Borussia Dortmund
·12 mai 2026
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·12 mai 2026
PersonalienIm Finale setzte der BVB seinen Jugendtrend fort und vertraute auf einen Mix aus U19- und U23-Spielern. Gegen Real Madrid lag das Durchschnittsalter der Startelf der Schwarzgelben bei nur 19,09 Jahren, während Real auf 21,09 Jahre kam. U23-Trainer Daniel Rios hatte bereits im Vorfeld betont, dass der Klub seiner Philosophie treu bleiben werde: „Wir werden bei der Aufstellung nicht auf das Alter schauen.“ Offensiv ruhten die Hoffnungen gegen Real auf Mathis Albert (16) und Taycan Etcibasi (18). Verzichten mussten die Schwarzgelben im Finale auf Samuele Inacio (18) und Luca Reggiani, die zuletzt bei den Profis für Aufsehen sorgten.
SpielverlaufDer BVB-Nachwuchs erwischte einen Traumstart: Gerade einmal sechs Minuten waren gespielt, als Enzo Duarte dos Santos die Kugel nach einem Diagonalball von Mathis Albert per Kopf zu Etcibasi ablegte. Frei vor dem Kasten blieb der Angreifer eiskalt und vollendete die schöne Kombination mit links zur frühen 1:0-Führung. Mit seinem fünften Turniertor übernahm er die alleinige Führung in der Torschützenliste.
In der Folge war die Partie geprägt von viel Intensität. Vor allem der BVB präsentierte sich im Adams Park in High Wycombe nach der Führung deutlich griffiger in den Zweikämpfen. Es dauerte bis zur 14. Minute, ehe die Madrilenen erstmals gefährlich vor dem BVB-Tor auftauchten. Dass es beim 1:0 blieb, hatten die Schwarzgelben Torhüter Aaron Held zu verdanken. Der Keeper parierte einen Schuss von Loren Zuniga glänzend.
Real erarbeitete sich im weiteren Verlauf der ersten Hälfte mehr Spielanteile, fand aber nur selten Lücken in der kompakt verteidigenden Defensive des BVB. Cesar Palacios probierte es einmal mit einer Direktabnahme nach einer Flanke (32.) und einmal aus der Distanz (35.). Dortmund konnte in dieser Phase der Partie kaum noch offensive Akzente setzen. Kurz vor dem Pausenpfiff hatte der BVB Glück, als Kapitän Tony Reitz bei einem Klärungsversuch wegrutschte. Zuniga war auf und davon, spitzelte die Kugel am BVB-Torhüter vorbei, traf aber nur den Pfosten (42.).
Nach dem Seitenwechsel riss der königliche Nachwuchs, der aus einem großen Talentpool schöpfen kann, das Spielgeschehen sofort wieder an sich und drängte auf den Ausgleich. Ein Ballverlust im Spielaufbau gegen das aggressive Pressing der Spanier hätte in der 56. Minute fast Folgen gehabt, doch Held parierte gleich zweimal stark. Die junge BVB-Mannschaft war im Teamverbund gefordert, musste kämpferisch und läuferisch dagegenhalten. Sinnbildlich für den großen Einsatz des BVB war Reitz’ Zweikampfverhalten im Strafraum, als er einen Schuss eines Madrilenen in letzter Sekunde entscheidend ablenkte (70.).
In der Schlussphase brachte Dortmunds Trainer-Duo Daniel Rios und Felix Hirschnagl frische Kräfte für die Offensive: Arne Wessels und Bennedikt Wüstenhagen ersetzten Fadi Zarqelain und Etcibasi. Das Duo sorgte kurz nach seiner Hereinnahme im Zusammenspiel für einen seltenen Entlastungsangriff, Wessels’ Schuss wurde jedoch noch abgeblockt (84.). Die Vorentscheidung blieb somit aus. Real warf alles nach vorne, doch Dortmunds Defensive stand stabil und ließ keine weitere zwingende Ausgleichschance mehr zu. Es blieb beim 1:0. Damit krönte sich der BVB gleich bei seiner ersten Teilnahme zum Sieger des Turniers.
AusblickAm kommenden Samstag (16. Mai) bestreitet die U23 ihr letztes Saisonspiel beim SC Wiedenbrück. Anpfiff ist um 14 Uhr.







































