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·17 février 2026

Achtung, BVB: Was den Playoff-Gegner Atalanta ausmacht

Image de l'article :Achtung, BVB: Was den Playoff-Gegner Atalanta ausmacht

Am Dienstagabend (21 Uhr, live bei Amazon Prime Video) spielt Borussia Dortmund im Hinspiel der Playoffs der Champions League zuhause gegen Atalanta aus Bergamo. Das Ziel der Schwarzgelben ist klar: Eine gute Ausgangsposition soll her. 

In der Bundesliga konnten die Dortmunder zuletzt einige gute Ergebnisse einfahren, zuletzt wurde Mainz 05 mit 4:0 geschlagen. Man konnte nicht immer glänzen, insgesamt ist aber vor allem die Ausbeute absolut hervorzuheben.


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Jetzt gibt es aber zwei wichtige K.O.-Spiele gegen die Norditaliener zu absolvieren. In 180 (+ X) Minuten wird es um den Einzug in das Achtelfinale gehen. Doch was erwartet den BVB? Und wo lauern die Gefahren?

Atalanta mit Komplettrevolution

Zunächst einmal lohnt sich bei Atalanta der Blick zurück auf den Sommer 2025. Nach neun Jahren im Amt und 439 Spielen auf der Bank endete die Ära Gian Piero Gasperini. Er war der absolute Erfolgsgarant, ein Genie als Trainer, der die Bergamaschi mehrfach nach Europa führte, den gesamten Klub revolutionierte und es schaffte, sogar die Europa League zu gewinnen. Etwas überraschend folgte Ivan Juric auf Gasperini – und eine komplette Abkehr vom vorherigen Stil.

Auch im Kader tat sich einiges. Einstige Führungsspieler und Toptalente waren nicht mehr im Aufgebot, stattdessen kamen neue Spieler nach. Atalanta vollzog einen kompletten Umbruch. Aber einen, der in die Hose ging. Nach nur 15 Spielen wurde Juric entlassen und Raffaele Palladino übernahm das Amt als Cheftrainer. 100 Tage später kann man nun sagen: Das ging komplett auf.

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Foto: Getty Images

Als Palladino das Amt übernahm musste „La Dea“, wie der Klub genannt wird, eher in Richtung der Abstiegszone schielen. Die neuen Impulse durch den neuen Coach taten Atalanta aber derart gut, dass jetzt sogar wieder der Europapokal realistisch ist. Drei der letzten vier Spiele wurden gewonnen, es gab nur zwei Niederlagen in elf Partien. Und in den letzten acht Spielen in der Serie A kassierte Atalanta nur zwei Gegentore. Palladino hat ein verunsichertes Team stabilisiert und ihm wieder einen klaren Stil mit an die Hand gegeben.

In der Champions League musste man drei Niederlagen hinnehmen, gewann aber unter anderem gegen Frankfurt, Chelsea und Marseille. Alleine das sollte Warnung genug für die Mannschaft von Trainer Niko Kovac sein. Zumal die Dortmunder selbst auf einige Spieler verzichten müssen, darunter Nico Schlotterbeck und Emre Can. In der Defensive herrscht große Personalnot.

Was macht den BVB-Gegner derzeit aus?

Nun muss der BVB gewiss nicht in Ehrfurcht erstarren, wenn der Sechste aus der Serie A nach Dortmund kommt. Vorsicht ist aber auf jeden Fall geboten, denn es gibt einige Dinge, worauf man achten muss. Positiv für die Kovac-Elf: Ademola Lookman, der individuell wohl beste Spieler im Kader von Atalanta, wurde im Winter zu Atletico verkauft.

Unter Palladino spielt Atalanta mit einer Dreierkette, die spannender kaum besetzt sein könnte. Der erfahrene Djimsiti, das einst große Talent Scalvini, das zuletzt einige Verletzungen erdulden musste und natürlich auch Ahanor, das neue Toptalent in den Reihen der Bergamaschi, sind nur drei von sechs Optionen um Ex-Schalker Kolasinac. Diese Dreierkette bestimmt momentan das Spiel der Italiener, gibt den Ton an, gibt das Tempo vor und dirigiert. Sowohl lange Bälle als auch einen flachen Aufbau hat man im Repertoire, was bemerkenswert ist.

Die Strategie Atalanta ist schnell in wenigen Worten erklärt, aber für die Gegner momentan nur schwer greifbar. Die Mittelfeldspieler im Zentrum sorgen mit einem hohen Laufaufwand für Kompaktheit, die Wingbacks spielen im Vergleich zum hohen Risiko unter Vor-Vorgänger Gasperini deutlich pragmatischer. Der Ball wird nicht permanent direkt nach vorne gespielt, sondern auch mal in den eigenen Reihen gehalten. Das hat zur Konsequenz, dass der Zufall durch einen offenen Schlagabtausch minimiert wird. Zudem findet die Offensive, sei es nach Flanken, nach ruhenden Bällen oder Ballgewinnen im Pressing, immer wieder Mittel, um Tore zu schießen.

Kurz gesagt: Atalanta verfügt, basierend auf einer sehr guten Grundkompaktheit, über ein Allround-Paket an Mitteln, um einem Gegner einen unangenehmen Tag zu bereiten. Ein Schlüssel für den BVB wird es sein, defensiv trotz der Ausfälle nicht viele Lücken zu offenbaren und die Atalanta-Abwehr gleichzeitig unter Druck zu setzen. Eigene ruhende Bälle könnten dabei essenziell sein. Denn gerade hier sind die Dortmunder

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