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·27 mai 2026
5 mögliche Reese-Nachfolger: Diese Spieler könnten Hertha BSC helfen

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·27 mai 2026

Fabian Reese ist für Hertha BSC nicht nur wegen seiner Scorer wichtig. Der 28-Jährige steht für Tempo, Energie, Mut im Eins-gegen-eins und emotionale Führung. Sollte Reese den Verein verlassen, müsste Hertha deshalb nicht nur einen Flügelspieler suchen, sondern einen Spieler mit Wirkung auf die ganze Mannschaft. Fünf Profile könnten interessant sein.
Ein möglicher Reese-Abgang wäre für Hertha BSC schwer zu kompensieren. Sportlich bringt er Tempo, Tiefe, Flanken und Scorerpunkte. Gleichzeitig ist er einer der Spieler, die eine Mannschaft mitreißen können. Genau diese Mischung macht die Suche nach einem Nachfolger kompliziert.
Hertha müsste also nicht nur nach einem schnellen Flügelspieler schauen. Wichtig wäre auch ein Profil mit Mentalität: jemand, der aggressiv gegen den Ball arbeitet, Verantwortung übernimmt und Spiele nicht nur begleitet, sondern beeinflusst.
Marktwert: 2,5 Millionen Euro
Noah Weißhaupt wäre ein spannender Name, wenn Hertha einen dynamischen Flügelspieler mit Entwicklungspotenzial sucht. Der 24-Jährige steht beim SC Freiburg unter Vertrag und war zuletzt an Hannover 96 verliehen.
Weißhaupt bringt Beweglichkeit, Tempo und Eins-gegen-eins-Qualität mit. Er wäre kein fertiger Reese-Ersatz, könnte aber als Leihspieler interessant sein, falls Freiburg ihm keine feste Rolle geben kann. Für Hertha wäre er eher die Lösung mit Entwicklungsperspektive als der sofortige Führungsspieler.

Transferoption für Hertha – Photo by Stuart Franklin/Getty Images
Marktwert: 3 Millionen Euro
Linton Maina wäre vom Profil her besonders reizvoll. Er ist in Berlin geboren, kennt den deutschen Profifußball und bringt genau das mit, was Hertha bei einem Reese-Abgang brauchen würde: Geschwindigkeit, Tiefe und direkte Flügelaktionen.
Maina wäre nicht nur sportlich interessant, sondern auch vom Hintergrund her passend. Ein Berliner Spieler mit Bundesliga- und Zweitliga-Erfahrung könnte bei Hertha schnell verstanden werden. Die Frage wäre aber, ob ein Wechsel finanziell und sportlich realistisch ist. Als feste Verpflichtung dürfte es schwierig werden. Als Leihe oder bei einer besonderen Vertragssituation wäre er aber ein Name, den man zumindest diskutieren könnte.

Transferoption für Hertha – Photo by Ronny Hartmann/Getty Images
Marktwert: 800.000 Euro
Baris Atik ist kein Reese-Klon. Er ist nicht der gleiche Tempodribbler, aber er bringt andere Qualitäten mit, die Hertha guttun könnten: Kreativität, Standards, Erfahrung und eine gewisse Reibung im Spiel.
Gerade mental wäre Atik interessant. Er ist ein Spieler, der Verantwortung übernimmt, Aktionen fordert und in engen Spielen Lösungen finden kann. Hertha fehlt häufig genau diese offensive Klarheit. Der Haken: Atik ist 31 Jahre alt und wäre eher eine kurzfristige Lösung. Für einen Sparkurs mit jungem Kader wäre das nicht perfekt, sportlich könnte er aber sofort helfen.
Marktwert: 800.000 Euro
Wenn Hertha nicht nur einen Flügelspieler, sondern einen Mentalitätsspieler sucht, wäre Finn Porath ein spannendes Profil. Er wechselte 2025 von Holstein Kiel zu Schalke und besitzt dort einen Vertrag bis 2027.
Porath ist ein Spieler für Intensität, Laufarbeit und Stabilität. Er kann auf der rechten und linken Seite spielen, bringt Erfahrung aus Kiel und Schalke mit und steht eher für Arbeit gegen den Ball als für reine Show-Aktionen. Genau so ein Profil könnte Hertha helfen, wenn der Kader insgesamt robuster und verlässlicher werden soll.

Transferoption für Hertha – Photo by Lars Baron/Getty Images
Marktwert: 6 Millionen Euro
Derry Scherhant wäre emotional natürlich eine besondere Personalie. Der Berliner wurde bei Hertha ausgebildet und steht inzwischen beim SC Freiburg unter Vertrag.
Vom Profil her passt Scherhant gut in diese Liste. Er bringt ebenfalls Tempo, Wucht, Tiefenläufe und eine direkte Spielweise mit. Dazu kennt er Hertha und das Umfeld. Genau deshalb wäre er als Reese-Nachfolger interessant.
Realistisch wäre er aber schwer. Freiburg müsste ihn überhaupt abgeben wollen, und ein fester Transfer dürfte für Hertha kaum darstellbar sein. Als Leihe wäre es theoretisch spannender, aber auch dafür müsste vieles zusammenkommen.
Sollte Reese gehen, darf Hertha nicht nur nach einem schnellen Linksaußen suchen. Reese ersetzt man nicht allein über Sprints oder Flanken. Hertha müsste auch Mentalität, Mut und Verantwortung ersetzen.
Deshalb wäre eine Mischung aus mehreren Profilen denkbar. Ein Spieler wie Weißhaupt oder Maina könnte Tempo bringen. Atik könnte Kreativität liefern. Porath wäre ein Arbeiterprofil für mehr Stabilität. Scherhant wäre sportlich und emotional spannend, aber schwer umzusetzen.
Klar ist: Ein echter Eins-zu-eins-Ersatz für Reese wird kaum zu finden sein. Hertha müsste deshalb eher die Aufgaben neu verteilen. Genau darin liegt die Herausforderung für Benjamin Weber und Peter Görlich.
Was meint ihr: Sollte Hertha bei einem möglichen Reese-Abgang eher auf Tempo setzen oder auf einen Spieler mit Mentalität und Erfahrung?
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📷 Photo by Stuart Franklin/Getty Images – Ronny Hartmann/Getty Images – Lars Baron/Getty Images
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