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·2 mai 2026

3:3! Goretzka überragend, Stanišić erneut schwach – Die Bayern in der Einzelkritik

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Am Samstagnachmittag traf der FC Bayern München im Zuge des 32. Spieltags der 1. Fußball-Bundesliga zuhause auf den 1. FC Heidenheim. In einer höchstdramatischen Partie trennten sich der designierte deutsche Meister sowie der Tabellenletzte am Ende mit 3:3, wobei der Ausgleich der Münchner in der 10. Minute der Nachspielzeit fiel. Wie gut sich die Bayern dabei individuell anstellten, erfahrt ihr in unserer Einzelkritik. 

Jonas Urbig: Beim 0:1 und beim 2:3 war der Bayern-Keeper chancenlos, beim 0:2 wiederum wirkte er etwas unglücklich. Darüber hinaus hatte Urbig zwar nur wenig Gelegenheit, sich auszuzeichnen, parierte in der 68. Spielminute aber überragend gegen den starken Eren Dinkçi. (Note: 3)


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Josip Stanišić: Der Kroate hatte auf seiner rechten Seite vor allem gegen Bayern-Leihgabe Arijon Ibrahimović seine Probleme, wurde wiederholt überspielt und sah auch in den Zweikämpfen nicht immer gut aus. Nach vorne brachte Stanišić nicht den gewohnten Mehrwert mit wie sonst so oft. Zur Pause wurde er durch Luis Díaz ersetzt. (Note: 4,5)

Min-jae Kim: Als Upamecano-Ersatz machte Kim seine Sache im Forechecking eigentlich sehr ordentlich und baute so Druck auf den Gegner auf, hinter ihm boten sich dadurch auch Räume. In den Zweikämpfen wirkte der Südkoreaner präsent, war in der Luft aber ungewohnt schwach. (Note: 3,5)

Jonathan Tah: Der deutsche Nationalspieler hatte seine Schwierigkeiten, sobald es einmal schnell wurde. Vom regulären Positionsspiel her hingegen, machte er seine Sache ordentlich und bewies grundsätzlich eine gute Übersicht. Beim 0:2 allerdings ließ sich Tah überspielen und ging nicht mit der nötigen Überzeugung mit Eren Dinkçi ins Duell, der an Jonas Urbig vorbeizog und einschob. (Note: 4)

Hiroki Itō: Beim 0:1 war es der Linksverteidiger der Bayern, der das Abseits aufhob und so den Gästen Mut einschenkte. Abgesehen davon wachte Itō seine Sache aber ganz ordentlich, fing viele Bälle ab, schob oft vor und sorgte auch offensiv für Akzente. (Note: 3)

Aleksandar Pavlović: Es war nicht das Spiel des 21-Jährigen, der zwar wie gewohnt viele Bälle spielte, dem kreativ aber nur wenig einfiel. Insgesamt wirkte Pavlović nicht immer ganz wach und ließ sich in den Zweikämpfen mehr als nur einmal abkochen. Nach der Pause blieb er draußen und für ihn kam Joshua Kimmich in die Partie. (Note: 4)

Bara Sapoko Ndiaye: Gegen Mainz hatte der Senegalese durchaus seine Momente gehabt, weshalb er sich erneut für einen Startelfeinsatz empfahl, doch hatte der 18-Jährige an diesem Tag bis auf ein, zwei gute Dribblings und kluge Bewegungen abseits des Balls nicht seinen besten Auftritt und wirkte allgemein zu zögerlich. Auch Bara Sapoko Ndiaye blieb zur Pause in der Kabine und für ihn wurde Harry Kane eingewechselt. (Note: 4)

Konrad Laimer: Der Österreicher konnte sich einmal Mehr ein Sonderlob für Fleiß abholen und zeigte auch seine Qualitäten als Ballverteiler, gegen galliger Heidenheimer hatte Laimer jedoch defensiv hier und da seine Probleme. In der Schlussphase machte der 28-Jährige viele Meter und hielt den Druck aufrecht, was letztlich auch zum späten Ausgleich beitrug. (Note: 2,5)

Leon Goretzka: Der Mann, der München nach der Saison verlassen wird – Inter Mailand soll angeblich sein kommender Arbeitgeber werden – zeigte sich an diesem Tag als echter Anführer, der voranging, die Zweikämpfe suchte und offensive Aktionen einleitete. In der 44. Spielminute verwandelte Goretzka einen direkten Freistoß traumhaft zum 1:2-Anschlusstreffer, nur um in der 57. Spielminute nach einer Olise-Ecke den Ausgleich zu erzielen. Auch hiernach gingen viele Angriffe über den 31-Jährigen, der bis zum Ende Präsenz zeigte. (Note: 1)

