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·30 août 2025

40:25 – BVB-Handballerinnen feiern Kantersieg im ersten Saisonspiel

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Ausgangslage: Bereits am Freitagabend hatte Konkurrent HSG Bensheim-Auerbauch mit einem 33:27 bei der SU Neckarsulm vorgelegt, am Samstagnachmittag zeigte Mitfavorit HSG Blomberg-Lippe gegen den Buxtehuder SV eine starke Leistung beim 31:26. Der BVB war also schon von Spieltag eins an unter Erfolgsdruck gegen Metzingen.

Personalien: Bis auf die am Kreuzband operierte Lena Hausherr und Neuzugang Guro Nestaker konnte Borussen-Coach Henk Groener gegen Metzingen auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Was auch auf die lange verletzte Emma Olsson zutraf, die erst vor einer Woche beim letzten Testspiel in den Niederlanden zum ersten Mal für zehn Minuten auf der Platte stand.


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Spielverlauf: Eine gewisse Nervosität war bei allen Beteiligten zu spüren, als die Partie am Samstagabend um 19 Uhr angepfiffen wurde. BVB-Ehrenpräsident Dr. Reinhard Rauball saß ebenso auf der Tribüne wie Hans-Joachim Watzke, Vorsitzender der Geschäftsführung, und Vereinspräsident Dr. Reinhold Lunow.

Der BVB begann wie von Trainer Henk Groener gefordert. Aus einer starken Abwehr heraus und mit viel Tempo nach vorn. Und bis auf wenige Flüchtigkeitsfehler agierte Schwarzgelb äußerst konzentriert. Nach Toren von Langer, Vollebregt und Egeling hieß es nach sieben Minuten 3:1 für die Schwarzgelben. Der dänische Neuzugang Kaja Kamp Nielsen erhöhte vom Kreis auf 4:1 (8.). Mit ihrem ersten Treffer nach zwei Jahren im Ausland bei Metz und Bukarest war es Rückkehrerin Alina Grijseels, die per Siebenmeter zum 5:2 (9.) traf. Nach dem 8:4 durch Alicia Langer (12.) sah sich Metzingens Trainerin Miriam Hirsch gezwungen, die erste Auszeit zu nehmen. 20 Minuten waren gespielt, da hieß es bereits 16:8.

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Ein Mittel aus dem Spiel heraus fanden die Gäste aus Baden-Württemberg allerdings auch in den restlichen zehn Minuten nicht gegen die dichte BVB-Abwehr. Selina Lindemann traf zwar von der Sieben-Meter-Linie und verkürzte für Metzingen auf 10:20. Das war‘s aber auch schon. Mit einem Elf-Tore-Vorsprung beim 22:11 ging es in die Pause.

Und in diesem Tempo sollte es weitergehen: Zwar wechselte Henk Groener so gut wie komplett durch, doch den Spielfluss sollte das nicht beeinträchtigen. Auch Neuzugang Melinda Szikora machte ihre Sache im Tor gut, als sie nach vier Minuten im zweiten Durchgang einen Siebenmeter parierte. Die Fans standen kopf. Ab der 40. Minute beim Stand von 33:18 nutzte Henk Groener die Chance, auch der seit Monaten verletzten Emma Olsson zumindest in der Abwehr Einsatzzeit zu verschaffen. Die Fans feierten ihr Comeback mit stehendem Applaus. Auch Nachwuchsspielerin Lara Sophie Müller durfte im linken Rückraum ran und markierte in der 49. Minute zum 36:19 ihr erstes Bundesliga-Tor für den BVB.

Am Ende blieb nur noch die Frage, ob die Marke von 40 Toren noch fallen würde. Guro Husebø war es schließlich vorbehalten, viereinhalb Minuten vor Schluss mit ihrem ersten Treffer zum 40:25-Endstand diese Marke zu knacken.

Stimme:  Henk Groener: „Ich muss der Mannschaft ein Riesenkompliment machen. In der Vorbereitung haben wir uns das ein oder andere Mal schwergetan, heute waren wir von der ersten bis zur 60. Minute hellwach. Wir haben eine sehr fokussierte Energie gezeigt – sowohl in der Abwehr als auch im Angriff. Ebenfalls stark: Wir konnten allen Spielerinnen Einsatzzeiten geben.“

Ausblick: Das nächste Bundesliga-Spiel findet erst in gut vier Wochen statt, nachdem die für den 10. September angesetzte Spitzen-Partie gegen die HB Ludwigsburg wegen des Rückzugs der Baden-Württembergerinnen aus der Liga gestrichen wurden. Damit geht es in der Liga erst am Mittwoch, 1. Oktober, mit dem Auswärtsspiel bei der HSG Bensheim-Auerbach weiter. Dazwischen liegen noch die Champions-League-Spiele gegen Györ aus Ungarn (Sonntag, 7. September, 14 Uhr, Körnig Halle), Metz Handball (Samstag, 13. September, 18 Uhr, Metz Palais Omnisport) und DVSC Schaeffler (Sonntag, 28. September, 14 Uhr, Körnig-Halle).

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