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·17 février 2026

5:2! Galatasaray feiert magische Champions-League-Nacht gegen Juve

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Am Dienstagabend bekam es Galatasaray im Play-off-Hinspiel der Champions League mit Juventus Turin zu tun. Im stimmungsvollen Rams Park zeigte "Cim Bom" vor allem im zweiten Durchgang eine herausragende Leistung und dominierte den teils indisponiert wirkenden italienischen Spitzenklub nach Belieben. Tore von Gabriel Sara, Davinson Sánchez, Sacha Boey und ein Doppelpack von Noa Lang sorgten für pure Ekstase in Istanbul.

Während die Gäste aus Italien unter anderem auf die beiden verletzten Top-Stürmer Jonathan David sowie Dušan Vlahović verzichten mussten und so den gelernten Mittelfeldspieler Weston McKennie als falsche Neun einsetzten, fehlte Mario Lemina auf Galatasaray-Seite im Hinspiel der Play-offs gelbgesperrt. Leroy Sané hingegen befand sich nach auskuriertem Außenbandriss im Sprunggelenk erstmals wieder im Aufgebot der "Löwen" und nahm vorerst auf der Bank Platz, wo auch Mauro Icardi trotz seines Dreierpacks in der Süper Lig am vergangenen Freitag saß. Die Gelb-Roten begannen mit Çakır, Jakobs, Bardakcı, Sánchez, Sallai, Gabriel Sara, Torreira, Lang, Akgün, Yılmaz und Osimhen.


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Koopmeiners dreht Partie im Alleingang

Sowohl Galatasaray als auch Juventus spielten insgesamt eine ordentliche, wenn auch nicht überragende CL-Ligaphase und sicherten sich so mit zehn Punkten im Falle der Hausherren beziehungsweise 13 eingefahrenen Zählern der "Alten Dame" die Teilnahme an den Play-offs. Im direkten Aufeinandertreffen der beiden Traditionsvereine entwickelte sich eine temporeiche Anfangsphase, in der "Cim Bom" bereits in der 6. Spielminute zu einer guten Gelegenheit durch einen Versuch aus der Distanz von Akgün kam. Wenig später gab auch Juventus seinen ersten Warnschuss in Person von Türkei-Supertalent Kenan Yıldız ab (10.). So deutete sich ein frühes Tor an und was folgte, waren gleich zwei Treffer innerhalb kürzester Zeit: Erst brachte Gabriel Sara die "Löwen" in der 15. Spielminute nach Yıldız-Ballverlust am eigenen Strafraum mit einem satten Abschluss in Führung, ehe Juve unmittelbar auf den Wiederanpfiff folgend ausglich. Dabei wehrte Galatasaray-Keeper Çakır zunächst noch einen Kopfball von Kalulu ab, doch gegen den völlig freistehenden und per Abpraller zum 1:1 treffenden Koopmeiners war der 29-Jährige machtlos (16.). Auf der Gegenseite konnte sich Schlussmann Di Gregorio mit einer starken Parade gegen Osimhen, der es per Kopf versuchte, auszeichnen (30.). Ein weiteres Tor hatte die sehr unterhaltsame, offene erste Halbzeit dann auch noch zu bieten: McKennie spielte Koopmeiners dank eines Doppelpasses mit seinem niederländischen Teamkollegen frei, was dieser nutzte, um den Ball von knapp außerhalb des Strafraums unhaltbar zum 2:1-Pausenstand für Juventus ins linke obere Eck zu hämmern (32.).

Galatasaray wie im Rausch

Der zweite Durchgang begann wie der erste endete – nämlich mit viel Schwung, was in der 49. Spielminute das 2:2 durch Lang mit sich brachte. Möglich wurde der Debüt-Treffer des Winter-Neuzugangs im Galatasaray-Trikot, da Di Gregorio einen Versuch von Yılmaz zwar gut parierte, aber vor die Füße des problemlos aus kürzester Distanz einschiebenden Lang abprallen ließ. Noch besser kam es für die Truppe von Trainer Okan Buruk, als Sánchez einen scharf getretenen Freistoß von Gabriel Sara mit der Schulter zur 3:2-Führung für die Türken ins gegnerische Netz beförderte (60.). Vom doppelten Nackenschlag beeinflusst, mangelte es Juventus in der Offensive an Ideen und in der Defensive an Intensität, während Galatasaray das klar bessere Team war. Seiner Mannschaft einen Bärendienst erwies Juventus-Linksverteidiger Cabal – der Kolumbianer war erst in der Halbzeit für den am Platzverweis schnuppernden Cambiaso eingewechselt worden und sah in der 67. Spielminute schließlich selbst die Gelb-Rote Karte. Die "Alte Dame" musste fortan also in Unterzahl agieren, was den einen oder anderen Raum für den rund 20 Minuten vor Schluss eingewechselten Verletzungsrückkehrer Sané bot. Am 4:2 war der Deutsche dann allerdings nicht beteiligt: Osimhen klaute Kelly wenige Meter vor dem Gehäuse der Norditaliener das runde Leder, Lang reagierte am schnellsten und lupfte ein (75.). Das 5:2 – gleichbedeutend mit dem Endstand – durch den eingewechselten Boey aus spitzem Winkel (86.) setzte einer magischen zweiten Halbzeit aus Galatasaray-Sicht endgültig die Krone auf. Auf den Einzug ins Achtelfinale der Königsklasse hat der türkische Meister nun beste Chancen.

Das Play-off-Rückspiel gegen Juventus findet nächsten Mittwoch (21.00 Uhr MEZ) im Allianz Stadium in Turin statt. Zuvor gastiert "Cim Bom" am Samstag bei Konyaspor, wo man seinen Status als Tabellenführer der Süper Lig weiter festigen will.

Foto: Burak Kara / Getty Images

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