Anfield Index
·14 juillet 2026
Bericht: Liverpool macht Weg frei für 30-Millionen-Pfund-Transfer

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·14 juillet 2026

Inter Mailand kreist seit Monaten um diese Situation, und irgendwann braucht Liverpool Klarheit. Laut TeamTalk bereitet der Serie-A-Meister einen weiteren Vorstoß für Curtis Jones vor, wobei Liverpool inzwischen für ein Geschäft im Bereich von 30 Mio. Pfund offen ist.
Diese Zahl ist wichtig. Der Kontext aber auch. Jones ist 25, ein Eigengewächs, technisch stark und steht noch bis 2027 unter Vertrag. Liverpool muss ihn nicht verkaufen. Der Klub agiert nicht aus einer Position der Schwäche heraus, auch wenn Inter offenbar glaubt, die verbleibende Vertragslaufzeit verschaffe ihnen Verhandlungsmacht.
Bisher hat das nicht funktioniert. Inters frühere Angebote lagen deutlich unter den Vorstellungen, und zwar mit einigem Abstand. Liverpools Haltung war vernünftig: Der Klub bewertet den Spieler höher, und es gibt keinen wirklichen Grund, einen Wert unter Marktpreis ziehen zu lassen, nur weil ein anderer Verein glaubt, mit Geduld ans Ziel zu kommen.

Hier werden Transferverhandlungen ziemlich einfach. Inter will den Spieler, Jones steht weit oben auf ihrer Wunschliste für das Mittelfeld, und Liverpool weiß das. Die neueste Passage aus dem Bericht ist eindeutig genug: „Der italienische Meister ist bereit, sein Angebot auf rund 25 Millionen Pfund zu erhöhen und könnte bei Bedarf sogar darüber hinausgehen, aber es besteht weiterhin Zurückhaltung, Liverpools Forderung von 30 Millionen Pfund zu erfüllen“, heißt es im Bericht.
Wenn das die Lücke ist, dann muss Inter eine Entscheidung treffen. Liverpool ist bereits von einer höheren Bewertung abgerückt, die mit 34 Mio. Pfund angegeben wurde, und auf 30 Mio. Pfund herunterzugehen, wirkt schon wie ein Kompromiss. Deutlich weiter herunterzugehen, würde nach schlechtem Geschäftsgebaren aussehen.
Andoni Iraola ist gerade erst angekommen, was die Sache komplizierter macht. Ein neuer Trainer will sich Spieler oft erst genau ansehen, bevor er endgültige Entscheidungen trifft, und Jones könnte in diesem Mittelfeld noch immer eine Rolle haben. Er kennt den Klub, erfüllt die Homegrown-Regelung und bietet Flexibilität im zentralen Bereich. Diese Dinge haben Wert, noch bevor man überhaupt über eine Ablösesumme spricht.
Trotzdem muss Liverpool auch konsequent sein. Wenn Jones im nächsten Zyklus nicht als wichtiger Stammspieler gesehen wird, dann ist dieser Sommer der richtige Moment, um ihn gewinnbringend zu verkaufen. Die Situation bis in die Schlussphase seines Vertrags laufen zu lassen, wäre schlechtes Kader-Management.
Eigentlich gibt es hier nur drei Möglichkeiten. Inter zahlt annähernd Liverpools Preis und bekommt seinen Mann. Jones bleibt und zeigt unter Iraola genug, um nach dem Transferfenster neue Vertragsgespräche anzustoßen. Oder Liverpool bleibt hart, niemand gibt nach, und der Klub steuert auf genau die Art von Vertragssituation zu, die jeder gut geführte Verein vermeiden will.
Die erste Option wirkt weiterhin am saubersten. 30 Mio. Pfund für Jones sind nicht überzogen, sondern fair. Wenn Inter ihn wirklich so hoch einschätzt, sollten sie aufhören zu taktieren und anfangen zu zahlen.
Aus Sicht eines Liverpool-Fans ist dieser Bericht frustrierend, weil er sich vertraut anfühlt. Ein guter Akademiespieler steht an einem Scheideweg, ein anderer Verein versucht, ein paar Millionen vom Preis herunterzuhandeln, und Liverpool muss Gefühl und Logik gegeneinander abwägen.
Jones hatte einige Momente, in denen man dachte, jetzt macht er den nächsten Schritt und wird zu einer wichtigen Figur. Qualität hat er, daran besteht kein Zweifel. Er kann den Ball tragen, den Ballbesitz sichern und in engen Räumen für Momente sorgen. Aber das ist Liverpool, und Momente allein reichen nicht auf Dauer. Wenn das neue Regime unter Iraola ihn nicht als zentrale Figur sieht, dann hilft es niemandem, das in die Länge zu ziehen.
Der nervige Teil ist Inters Herangehensweise. Wenn sie ihn wirklich wollen, dann sollen sie die Ablöse zahlen. Dass Liverpool von 34 Mio. Pfund auf 30 Mio. Pfund heruntergegangen ist, ist bereits vernünftig. Für einen Homegrown-Spieler Mitte 20 mit Erfahrung an der Spitze der Premier League und in Europa ist das kaum überzogen.
Die Fans werden sich auch Sorgen machen, dass der Klub sehenden Auges in eine schlechte Vertragssituation hineinschlittert. Jones als Kaderoption zu behalten, ist in Ordnung, wenn der Trainer an ihn glaubt und ein neuer Vertrag realistisch ist. Ihn aus reiner Gewohnheit zu behalten und dabei zuzusehen, wie sein Wert sinkt, ist es nicht. So verlieren Klubs die Kontrolle über ihren Kaderaufbau.
Hier steckt immer noch ein guter Spieler, und viele Fans würden ihn gern an der Anfield Road erfolgreich sehen. Aber wenn sich der Klub in eine andere Richtung bewegt, dann sollte er entschlossen handeln. Zum richtigen Preis verkaufen, sinnvoll reinvestieren und weitermachen.
Quelle: TeamTalk
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.







































