Aus gegen PSG: Stellte sich der FC Bayern mit seiner Offensiv-Gier selbst ein Bein? | OneFootball

Aus gegen PSG: Stellte sich der FC Bayern mit seiner Offensiv-Gier selbst ein Bein? | OneFootball

In partnership with

Yahoo sports
Icon: fussballeuropa.com

fussballeuropa.com

·11 mai 2026

Aus gegen PSG: Stellte sich der FC Bayern mit seiner Offensiv-Gier selbst ein Bein?

Image de l'article :Aus gegen PSG: Stellte sich der FC Bayern mit seiner Offensiv-Gier selbst ein Bein?

Der FC Bayern ist in der Champions League an Paris Saint-Germain gescheitert. Ex-Profi Mario Basler sieht einen klaren taktischen Fehler als Ursache – und nimmt die Münchner auseinander.

Der Traum vom Titel in der Champions League ist ausgeträumt. Nach dem Rückspiel gegen Paris Saint-Germain ist für den Rekordmeister Schluss – verdient, findet Mario Basler. Der Ex-Profi nimmt kein Blatt vor den Mund und kritisiert die taktische Herangehensweise der Münchener.


Vidéos OneFootball


In seiner Sendung Basler ballert legt der ehemalige Mittelfeldspieler den Finger in die Wunde: "Das war nach dem Rückspiel ein verdientes Ausscheiden. Bayern wollte das Spiel nach zwei Minuten schon entscheiden – und genau das war der große Fehler." Der FCB habe sich mit seiner Offensiv-Gier selbst ein Bein gestellt.

Basler kritisiert naive Taktik

Baslers Analyse fällt hart aus. "Wenn nach zwei Minuten die komplette Mannschaft in der gegnerischen Hälfte steht und du mit einem Ball überspielt wirst, dann brauchst du dich nicht wundern", monierte er. Das sei "taktisch einfach nicht clever" gewesen. Ausgerechnet die Naivität im eigenen Positionsspiel habe PSG in die Karten gespielt.

Ein Sonderlob gab es immerhin für Manuel Neuer (40). Ohne den Rekordkeeper wäre das Ergebnis Basler zufolge noch deutlicher ausgefallen. "Wenn Manuel Neuer nicht so stark gehalten hätte, hätte Paris das Spiel auch früher entscheiden können", so der Ex-Nationalspieler. Über beide Duelle hinweg sei das Ausscheiden aber schlicht verdient gewesen.

Neuer liefert weiter ab– trotz hohem Alter

Manuel Neuer war gegen PSG tatsächlich einmal mehr in Topform. Der gebürtige Gelsenkirchener kommt in der laufenden Saison auf 35 Einsätze und über 3.000 Spielminuten. Der Altmeister verlängert seinen Vertrag wohl bis 2027 – in seiner neuen Rolle als Stammkeeper mit weniger Spielanteilen und Mentor für Jonas Urbig (22, Vertrag bis 2029).

Für das Team von Vincent Kompany (40) bleibt das Champions-League-Aus ein herber Rückschlag. Die Frage, die sich nach Baslers Kritik stellt: Muss der FCB in den ganz großen Spielen der Königsklasse defensiver agieren?

À propos de Publisher