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·5 janvier 2026
Abschied vom BVB? Kobel reagiert deutlich auf Wechselgerüchte

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·5 janvier 2026

Borussia Dortmund erlebt im Trainingslager in Marbella turbulente Tage – auf und neben dem Platz. Torhüter Gregor Kobel äußert sich dabei klar zu Wechselgerüchten und seiner aktuellen Situation beim BVB.
Im Trainingslager von Borussia Dortmund in Marbella sorgt derzeit weniger der Ball als vielmehr das Wetter für Gesprächsstoff. Heftige Regenfälle und eine offizielle Unwetterwarnung der spanischen Behörden brachten sogar eine Mannschaftssitzung der Dortmunder durcheinander – sehr zum Amüsement von Torhüter Gregor Kobel.
Als während des Teammeetings plötzlich mehrere Handys gleichzeitig Alarm schlugen, war klar: Das Thema Wetter hatte Priorität. „Es hat unser Teammeeting gerade unterbrochen, auf jeden Fall“, berichtete Kobel anschließend in einer Medienrunde. Dass Mobiltelefone bei internen Besprechungen eigentlich tabu sind, wurde dabei nicht vergessen. „Der eine oder andere hat einen bösen Blick gekriegt, weil er sein Handy dabei gehabt hat“, sagte der 28-Jährige mit einem Schmunzeln.
Trotz der ungewohnten Rahmenbedingungen zeigt sich Kobel insgesamt entspannt. Ein Trainingslager biete schließlich mehr als nur Einheiten auf dem Platz. Man verbringe mehr Zeit miteinander und bewege sich „in einem anderen Setting“, erklärte der Schweizer Nationaltorhüter. Selbst absolvierte er zuletzt ein individuelles Programm im Kraftraum – eine Maßnahme zur Belastungssteuerung.
Sportlich gibt es für Kobel ohnehin wenig Anlass zur Klage. Nach einer durchwachsenen Vorsaison präsentiert sich der Keeper seit Monaten in starker Form und gehört mit mehreren Spielen ohne Gegentor zu den konstantesten Torhütern der Bundesliga. Entsprechend häufig taucht sein Name im Zusammenhang mit möglichen Wechselkandidaten bei internationalen Topklubs auf.
Diesen Spekulationen begegnet Kobel jedoch gelassen. „Ich habe Vertrag bis 2028 und fühle mich nach wie vor sehr wohl. Alles andere ist Spekulation“, stellte er klar. Auch die tägliche Gerüchteküche lässt er bewusst an sich vorbeiziehen: „Ich bin nicht so der Zeitungsleser“, betonte der Schlussmann.
Einziger kleiner Wermutstropfen im andalusischen Winter bleibt für ihn das fehlende Urlaubsgefühl. „Den blauen Himmel vermisse ich schon ein bisschen“, gab Kobel offen zu. Immerhin: Die Wetterprognosen versprechen Besserung – und damit auch wieder etwas mehr Sonne über dem Trainingslager des BVB.









































