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·22 février 2026
Baumann als Nummer 1: Welche Gefahr Oliver Kahn sieht

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Manuel Neuer hat klipp und klar gesagt, dass er nicht mehr für die Nationalelf spielen wird. Und Marc-Andre ter Stegen, eigentlich als Nummer eins eingeplant, ist aufgrund seiner Verletzung wohl kein Thema mehr für die WM.
Julian Nagelsmann hat das zwar noch nicht offiziell bestätigt, es sieht aber alles danach aus als würde es nicht reichen. Einerseits aufgrund des längeren Ausfalls und andererseits, weil er danach nicht mehr rechtzeitig in den Spielrhyhtmus kommt.
Oliver Baumann wird also wohl das Tor des DFB hüten, wenn es in Nordamerika im Sommer zur Sache geht. Und Baumann machte zuletzt einen guten Eindruck, sowohl im Klub als auch im Tor der DFB-Elf.
Jemand, der sich ganz genau mit der Rolle als Nummer eins bei der WM auskennt, ist Oliver Kahn. Er sprach gegenüber Sky darüber, dass sich für Oliver Baumann natürlich auch eine neue Ausgangslage ergibt, wenn er dann als Nummer eins offiziell bestätigt wird.
„Ich kenne Oliver Baumanns Charakter und Typ nicht so gut. Ich kann da nur für mich sprechen. Als ich damals die Nummer 1 geworden bin in der Nationalmannschaft nach Andreas Köpke. Das ist von jetzt auf gleich eine komplett andere Situation, weil jetzt der ganze Fokus auf dich fällt“, so Kahn.

Foto: Getty Images
Und weiter: „Du bist kein Herausforderer mehr, sondern du bist jetzt die Nummer 1 und du musst mit dieser Verantwortung umgehen. Und das braucht ein bisschen. Ich habe auch ein bisschen gebraucht, um mich daran zu gewöhnen.“ Es sei etwas Anderes, die Lösung zum Übergang zu sein, wenn andere fehlen. Noch hat isch Julian Nagelsmann zwar nicht fix festgelegt, aber rund um die Länderspiele im März könnte das der Fall sein.
„Bei Oliver Baumann, glaube ich, so wie er spielt, hat er bis jetzt jede Drucksituation super angenommen. Auch die Geschichte, als Manuel Neuer dann wieder in der Diskussion war. Da hat er keine Schwächen gezeigt. Er hat sein Ding gemacht. Klar, eine Fußball-Weltmeisterschaft, das ist dann der Endgegner. Das ist natürlich noch mal eine ganz, ganz spezielle Situation“, analysierte Kahn weiterhin.
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