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·26 avril 2026
Asiens neuer König: Merih Demiral schreibt Geschichte und krönt sich mit Al-Ahli zur historischen Titelverteidigung

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Der asiatische Kontinentalfußball hat einen alten und neuen Regenten, und mittendrin steht ein türkischer Nationalheld, der endgültig Sportgeschichte geschrieben hat. Merih Demiral hat mit seinem Klub Al-Ahli das schier Unmögliche wahrgemacht und die Meisterschaft in der asiatischen AFC Champions League erfolgreich verteidigt. In einem nervenaufreibenden Finale gegen den japanischen Vertreter Machida Zelvia setzte sich das saudi-arabische Starensemble in der Schlussphase mit 1:0 durch. Damit avanciert Merih Demiral zum ersten türkischen Fußballer der Geschichte, der diesen prestigeträchtigen Pokal zum zweiten Mal in Folge in den Händen halten darf. Dieser Triumph zementiert nicht nur den Status von Al-Ahli als neue Großmacht in Asien, sondern unterstreicht auch die individuelle Ausnahmestellung des türkischen Innenverteidigers in der Golfregion.
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Das Endspiel im stimmungsvollen King Abdullah Stadium entwickelte sich von Beginn an zu einer taktischen Abnutzungsschlacht. Während der regulären Spielzeit gelang es keiner der beiden Mannschaften, die gegnerische Defensive entscheidend zu überwinden, was zu längeren, intensiven Auseinandersetzungen im Mittelfeld führte. Die japanische Mannschaft von Machida hielt mit großer Disziplin dagegen, doch die individuelle Qualität von Al-Ahli gab am Ende den Ausschlag. Es dauerte bis tief in die Verlängerung, ehe die Erlösung für die Gastgeber folgte. Es war Al Buraikan, der in der 96. Minute den goldenen Treffer erzielte und das Stadion in ein Tollhaus verwandelte. Durch diesen Sieg konnte Al-Ahli die Asian Champions League zum zweiten Mal hintereinander gewinnen und seine Vormachtstellung eindrucksvoll bestätigen.
Für Merih Demiral markiert dieser Erfolg den vorläufigen Höhepunkt seiner Karriere in Saudi-Arabien. Als türkischer Spieler, der zum zweiten Mal in Folge diese Trophäe holte, konnte der Nationalspieler beachtliche Erfolge verzeichnen, die weit über die Grenzen der Türkei hinaus Beachtung finden. Seine Präsenz in der Defensive war auch in diesem Finale ein entscheidender Stabilitätsfaktor, der es Al-Ahli ermöglichte, die Null zu halten, bis die Offensive den entscheidenden Nadelstich setzen konnte. Mit diesem Meilenstein hat Demiral einen Weg geebnet, der ihn als Pionier in die Annalen des Sports eingehen lässt. Der Triumph von Dschidda zeigt deutlich, dass der türkische Fußball durch seine Legionäre auch in den entlegensten Winkeln der Weltspitze vertreten ist und dort Titel um Titel sammelt.
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