Abstiegsangst wächst: Thioune nimmt Werder-Star in die Pflicht | OneFootball

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·17 avril 2026

Abstiegsangst wächst: Thioune nimmt Werder-Star in die Pflicht

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Für Samuel Mbangula läuft die Saison bei SV Werder Bremen bislang enttäuschend. Der Belgier war im Sommer für rund zehn Millionen Euro von Juventus Turin gekommen, spielt inzwischen aber nur noch eine Nebenrolle.

Zu Saisonbeginn noch regelmäßig in der Startelf, findet sich der 22-Jährige zuletzt meist auf der Bank wieder. Insgesamt kommt er in dieser Bundesliga-Saison auf drei Tore und vier Assists - zu wenig für einen Spieler seiner Preisklasse.


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Thioune erklärt die Probleme

Vor dem Nordderby gegen den Hamburger SV sprach Trainer Daniel Thioune auf der Pressekonferenz offen über die Situation seines Offensivspielers. "Sam hat schon gezeigt, dass er gegen den Ball arbeiten kann. Aber sein Spiel muss ausgewogener sein", erklärte der Werder-Coach.

Mbangula bringe große Qualitäten im Eins-gegen-eins mit, müsse diese jedoch häufiger auf den Platz bringen. "Er hat seine Skills im Eins-gegen-eins. Wenn er da sein Potenzial abruft, darf der Rückwärtsgang etwas später eingelegt werden."

Offensiv zu wenig Wirkung

Der Hauptkritikpunkt liegt aktuell jedoch im Spiel nach vorne. "Er hat in den vergangenen Spielen offensiv aber nicht so stattgefunden, wie wir das von ihm erwarten“, sagte Thioune. Schon beim letzten Startelfeinsatz gegen Wolfsburg habe Mbangula seine Chance nicht nutzen können.

Damit bleibt der Offensivmann trotz personeller Probleme in Bremens Angriff vorerst außen vor. Besonders bitter: Seit mehr als fünf Monaten wartet der Belgier auf einen Treffer.

Hoffnung vor dem Derby

Ganz abgeschrieben ist Samuel Mbangula allerdings noch nicht. Daniel Thioune lobte zuletzt ausdrücklich dessen Trainingsleistungen. "Ich sehe ihn engagiert im Training. In den letzten beiden Tagen hat er gezeigt, dass er Potenzial besitzt", sagte der Werder-Coach. Ob das bereits für mehr Einsatzzeit gegen den HSV reicht, ließ er offen.

Vieles spricht dennoch dafür, dass Mbangula im Nordderby zumindest als Joker gefragt sein könnte. Gerade in engen Spielen könnten seine Schnelligkeit, seine Dribbelstärke und seine Unberechenbarkeit den Unterschied machen.

Klar ist aber auch: Der Belgier steht ebenso wie sein Arbeitgeber unter wachsendem Druck. Als Tabellen-15. beträgt der Vorsprung auf den Relegationsplatz und den FC St. Pauli nur noch drei Punkte. In den letzten fünf Saisonspielen braucht Werder dringend Ergebnisse und vielleicht auch wieder einen Mbangula in Bestform.

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