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·19 avril 2026

Amiri trifft spät – Gladbach verpasst Befreiungsschlag gegen Mainz

Image de l'article :Amiri trifft spät – Gladbach verpasst Befreiungsschlag gegen Mainz

Den Abschluss des 30. Bundesliga-Spieltags lieferten Borussia Mönchengladbach und der FSV Mainz 05. Dabei sahen sich die Fohlen im Kampf um den Klassenerhalt lange auf der Siegerstraße, trennten sich schlussendlich aufgrund eines späten Elfmeters jedoch nur 1:1 Unentschieden von den Mainzern.

Angesichts der tabellarischen Situation standen die Gastgeber, die vor dem Spiel aufgrund des Bremen-Sieges auf Platz 15 abgerutscht waren, stark unter Druck. Eugen Polanski veränderte seine Startelf im Vergleich zur 0:1-Niederlage in Leipzig auf zwei Positionen. Kevin Stöger und Hugo Bolin rückten für Honorat und Ullrich in die Startelf. FSV-Coach Urs Fischer wechselte seine Mannschaft nach dem unglücklichen Aus in der Conference League gegen Straßburg auf vier Positionen.


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Scally trifft für Gladbach zur Führung

Beide Mannschaften starteten mit viel Dynamik in die Partie, eine Antastphase blieb den Zuschauern im Borussia-Park erspart. Die ersten kleineren Gelegenheiten konnte zwar Mainz durch Becker (4.) und Tietz (6.) verzeichnen, in Führung ging jedoch die Borussia nach sieben Minuten.

Bolin, der den Vorzug vor Honorat erhielt, schnappte sich das Spielgerät, behauptete stark und bediente Joe Scally an der Strafraumkante. Der US-Amerikaner schob die Kugel präzise ins linke untere Eck zur Führung ein.

Beide Mannschaften agierten mit viel Dynamik und Körperlichkeit, zahlreiche Fouls und Unterbrechungen waren die Folge. Nach einer guten halben Stunde besaß Castrop dann die große Gelegenheit, das 2:0 für die Borussia zu erzielen. Der Ex-Nürnberger schoss allerdings den am Boden liegenden Elvedi an. Kurz vor der Pause erspielte sich auch Mainz seine beste Gelegenheit. Den Schuss von Amiri lenkte Nicolas jedoch noch mit den Fingerspitzen über die Latte.

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Foto: Getty Images

Amiri sorgt für Mainzer Ausgleich in der Nachspielzeit

An der Statik der Partie änderte sich nach dem Seitenwechsel wenig. Beide Teams lauerten vor allem auf Umschaltsituationen und gegnerische Fehler. Nach gut 53 Minuten spielte die Borussia einen Angriff stark aus, doch den Flachschuss von Castrop parierte Gäste-Keeper Batz stark mit dem Fuß.

Den Mainzern war die körperlich kräftezehrende Partie unter der Woche deutlich anzumerken. Die sonst so typischen Muster und Abläufe unter Urs Fischer waren nur selten zu sehen. In der 70. Minute blitzten sie jedoch einmal auf, als Caci eine scharfe Flanke in die Mitte brachte und Tietz fand. Der Ex-Augsburger setzte seinen Kopfball jedoch links am Tor vorbei.

In der Folge entwickelten die Gäste eine kleine Druckphase und schnürten Gladbach in der eigenen Hälfte ein. In der 80. Minute musste Nicolas erneut bei einem Kopfball von Tietz eingreifen. Acht Minuten später konnten die 05er dann kurzzeitig jubeln: Eine Flanke von Amiri nickte Weiper ins Tor ein, doch der Videoschiedsrichter schaltete sich aufgrund einer Abseitsstellung ein und kassierte den Treffer wieder ein.

In der allerletzten Minute der Nachspielzeit folgte dann aber der große Dämpfer. Engelhardt ging im Strafraum zu ungestüm in den Zweikampf mit Mwene, sodass Schiedsrichter Welz auf den Elfmeterpunkt zeigte. Spezialist Amiri ließ sich die Gelegenheit nicht zweimal nehmen, verlud Nicolas und erzielte mit der allerletzten Aktion der Partie den 1:1 Ausgleich.

Somit verpasste Gladbach den Sprung auf Rang elf, kletterte aber immerhin auf Platz 13, punktgleich mit Bremen und dem HSV. Während Mainz der Klassenerhalt praktisch nicht mehr zu nehmen ist, geht es für die Borussia in den letzten vier Spielen um alles.

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