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·29 décembre 2025
Bayern-Aus besiegelt? Darum spielt Boey keine Rolle unter Kompany

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·29 décembre 2025

Sacha Boey ist beim FC Bayern sportlich völlig aus dem Blickfeld geraten. Der letzte Pflichtspieleinsatz des Rechtsverteidigers liegt mittlerweile mehr als acht Wochen zurück – und vieles deutet darauf hin, dass er kein weiteres Spiel mehr im Bayern-Trikot absolvieren wird.
Zuletzt stand Boey am 1. November beim 3:0-Erfolg gegen Bayer Leverkusen auf dem Platz. In der Schlussphase wurde der Franzose eingewechselt und kam noch auf rund 15 Minuten Einsatzzeit. Seitdem ließ ihn Bayern-Trainer Vincent Kompany links liegen. Zwar saß der 25-Jährige in Bundesliga, Champions League und DFB-Pokal regelmäßig auf der Bank, lief sich mehrfach warm – eingewechselt wurde er jedoch kein einziges Mal mehr. In den vergangenen Wochen fehlte Boey offiziell krankheitsbedingt.
Ein zentraler Punkt für den sportlichen Bedeutungsverlust nach Informationen der Münchner Abendzeitung: Kompany soll mit Boeys Einstellung nicht immer zufrieden gewesen sein. In einem konkreten Fall habe der Franzose vor einer geplanten Einwechslung zu lange für das Umziehen benötigt. Der Trainer soll darüber verärgert gewesen sein und den Wechsel daraufhin kurzfristig gestrichen haben. Seitdem spielte Boey unter Kompany faktisch keine Rolle mehr.
Beim FC Bayern ist die interne Linie laut AZ klar: Boey darf den Verein im Winter verlassen. Eine Trennung werde sogar aktiv angestrebt. Die Münchner würden dem Franzosen keine Steine in den Weg legen, sofern ein passendes Angebot eingeht. Rückblickend gilt der Transfer als Missverständnis, das sportlich nie richtig funktioniert hat.
Boey war Ende Januar 2024 für rund 30 Millionen Euro von Galatasaray nach München gewechselt. Schon unter Thomas Tuchel kam er nur unregelmäßig zum Einsatz, auch weil ihn zahlreiche Verletzungen ausbremsten. Muskelfaseriss, Muskelbündelriss, Meniskusprobleme und eine Sprunggelenksverletzung sorgten dafür, dass er insgesamt bereits 36 Pflichtspiele verpasste. Auch unter Vincent Kompany blieb ihm das Verletzungspech nicht erspart.
Zu Saisonbeginn erhielt Boey dennoch Chancen. Als Josip Stanisic ausfiel, stand er häufiger auf dem Platz, absolvierte seit Sommer 14 Pflichtspiele und stand sechsmal in der Startelf. Trotz eines zwischenzeitlichen Lobes von Kompany, der Boey öffentlich als positives Beispiel für Geduld bei Ersatzspielern bezeichnete, kippte seine Rolle im Laufe der Hinrunde erneut.

Foto: IMAGO
Ein Winterwechsel gilt inzwischen als realistisches Szenario. Bayern wäre wohl bereit, Boey bei einer Ablöse zwischen 15 und 20 Millionen Euro ziehen zu lassen. Besonders Crystal Palace wurde zuletzt als heißer Interessent gehandelt. Der Premier-League-Klub sucht Verstärkung auf der rechten Abwehrseite und beobachtet die Situation genau.
Ein möglicher Türöffner könnte laut dem AZ-Bericht Sportdirektor Christoph Freund sein. Der Österreicher pflegt ein enges Verhältnis zu Palace-Trainer Oliver Glasner aus gemeinsamen Zeiten bei RB Salzburg. Sollte ein konkretes Angebot folgen, könnte es schnell gehen. Vieles spricht dafür, dass sich die Wege von Boey und dem FC Bayern schon in diesem Winter trennen.









































