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·1 janvier 2026
2026 soll Musialas Jahr werden: So plant Bayern mit dem Offensiv-Star

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·1 janvier 2026

Jamal Musiala arbeitet nach langer Verletzungspause intensiv am Comeback. Beim FC Bayern gibt es einen klaren Plan für 2026.
2026 soll sein Jahr werden. Jamal Musiala ist fest entschlossen, nach seiner langen Zwangspause wieder eine prägende Rolle beim FC Bayern einzunehmen. Acht Tage vor Heiligabend, exakt 164 Tage nach seinem schweren Wadenbeinbruch im Klub-WM-Viertelfinale gegen Paris Saint-Germain am 5. Juni 2025, kehrte der 22-Jährige erstmals wieder ins Teamtraining zurück. Für den Offensivstar war es ein emotionaler Meilenstein nach Monaten voller Reha, Arzttermine und körperlicher Rückschläge.
Die Rückkehr auf den Platz war für Musiala vor allem mental eine Erlösung, wie die BILD berichtet. Der Nationalspieler hatte sich in den vergangenen Monaten konsequent durch ein intensives Reha-Programm gearbeitet, stets eng begleitet von den medizinischen Abteilungen des Rekordmeisters. Nun folgt der nächste Schritt – mit einem klar strukturierten Comeback-Plan.

Foto: IMAGO
Während viele Bayern-Profis im Winterurlaub bewusst abschalten sollten, nutzte Musiala die freie Zeit für gezielte Extra-Schichten. Mit einem detaillierten Trainingsplan im Gepäck arbeitete der Offensivspieler täglich mehrere Stunden an Kraft, Stabilität und Belastungsverträglichkeit. Sämtliche Einheiten wurden in enger Abstimmung mit den Bayern-Ärzten und Diagnostikern geplant, um kein Risiko einzugehen.
Der Plan sieht vor, dass Musiala im Laufe des Januars wieder vollständig ins Mannschaftstraining integriert wird. Im Idealfall soll es gegen Ende des Monats bereits zu ersten Kurzeinsätzen kommen. In den darauffolgenden Wochen wollen die Verantwortlichen die Spielzeit behutsam steigern, um Musiala rechtzeitig für die entscheidende Phase der Saison auf Topniveau zu bringen. Spätestens zu den K.o.-Spielen in der Champions League soll er wieder ein zentraler Faktor im Spiel der Münchner sein.
Während Musiala verletzungsbedingt fehlte, nutzte ein anderer Campus-Spieler seine Chance: Lennart Karl entwickelte sich zum Senkrechtstarter und blühte unter Vincent Kompany regelrecht auf. Für den Bayern-Trainer ist klar, dass beide Kreativspieler perspektivisch gemeinsam auf dem Platz stehen können. Sowohl Musiala als auch Karl verfügen über die Qualität, aus tieferen Räumen heraus das Spiel anzutreiben oder flexibel Halbpositionen auf dem Flügel zu besetzen.
Bis diese Gedankenspiele Realität werden, gilt für Musiala jedoch vor allem eines: die letzten Schritte zurückzugehen, Vertrauen in den eigenen Körper aufzubauen und jeden Moment auf dem Platz wieder zu genießen. Der Grundstein für ein starkes Jahr 2026 ist gelegt – nun soll daraus sportlich wieder der Unterschiedsspieler werden, auf den der FC Bayern setzt.









































