um aktuelle Gerüchte.

Thomas Kessler beim Vorbereitungsauftakt

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Wie wichtig ein weiterer Mittelstürmer wäre, zeigte bereits die vergangene Saison. Nach einer schwierigen Hinrunde steigerte sich Ache deutlich und entwickelte sich in der Rückserie zu einem wichtigen Leistungsträger. Eine Verletzung im Auswärtsspiel beim FC St. Pauli setzte den 27-Jährigen jedoch außer Gefecht, sodass er die letzten Saisonspiele verpasste. Spätestens in dieser Phase wurde deutlich, dass dem FC im Sturmzentrum die nötige Tiefe fehlt. Diese Baustelle dürfte Thomas Kessler bis zum Ende der Transferperiode noch schließen wollen.

Hoher Marktwert

Lucas Stassin

Lucas Stassin wäre ein absoluter Transferknaller für den 1. FC Köln. Der 21-Jährige zählt zu den spannendsten Sturmtalenten Belgiens. Für die AS Saint-Étienne kam er in der vergangenen Saison auf 35 Pflichtspiele, elf Tore und neun Vorlagen. Der Belgier überzeugt primär mit seiner hohen Intensität im Pressing, cleveren Tiefenläufen und einem ausgeprägten Torinstinkt. Dank seiner Beweglichkeit und seines Gespürs für freie Räume würde er gut zum Spielstil des 1. FC Köln passen. Entwicklungspotenzial besitzt Stassin hauptsächlich im körperlichen Bereich.

Gegen robuste Innenverteidiger und in Luftduellen hat der Rechtsfuß noch Verbesserungspotenzial. Ein Transfer dürfte allerdings teuer werden: Sein Vertrag in Saint-Étienne läuft noch bis 2028, sein Marktwert liegt bei rund 15 Millionen Euro. Für den FC wäre Stassin daher wohl nur bei entsprechenden Transfererlösen eine realistische Option – oder eben als Leihe.

Ablösefrei zu haben

Tobias Lauritsen

Tobias Lauritsen kann als echtes Sturmkante bezeichnet werden. Der 1,96-Meter große Norweger war bis zum Sommer für Sparta Rotterdam aktiv und kam in der vergangenen Saison auf 37 Pflichtspiele, 14 Tore und sechs Vorlagen. Der 28-Jährige besitzt seine Stärken insbesondere in der körperlichen Präsenz, der Kopfballstärke und der Fähigkeit, lange Bälle festzumachen. Zudem arbeitet Lauritsen intensiv gegen den Ball und stellt sich stets in den Dienst der Mannschaft. Gerade gegen tief stehende Gegner kann der Norweger mit seiner Strafraumpräsenz und seinem guten Stellungsspiel für Gefahr sorgen. Seine größte Schwäche ist das Tempo.

Lauritsen lebt weniger von Tiefenläufen als von seiner Physis, cleveren Laufwegen und seiner Stärke in direkten Duellen. Genau dieses Profil könnte dem FC guttun. Mit dem Norweger würde Köln ablösefrei eine klassische Sturmkante hinzugewinnen, die als Wandspieler agieren, Flanken verwerten und dem Offensivspiel eine zusätzliche Komponente verleihen könnte.

Eine weitere Option

Frank Magri

Mit Frank Magri könnte der 1. FC Köln einen laufstarken und vielseitigen Mittelstürmer verpflichten. Der 26-jährige Kameruner kam in der vergangenen Saison auf 17 Pflichtspiele, erzielte fünf Tore und bereitete einen weiteren Treffer vor. Dabei gehörte der Angreifer in Toulouse allerdings nicht zum Stammpersonal und musste sich häufig mit der Jokerrolle zufriedengeben. Magris Stärken liegen in seiner Dynamik, seiner hohen Einsatzbereitschaft und seinem intensiven Pressing. Er sucht konsequent die Tiefe, arbeitet viel gegen den Ball und stellt sich stets in den Dienst der Mannschaft.

Zudem verfügt er über einen guten Torinstinkt und kann mit seiner Athletik sowohl im Umschaltspiel als auch im Strafraum Akzente setzen. Verbesserungspotenzial besitzt er hauptsächlich in der Chancenverwertung und im Kombinationsspiel. Zudem wäre Magri genau wie Lauritsen ablösefrei zu haben.

Erinnerungen an Ache-Transfer

Benjamin Källman

Benjamin Källman wäre ein Transfer, der an die Verpflichtung von Ragnar Ache im vergangenen Sommer erinnern würde. Der finnische Nationalspieler steht seit 2025 bei Hannover 96 unter Vertrag und erzielte in seiner ersten Saison für die Niedersachsen 14 Tore und zwei Vorlagen in 34 Pflichtspielen. Bereits zuvor hatte Källman bei Cracovia Krakau mit 18 Toren und neun Assists in 35 Partien seine Offensivqualitäten eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Källman zeichnet sich vorrangig durch seinen ausgeprägten Torinstinkt, clevere Laufwege und seine hohe Effizienz im Abschluss aus.

Er bewegt sich geschickt zwischen den gegnerischen Verteidigern, findet immer wieder freie Räume und arbeitet engagiert gegen den Ball. Zudem bindet er seine Mitspieler gut ins Offensivspiel ein und ist nicht nur als Vollstrecker wertvoll. Verbesserungspotenzial besitzt der Finne hauptsächlich in seiner Endgeschwindigkeit. Aufgrund seines bis 2028 laufenden Vertrags bei Hannover 96 dürfte ein Transfer allerdings mit einer entsprechenden Ablösesumme verbunden sein.

Zusätzliche Torgefahr

Koki Ogawa

Koki Ogawa gehört zu den treffsichersten Mittelstürmern der Eredivisie. Der japanische Nationalspieler steht noch bis 2027 bei NEC Nijmegen unter Vertrag und dürfte daher für eine überschaubare Ablösesumme zu haben sein. In den vergangenen drei Spielzeiten kam der 28-Jährige auf 92 Pflichtspiele, erzielte 33 Tore und bereitete sechs weitere Treffer vor. Ogawa überzeugt mit seinem ausgeprägten Torinstinkt, intelligenten Laufwegen und seiner Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor. Er bewegt sich geschickt zwischen den Innenverteidigern, erkennt freie Räume früh und ist sowohl mit dem Fuß als auch per Kopf gefährlich.

Zudem arbeitet der Japaner diszipliniert gegen den Ball und bringt eine hohe Laufbereitschaft mit. Seine größte Schwäche liegt im Eins-gegen-Eins und in der Explosivität auf den ersten Metern. Ogawa lebt weniger von spektakulären Dribblings als von seinem hervorragenden Stellungsspiel und seiner Effizienz im Strafraum. Genau dieses Profil könnte dem FC guttun. Mit dem Japaner würde Köln einen zuverlässigen Strafraumstürmer hinzugewinnen, der seine Chancen konsequent nutzt und dem Offensivspiel zusätzliche Torgefahr verleihen könnte.


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