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·19 mai 2026

Aufrüsten für die Champions League: Bedient sich ManUtd beim BVB?

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Für viele Fans und Experten gehört Julian Ryerson in die Bundesliga-Elf der Saison 2025/26. Der Norweger von Borussia Dortmund war nicht nur ein wichtiger Leistungsträger des Vizemeisters, sondern auch ein zuverlässiger Zulieferer. Mit 15 Torvorlagen sammelte er die meisten Assists in seiner Mannschaft und die drittmeisten in der gesamten Liga. Auch dank seiner starken Zuspiele steht er nun bei anderen Topklubs im Fokus.

Wie Sky Sport berichtet, ist unter anderem Manchester United an Ryerson interessiert. Neben Diogo Dalot wird dort noch ein zweiter verlässlicher Rechtsverteidiger gesucht. Zwar hat sich der Portugiese bei den Red Devils festgespielt, doch der bisherige Backup, Noussair Mazraoui, konnte ihm nur bedingt Konkurrenz machen. Nach der Rückkehr in die Champions League wird Trainer Michael Carrick wohl eine stärkere Alternative für Dalot benötigen.


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Satter Gewinn: Nimmt der BVB das Sechsfache ein?

Mazraoui, der 2024 vom FC Bayern nach Manchester kam, soll daher im Sommer abgegeben werden. Erst durch einen Verkauf des Marokkaners würde ein Platz frei, den Ryerson einnehmen könnte. Dieser wäre allerdings nicht günstig, denn zwei Jahre vor Vertragsende fordert der BVB offenbar mindestens 30 Millionen Euro Ablöse.

Aus sportlicher Sicht müssten die Dortmunder zwar den Abgang eines Leistungsträgers kompensieren, doch wirtschaftlich würde der Verkauf einen satten Gewinn bedeuten. Ryerson kam 2023 für lediglich fünf Millionen Euro von Union Berlin zur Borussia und konnte sich dort erfolgreich weiterentwickeln. Nun winkt dem BVB mindestens das Sechsfache.

Der Spieler selbst dürfte einem Wechsel in die Premier League offen gegenüberstehen, schließlich gilt er als Fan des englischen Fußballs. Es ist jedoch denkbar, dass in den kommenden Wochen noch weitere Topklubs aus dem Ausland auf ihn aufmerksam werden. Bei der WM in den USA, Kanada und Mexiko wird er mit der norwegischen Nationalmannschaft erstmals in seiner Karriere an einem großen Turnier teilnehmen. Zeigt er dort ähnlich gute Leistungen wie zuletzt im schwarz-gelben Trikot, dann dürften sich weitere Türen öffnen.

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