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·1 juin 2026
18 Millionen Plus: Wie sieht Gladbachs Masterplan aus?

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·1 juin 2026

Borussia Mönchengladbach hat mit Daniel Batz, David Herold, Enzo Leopold und Yukhym Konoplya bereits vier Spieler für gerade einmal 3,5 Millionen Euro verpflichtet. Zusätzlich hat Rouven Schröder den bereits ausgeliehenen Spieler Hugo Bolin für 2 Millionen Euro fest verpflichtet.
Auf der Abgangsseite haben Rocco Reitz, Winsley Boteli, Marvin Friedrich, Haris Tabakovic, Alejo Sarco, Yannik Engelhardt und Kota Takai den Verein verlassen. Insgesamt konnte Borussia 23,5 Millionen Euro durch Verkäufe einnehmen und verzeichnet derzeit ein Transferplus von 18 Millionen Euro.
Mit Zento Uno soll noch ein weiterer Spieler in den kommenden Wochen fest an den Niederrhein wechseln. Der 22-jährige defensive Mittelfeldspieler wird für 500.000 Euro von Shimizu S-Pulse kommen. Der Medizincheck soll noch im Juni erfolgen. Dann hätte Borussia in diesem Transferfenster bereits fünf Spieler verpflichtet und sieben Spieler inklusive auslaufender Leihen abgegeben.

Uno vorerst Gladbachs letzter Transfer? – Foto von
IMAGO / AFLOSPORT
Bevor weitere Zugänge möglich sind, muss Rouven Schröder weitere Abgänge realisieren. Mit Jonas Omlin und Shio Fukuda stehen zwei weitere Abgänge in der Pipeline, die im Optimalfall insgesamt eine kleine Millionenablöse einbringen könnten. Doch die weitere Verkaufsliste ist lang:
Zudem könnten auch Nico Elvedi und Fabio Chiarodia vor einem Abgang stehen, sollten sie ihre bis 2027 laufenden Verträge nicht verlängern. Dass nicht alle Spieler Borussia Mönchengladbach verlassen werden, ist wahrscheinlich. Dennoch muss Borussias Sportchef einige Personalien klären, die keine sportliche Perspektive mehr haben, um das ausgegebene Ziel der Kaderverkleinerung zu erreichen und die weiterhin hohen Personalkosten zu senken.
Borussia Mönchengladbach hat in den vergangenen beiden Geschäftsjahren ein Minus von knapp 6,5 Millionen Euro eingefahren. Das soll sich auch durch Transfererlöse in diesem Jahr ändern. Dadurch werden wohl kaum noch weitere Millionen aus dem bisherigen Transferüberschuss von 18 Millionen Euro in den Kader investiert werden können. Um weitere Zugänge zu realisieren, braucht Gladbach zusätzliche Abgänge.
Auch der Stadion-Deal mit ISTA, der jährlich rund 5 Millionen Euro in die Kassen spülen soll, dürfte dazu beitragen, die finanzielle Situation zu stabilisieren. Grundsätzlich sollte ein solcher Deal jedoch nicht dafür da sein, jahrelanges Missmanagement zu korrigieren, sondern den Verein strategisch und sportlich weiterzuentwickeln. Die Frage, wie Borussia Mönchengladbach diese zusätzlichen Millionen einsetzt, werden sich viele Fans stellen. Ein reines Stopfen von Finanzlöchern dürfte vielen Anhängern als Begründung nicht ausreichen.
Fakt ist, dass Borussia Mönchengladbach in der kommenden Saison im ISTA-Borussia-Park spielen wird. Dass dies noch für Diskussionen sorgen wird, gerade zu Saisonbeginn, wenn es tatsächlich so weit ist, dürfte klar sein. Schneller sportlicher Erfolg könnte diese Diskussionen jedoch schnell verstummen lassen.
Seht ihr Gladbach gut vorbereitet für die kommende Saison? Schreibt es in die Kommentare!
🖊 Autor: Jan David Busch
📷 Photo by IMAGO / Kirchner-Media







































