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·10 mai 2026
Abstieg besiegelt: Preußen Münster muss nach zwei Jahren zurück in die 3. Liga

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·10 mai 2026

Der erste Absteiger der laufenden Zweitliga-Saison steht fest: Preußen Münster tritt den Weg zurück in die 3. Liga an. Das 1:1 im Heimspiel gegen Aufstiegsaspirant Darmstadt 98 reichte am 33. Spieltag nicht, um die minimale Chance auf den Klassenerhalt zu wahren. Durch den Punktverlust und die Siege der Konkurrenz ist der Abstand auf den Relegationsrang einen Spieltag vor Schluss uneinholbar.
Frühe Führung, Platzverweis und vergebene Elfmeter-Chance
Dabei begann der Nachmittag im Preußenstadion vielversprechend. Shin Yamada brachte die Gastgeber bereits in der 8. Minute in Führung, ehe Isac Lidberg nur sieben Minuten später für Darmstadt ausglich. Der Knackpunkt folgte nach gut einer halben Stunde, als Kapitän Jorrit Hendrix nach einem harten Einsteigen mit Rot vom Platz gestellt wurde.
Trotz Unterzahl bot sich Münster kurz vor der Pause die große Möglichkeit, wieder in Front zu gehen – allerdings auf der anderen Seite: Lidberg scheiterte per Foulelfmeter an SCP-Keeper Johannes Schenk, der seine Mannschaft mit einer starken Parade im Spiel hielt. Im zweiten Durchgang verteidigten die Preußen mit viel Leidenschaft, kamen offensiv aber kaum noch zu zwingenden Aktionen. Das Remis blieb bestehen – sportlich zu wenig, um sich eine Restchance zu erhalten.
In der Tabelle liegt Münster nun sechs Punkte hinter dem Relegationsplatz 16, den derzeit Arminia Bielefeld belegt, und kann diesen am letzten Spieltag nicht mehr erreichen. Damit endet das Zweitliga-Abenteuer bereits nach zwei Jahren. Bitter für den Traditionsverein: Parallel laufen seit Februar 2025 umfangreiche Umbauarbeiten im Preußenstadion, um die Arena dauerhaft zweitligatauglich zu machen.
Der Trainerwechsel von Alexander Ende zu Alois Schwartz im März brachte nicht die erhoffte Wende. Unter Schwartz blieb Münster in sechs Spielen ohne Sieg, die Negativserie ließ die letzten Hoffnungen verpuffen. Während Ex-Coach Ende inzwischen mit Fortuna Düsseldorf auf den Klassenerhalt zusteuert, richtet Münster den Blick nun auf den Neuaufbau in Liga drei – mit der Aufgabe, aus einem enttäuschenden Jahr die richtigen Schlüsse zu ziehen.







































