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·15 janvier 2026

Bayern-Abschied? Jetzt spricht Leon Goretzka

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Leon Goretzka gehört seit Jahren zu den prägenden Gesichtern des FC Bayern – und steht dennoch vor einer ungewissen Zukunft. Der Vertrag des 30-Jährigen läuft im kommenden Sommer aus, konkrete Signale für eine Verlängerung gab es bislang nicht. Nach dem 3:1-Auswärtssieg beim 1. FC Köln hat sich der zentrale Mittelfeldspieler nun selbst zu Wort gemeldet und erstmals offen über seine Situation gesprochen.

Die Faktenlage ist klar und sorgt entsprechend für Spekulationen. Leon Goretzka steht ab dem 1. Juli 2026 ohne gültigen Vertrag da, sollte es bis dahin keine Einigung mit dem FC Bayern geben. Am RTL-Mikrofon zeigte sich der deutsche Nationalspieler jedoch bemerkenswert ruhig. „Erst mal ist die Situation ja so, dass mein Vertrag ausläuft. Alles Weitere wird man dann sehen. Ich bin da tiefenentspannt“, erklärte Goretzka nach der Partie in Köln.


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Worte, die weder nach Abschied noch nach klarer Bindung klingen – sondern nach bewusster Zurückhaltung. Der gebürtige Bochumer ließ durchblicken, dass er sich aktuell nicht unter Druck setzen lässt. Eine Entscheidung sei noch nicht gefallen, ebenso wenig ein konkreter Fahrplan für die kommenden Monate.

Zuletzt war Goretzka immer wieder mit einem möglichen Wechsel ins Ausland in Verbindung gebracht worden. Vor allem die AC Mailand soll Interesse zeigen, auch der FC Barcelona mit seinem früheren Förderer Hansi Flick gilt als potenzieller Abnehmer. Offiziell bestätigt ist davon nichts, doch die Gerüchte halten sich hartnäckig.

Einsatzzeiten sprechen trotz Konkurrenz für ihn

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Foto: IMAGO

Sportlich ist die Situation komplexer, als es die Vertragsdiskussion vermuten lässt. Unter Vincent Kompany ist Goretzka kein unumstrittener Stammspieler, doch er ist weit davon entfernt, eine Randfigur zu sein. Seine Einsatzzeiten sprechen eine klare Sprache. In der laufenden Saison kommt der 30-Jährige bereits auf 25 Pflichtspiele für den FC Bayern, davon 16 Einsätze in 17 möglichen Bundesliga-Partien.

Nur zwei Bayern-Profis standen in allen 17 Ligaspielen auf dem Platz: Harry Kane und Michael Olise. Goretzka folgt direkt dahinter und gehört damit weiterhin zu den konstant eingesetzten Akteuren. Auch das unterstreicht, dass er für den Rekordmeister nach wie vor sportlich relevant ist – selbst wenn seine Rolle situativ variiert.

Goretzka selbst sieht sich in einer starken Phase seiner Karriere. „Ich bin in der Prime meiner Karriere vom Alter her und fühle mich topfit“, betonte er. Genau diese Einschätzung dürfte den Markt für ihn zusätzlich öffnen. Ein erfahrener, international erprobter Mittelfeldspieler, körperlich auf hohem Niveau und taktisch flexibel – ein Profil, das auf europäischer Bühne begehrt ist.

Bayern vor richtungsweisender Entscheidung

Beim FC Bayern wird die Personalie Goretzka zwangsläufig Teil der größeren Kaderplanung sein. Max Eberl und Christoph Freund stehen vor der Aufgabe, das zentrale Mittelfeld perspektivisch neu auszurichten. Mit Joshua Kimmich und Aleksandar Pavlovic hat sich bereits eine neue Achse etabliert, gleichzeitig drängen junge Spieler nach.

Ob Goretzka dabei weiterhin eine Rolle spielen soll, ist eine strategische Frage. Sein Profil, seine Erfahrung und seine Präsenz sprechen für ihn, sein hohes Gehalt und die veränderte Rollenverteilung dagegen. Klar ist: Ein ablösefreier Abgang im Sommer wäre schmerzhaft, wirtschaftlich aber einkalkuliert.

Zuletzt machten Berichte die Runde, wonach es FCB-intern eine klare Tendenz in Richtung einer Trennungen geben würde.

Noch jedoch ist nichts entschieden. Goretzka selbst macht kein Hehl daraus, dass er sich Zeit lassen will. Keine öffentlichen Forderungen, kein Abschiedsszenario, kein klares Bekenntnis – sondern Gelassenheit. Für den FC Bayern bedeutet das: Die Zukunft eines langjährigen Leistungsträgers bleibt offen.

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