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·29 mars 2026
„Bekommt keinen Riesen-Rüffel“: Nagelsmann verteidigt BVB-Star Schlotterbeck

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·29 mars 2026

Borussia Dortmunds Nico Schlotterbeck erlebt gegen die Schweiz einen schwierigen Abend mit folgenschweren Fehlern. Dennoch stärkt Bundestrainer Julian Nagelsmann dem BVB-Star den Rücken und verzichtet bewusst auf harte Kritik.
Nico Schlotterbeck erlebte beim spektakulären 4:3-Sieg der deutschen Nationalmannschaft in der Schweiz einen durchwachsenen Abend. Der Innenverteidiger von Borussia Dortmund fiel vor allem durch ungewohnt viele Fehlpässe im Spielaufbau auf – zwei davon führten direkt zu Gegentoren. Dennoch stellten sich sowohl Bundestrainer Julian Nagelsmann als auch seine Mitspieler demonstrativ hinter den 26-Jährigen.
Nagelsmann wollte die Fehler nicht überbewerten und betonte nach der Partie: „Er bekommt jetzt keinen Riesen-Rüffel.“ Zwar sei Schlotterbeck „mit Ball […] ein bisschen unkonzentriert“ gewesen, doch für den Bundestrainer steht ein anderer Aspekt im Vordergrund: „Ich will, dass sie auch Dinge probieren und mutig sind.“ Besonders positiv hob Nagelsmann hervor, wie der Verteidiger nach der Pause reagierte und wieder Sicherheit in sein Spiel brachte.
Auch innerhalb der Mannschaft genießt Schlotterbeck weiterhin großes Vertrauen. Florian Wirtz, einer der auffälligsten Akteure des Abends, ordnete die Patzer gelassen ein: „Fußball ist ein Fehler-Sport. Jeder macht Fehler.“ Gleichzeitig unterstrich er die besonderen Qualitäten seines Teamkollegen im Spielaufbau.
Ähnlich argumentierte der ehemalige BVB-Star Pascal Groß, der die Stärken Schlotterbecks klar hervorhob: „Das ist sein Spiel, seine Stärke. Die wollen wir ihm auf keinen Fall nehmen.“ Gerade unter Drucksituationen könne der Dortmunder mit seinen präzisen Pässen mehrere Gegenspieler überspielen und so Angriffe einleiten. Für Groß steht fest: „Nico ist stabil. Er spielt eine gute Saison, er ist ein Verteidiger auf absolutem Top-Niveau.“

Foto: IMAGO
Trotz der Unsicherheiten im Spiel gegen die Schweiz sieht Nagelsmann keinen Anlass, an seiner Innenverteidigung zu rütteln. Schlotterbeck bleibt vorerst gesetzt und dürfte auch im nächsten Testspiel am Montagabend (20:45 Uhr) gegen Ghana erneut von Beginn an auflaufen.
Der Bundestrainer zeigte sich überzeugt, dass sein Schützling, der wohl zeitnah einen neuen Vertrag beim BVB unterschreiben könnte, schnell wieder zu seiner gewohnten Form zurückfinden wird. Der Auftritt in Basel dürfte daher eher als Ausrutscher eingeordnet werden – ohne größere Auswirkungen auf Schlotterbecks Standing im Team.









































