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·25 mars 2026

100 Jahre Rote Erde – BVB-Legenden spielen 1:1 gegen Benfica Lissabon

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„Es hat sich gut angefühlt. Aber ich muss sagen, dass meine Kollegen auch einen Riesenjob geleistet haben. Jeder muss sich hier richtig ins Zeug legen, und jeder hat richtig Lust – und das ist eigentlich das Tolle daran“, sagte Kapitän Roman Weidenfeller und resümierte: „Es war ein großartiges Spiel, auch für das Publikum. Gott sei Dank hat es für sie nicht geregnet.“

Es fehlten zwar die Flutlichttrikots von damals, aber dafür gab es am Mittwochabend einen viel besseren Anlass: Die BVB-Legenden liefen im „Sondertrikot 100 Jahre Rote Erde“ auf. Trainer Norbert Dickel hatte einen namhaften Kader schwarzgelber Heroen beisammen, allerdings musste er kurzfristig auf den erkrankten Mats Hummels verzichten.


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Im Duell zwischen dem fünftgrößten und dem mitgliederstärksten Sportverein der Welt (!) gab es früh Szenenapplaus für Paul Lambert (Champions-League-Sieger 1997), der auch im Alter von 56 Jahren seine Übersicht zur Schau stellte. Und das vor den Augen von 7.500 Zuschauern, darunter die vollständige Geschäftsführung von Borussia Dortmund sowie Ehrenpräsident Dr. Reinhard Rauball.

Früh schwappte ein Wechselgesang von der einen auf die andere Tribünenseite, dann klärte Jörg Heinrich artistisch vor der eigenen Torlinie für den bereits geschlagenen Weidenfeller. Im Mittelfeld zeigte Moritz Leitner, dass er Jürgen Klopps Umschaltfußball immer noch auf der Festplatte hat, und in so einem Match durfte auch die Nummer 25 (Sokratis) auf die Nummer 25 (Owomoyela) passen, ohne dass jemand etwas zu meckern hatte. Wobei: Nach 25 Minuten meldete sich Mladen Petric wortstark beim Schiedsrichter: Er wollte einen Elfmeter. Wofür?

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Ohne den VAR bemühen zu müssen, erkannte der Referee nach einer halben Stunde ein Handspiel von Dede. Weidenfeller parierte zum achten Mal in seiner Karriere (zum ersten Mal seit Angel di Maria, 2014) einen Elfmeter – er flog in die vom Schützen aus gesehen linke Ecke und verhinderte das 0:1. Kurz vor der Pause gab es eine schwarzgelbe Drangphase, insgesamt aber war die Mannschaft von Benfica – gefühltes Durchschnittsalter 23,2 Jahre – etwas agiler.

Fünf Minuten nach dem Seitenwechsel brachte Javier Saviola die Portugiesen in Front. Mitch Langerak, aus Australien eingeflogen und im zweiten Durchgang für Weidenfeller im Tor, hatte keine Chance, den Ball abzuwehren. Jan Koller war nun Kapitän. Zehn Minuten vor dem Ende hatte Nelson Valdez das 1:1 auf dem Fuß, scheiterte aber am Torwart. Schwarzgelb kam aber doch noch zum Ausgleich. Mohamed Zidan verwandelte einen Foulelfmeter mit souveräner Lässigkeit zum Ausgleich.

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