Jamal Musiala: Nach zuletzt aufsteigender Form wirkte der 23-Jährige in dieser Partie auffällig unauffällig. Zwar versuchte Musiala durch Dribblings, immer mal wieder hinter die gegnerische Abwehr zu kommen, machte das auch gut, blieb aber hängen, sobald es mal etwas robuster zur Sache ging. Dadurch konnte der deutsche Nationalspieler der Partie nicht seinen Stempel aufdrücken. Nach der ersten Halbzeit wurde "Bambi" durch Michale Olise ersetzt. (Note: 3)

Nicolas Jackson: Der Stürmer machte tatsächlich viele Meter und bot sich immer wieder an, nur um in den meisten aussichtsreichen Momenten nicht angespielt zu werden. Hatte er vor dem Tor dann mal die Gelegenheit zum Abschluss, verließ er sowohl das nötige Timing als auch die entsprechende Präzision vermissen. (Note: 3,5)

Joshua Kimmich (ab Spielminute 46): Der Kapitän der deutschen Nationalmannschaft zog nach seiner Einwechslung sogleich das Geschehen an sich, holte sich viele Bälle ab und diente als Ballverteiler. Auch nach vorne machte Kimmich immer wieder Druck und zog auch mal aus der zweiten Reihe ab, was sogar in einem spektakulären Aluminium-Treffer mündete. Insgesamt gab der 31-Jährige seiner Mannschaft die Stabilität, die man in der ersten Halbzeit noch vermisste. (Note: 2)

Michael Olise (ab Spielminute 46): Der Franzose machte das, was man von ihm erwartete: Er war vorne extrem aktiv, zog immer wieder nach innen, um abzuziehen, spielte aber auch wiederholt clevere Pässe, aus denen dann aussichtsreiche Situationen resultierten. In der 57. Spielminute bereitete Olise das 2:2 durch Leon Goretzka mit einer wunderbaren Ecke vor. Beim 2:3 durch Budu Zivzivadze ließ sich der Außenstürmer defensiv im Dribbling aber ziemlich vernaschen. Hiernach ging jedoch vieles über Olise und in der 10. Minute der Nachspielzeit fasste sich der 24-Jährige in Herz und zog von außerhalb des Sechzehners ab, wobei der Ball an den Pfosten ging und von dort an den Rücken des unglücklichen Diant Ramaj prallte, wodurch er letztlich doch zum 3:3 im Tor landete. Am Ende wurde Olise der Treffer zugeschrieben. (Note: 1,5)

Luis Díaz (ab Spielminute 46): Nach seiner Einwechslung machte der Kolumbianer seine Sache gut, indem er vorne Präsenz zeigte, sich viel bewegte und auch immer mal wieder den Mut zum Abschluss hatte, obgleich er offensichtlich kein Zielwasser getrunken hatte. Dadurch wurde der Druck auf die Heidenheimer immer größer und auf der anderen Seite wuchs der Glaube der Bayern, den Ausgleich noch erzielen zu können. (Note: 2,5)

Harry Kane (ab Spielminute 46): Der Engländer ging nicht direkt ins Sturmzentrum, sondern agierte eher als Spielmacher, der sich immer wieder fallen ließ und auf die Flügel auswich, um dann Bälle in die Mitte zu bringen. So leitete Kane tatsächlich auch ein, zwei Chancen ein, allerdings war er insgesamt nur recht wenig am Ball und fiel nicht wirklich auf. (Note: 3)

Alphonso Davies (ab Spielminute 77): Für zusätzliche Offensivpower für Jonathan Tah gekommen, schaltete sich Davies sogleich ins Münchner Offensivspiel ein, wobei er sich nicht nur auf seine linke Seite konzentrierte, sondern allgemein viel unterwegs war. In der letzten Aktion des Spiels legte der Kanadier die Kugel auf Michael Olise ab, dessen Schuss nach Pfostentreffer und Abpraller vom Torhüter zum 3:3 im Kasten landete. Offiziell erntete Alphonso Davies so einen Assist. (Note: 2)

Foto: Adam Pretty / Getty Images 

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