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·29 mars 2026
Bayern-Patron Hoeneß betont: „Wir stehen vor einem guten Jahr“

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·29 mars 2026

Uli Hoeneß meldet sich erneut mit klaren Worten zur aktuellen Lage in Deutschland. Der Ehrenpräsident des FC Bayern widerspricht der weit verbreiteten Krisenstimmung deutlich. Dabei macht er auch deutlich, worauf es jetzt ankommt.
Uli Hoeneß blickt deutlich optimistischer auf die Entwicklung in Deutschland als viele andere Stimmen im Land. Der langjährige Bayern-Boss sieht vor allem die wirtschaftliche Lage weniger kritisch als häufig dargestellt und setzt damit bewusst ein Gegenzeichen zur allgemeinen Stimmung.
Im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erklärte der 74-Jährige: „Ich bin sehr viel optimistischer für Deutschland als die meisten.“ Gleichzeitig zeigte er sich überzeugt, dass „wir vor einem guten Jahr stehen.“

Foto: IMAGO
Der Optimismus des Bayern-Patrons ist allerdings an Bedingungen geknüpft. Hoeneß fordert vor allem ein besseres Zusammenspiel innerhalb der Bundesregierung. Besonders deutlich wird er dabei mit Blick auf die SPD: Die Parteilinken müssten „endlich begreifen: Wenn sie sich hier nicht einbringen in der demokratischen Mitte, die wir dringend brauchen in diesem Land, dann gehen sie genauso unter wie die FDP.“
Auch die wirtschaftliche Situation vieler Unternehmen werde seiner Meinung nach zu negativ bewertet. Hoeneß betonte, dass in Deutschland „viel zu schlecht gesprochen“ werde. Selbst bei Großkonzernen sieht er keinen Grund zur Panik und erklärte mit Blick auf Volkswagen: „Wenn ich höre, VW ist eine Katastrophe – ich habe die Aktie im Moment nicht, aber solange sie Milliarden verdienen, kann es so schlimm nicht sein.“
Neben seiner Analyse richtet der Ehrenpräsident auch klare Appelle an die Gesellschaft. Für ihn steht fest: „Es muss diese Einstellung jetzt wieder kommen: Ärmel hochkrempeln und arbeiten.“ Dabei kritisiert er auch Forderungen nach geringerer Arbeitszeit und fordert stattdessen mehr Einsatz. Konkret schlug Hoeneß sogar vor: „Das wäre mal ein Vorschlag für Verdi: Unsere Mitarbeiter arbeiten mal zwei Stunden pro Woche mehr – und das kostenlos.“









































