Aryan Bose stellt sich vor | OneFootball

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·8 juillet 2026

Aryan Bose stellt sich vor

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Für Aryan Bose ist die Teilnahme am FC Bayern World Squad in diesem Jahr ein weiterer wichtiger Schritt auf seinem außergewöhnlichen Weg. Der Offensivspieler stammt aus Indien, wurde in Thailand geboren und wuchs dort auf – bei der FC Bayern Global Academy hat er sich für die Teilnahme am World Squad-Projekt empfohlen. Nun gehört er zur Class of ’26 und misst sich mit Talenten aus aller Welt auf höchstem Nachwuchslevel. Im Interview spricht Aryan über die größten Unterschiede zwischen der Global Academy und dem World Squad, die prägendsten Momente der Reise nach Südkorea und darüber, was er aus dieser Zeit für seine persönliche und sportliche Entwicklung mitnimmt. 

Aryan, stell dich bitte kurz vor: Wie heißt du, wo kommst du her?   „Mein Name ist Aryan Bose, ich komme aus Indien, wurde aber in Thailand geboren und bin dort aufgewachsen.“ 


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Du wurdest als Spieler der Global Academy ausgewählt, um am diesjährigen World Squad-Projekt teilzunehmen, und wurdest von Roy Makaay und Diego Contento auf dem Platz gescoutet. Was bedeutet es für dich persönlich, ein Spieler zu sein, der sich auf dem Platz beweisen konnte?   „Ich bin sehr stolz und fühle mich sehr geehrt, dass die Trainer etwas in mir gesehen haben und mir die Möglichkeit gegeben haben, Spieler des World Squad zu werden.“ 

Kannst du dein Training bei der Global Academy mit dem Training des World Squad vergleichen? Wo siehst du die größten Unterschiede?   „Der größte Unterschied zwischen der Global Academy und dem World Squad ist meiner Meinung nach die Intensität. Mit dem World Squad trainiere ich mit Top-Spielern aus aller Welt, darunter auch Nationalspieler – dadurch sind die Trainingseinheiten sehr kompetitiv und anspruchsvoll. Außerdem bestreiten wir viele Spiele in kurzer Zeit gegen Gegner auf sehr hohem Niveau." 

Die World Squad-Saison 2026 nähert sich dem Ende. Gibt es einen Ausflug, einen Moment oder eine bestimmte Situation, die dir ganz besonders in Erinnerung bleibt?   „Die Reise nach Südkorea war für mich die eindrücklichste Erinnerung. Besonders das Erkunden des Stadtviertels Hongdae ist mir im Kopf geblieben. Ich fand es sehr cool und interessant, vor allem, weil ich vorher noch nie in Südkorea war und so eine Gegend noch nie gesehen hatte.“ 

Welche Lehren aus dieser Zeit kannst du für deine persönliche Entwicklung als Fußballer und als Mensch am meisten mitnehmen?  „Für mich war es eine wichtige Erfahrung zu lernen, wie man trotz Sprachbarrieren kommuniziert und Freundschaften mit Menschen aus der ganzen Welt schließt. Dabo und ich sind zum Beispiel sehr gute Freunde geworden, obwohl wir nicht einmal dieselbe Sprache sprechen.“ 

Wie sehr seid ihr als Team während des World Squad 2026 auf und neben dem Platz zusammengewachsen?   „Ich finde, dass wir es auf dem Platz sehr gut geschafft haben, als Team aufzutreten und miteinander zu kommunizieren und zu agieren. In unserer Freizeit ist es uns genauso gelungen: Wir sind trotz aller Hürden sehr gute Freunde geworden und konnten eine starke Bindung zueinander aufbauen.“ 

Das Team hat in den vergangenen drei Wochen bereits fünf Testspiele bestritten. Kannst du uns einen kurzen Rückblick auf diese Partien geben?   „Die fünf Freundschaftsspiele gegen diese Top-Vereine waren sehr herausfordernd, aber auch sehr spaßig für uns. Wir hatten viele gute Leistungen und starke Momente, aber es gibt natürlich immer Dinge, die wir verbessern müssen. Ich persönlich hätte noch mehr Chancen für das Team herausspielen können und muss lernen, noch mehr zu kommunizieren.  Im letzten Spiel gegen Hertha BSC in Berlin hat unsere Mannschaft meiner Meinung nach sehr gut gespielt: Nach einem Rückstand haben wir es geschafft, auszugleichen und waren sogar nah dran, das Spiel zu gewinnen. Das zeigt, zu welcher Leistung unser Team in der Lage ist – und dass wir vielleicht sogar in der Lage sind, Top-Clubs in Deutschland zu schlagen.“ 

Am Mittwoch findet euer finales Spiel gegen die U19 des FC Bayern statt. Wie gut fühlt ihr euch als Team vorbereitet, wenn du auf die vergangenen Wochen zurückblickst, die ihr gemeinsam verbracht habt?   „Ich denke, dass unser Team sehr gut auf das Spiel gegen die U19 des FC Bayern vorbereitet ist. Seit dem ersten Spiel haben wir uns bereits stark weiterentwickelt und ich habe das Gefühl, dass wir immer besser und besser werden.“ 

Mit dem Ende der diesjährigen World Squad-Saison im Blick: Was siehst du als deine nächsten Schritte, und welches Ziel möchtest du in deiner Karriere als nächstes verfolgen?   „Ich bin sehr glücklich und dankbar, dass ich ein Teil des diesjährigen World Squads sein durfte. Ich hoffe, dass ich mich stetig weiterentwickeln und in der Zukunft auf professionellem Niveau spielen kann.“ 

Die Zeit mit dem FC Bayern World Squad hat Aryan nicht nur sportlich gefordert, sondern ihm auch wertvolle Erfahrungen weit über den Platz hinaus ermöglicht – von intensiven Spielen gegen Top-Gegner bis hin zu Freundschaften mit Spielern aus aller Welt. Mit viel Dankbarkeit blickt er auf das Projekt zurück und richtet seinen Fokus nun auf die nächsten Schritte mit dem klaren Ziel, eines Tages auf professionellem Niveau zu spielen. Zuvor steht jedoch das finale Spiel gegen die U19 des FC Bayern an, in dem Aryan und die gesamte Class of ’26 ihre Entwicklung der vergangenen Wochen ein letztes Mal auf dem Platz unter Beweis stellen wollen. 

Einen Einblick in die gesamte Reise der FC Bayern World Squad Class of ’26 gibt es im Liveticker sowie auf dem Instagram Account @fcbayernpathway.

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