Anfield Index
·20 avril 2026
Bericht: Liverpool vor großem Kampf um 75-Millionen-Pfund-Stürmer

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·20 avril 2026

Anerkennung für die ursprüngliche Berichterstattung von The Times, die enthüllt, dass Newcastle United „bereit ist, Gespräche über einen Verkauf von Anthony Gordon an den FC Bayern München aufzunehmen, wenn der deutsche Meister ihre Bewertung von 75 Millionen Pfund erfüllt“. Diese Entwicklung bringt FC Bayern München klar in die Pole Position, auch wenn es bislang „keinen offiziellen Kontakt zwischen den Klubs“ gibt – Gespräche scheinen jedoch unmittelbar bevorzustehen.
Gordons Aufstieg war beachtlich. Der 25-jährige englische Nationalspieler hat in dieser Saison zehn Tore in der Champions League erzielt und damit unterstrichen, warum Bayern daran interessiert ist, seinen erfolgreichen Rekrutierungsweg aus der Premier League zu wiederholen – nach dem Einfluss von Spielern wie Harry Kane und Michael Olise. Wie The Times anmerkt, bedeutet „der Erfolg der drei zuletzt aus der Premier League verpflichteten Offensivspieler, dass Bayern diesen Rekrutierungsprozess fortsetzen möchte“.
Für Liverpool ist die Lage alles andere als einfach. Die langjährige Bewunderung des Klubs für Anthony Gordon ist gut dokumentiert, wobei der Flügelspieler „im Sommer 2024 fast an Liverpool verkauft worden wäre“. Da Mohamed Salah diesen Sommer den Verein verlässt, ist offensive Verstärkung unverzichtbar.
Liverpools Rekrutierungsteam unter der Leitung von Arne Slot steht vor einer heiklen Balance. Nach bereits hohen Investitionen, darunter ein umstrittener Deal über 125 Mio. Pfund für Alexander Isak im vergangenen Sommer, wird die Bereitschaft für eine weitere große Ausgabe genau hinterfragt werden. Dennoch machen Gordons Vielseitigkeit in der gesamten Offensive und seine Premier-League-Erfahrung ihn zu einer attraktiven Option.

Foto: IMAGO
Newcastles Haltung ist klar. „Sie werden Gespräche über einen Verkauf von Gordon aufnehmen, wenn Bayern diesen Einstiegspreis auf 75 Millionen Pfund erhöht.“ Finanzielle Zwänge sind ein treibender Faktor, da der Klub „mehr Spieler verkaufen muss, um auf dem Transfermarkt aktiv sein zu können“.
Auch Gordon selbst scheint dem Wechsel gegenüber aufgeschlossen zu sein. The Times berichtet, „dass es auch die Auffassung gibt, dass Gordon für den Wechsel offen ist“, und sein Kopf sei zuvor durch Liverpools Interesse „verdreht“ worden. Dadurch entsteht eine Wettbewerbssituation, in der persönliche Präferenzen und Ambitionen in der Champions League entscheidend sein könnten.
Liverpool ist nicht allein, auch Arsenal wird ein früheres Interesse nachgesagt, doch Bayerns strukturierter Ansatz verschafft dem Klub einen frühen Vorteil. Die Vergangenheit der Münchner, Angebote schrittweise zu erhöhen – wie im Fall Kane – deutet darauf hin, dass Newcastles Bewertung von 75 Mio. Pfund am Ende erreicht werden könnte.
Für Liverpool werden die kommenden Wochen entscheidend sein. Gordon stellt sowohl eine strategisch passende Lösung als auch einen Statement-Transfer dar, doch der finanzielle und sportliche Druck rund um den Deal bedeutet, dass nichts garantiert ist.
Aus Sicht eines Liverpool-Anhängers gibt es Anlass zur Vorsicht. Gordon ist ohne Zweifel talentiert, doch 75 Mio. Pfund wirken angesichts der jüngsten Ausgaben des Klubs und der schwankenden Rendite dieser Investitionen sehr hoch. Nach einer enttäuschenden Titelverteidigung, in der Liverpool auf Rang fünf steht, liegen die Prioritäten wohl tiefer als bei einem weiteren Flügelstürmer.
Hinzu kommt die Frage nach dem Profil. Gordon arbeitet hart und hat seine Zahlen verbessert, doch Salah zu ersetzen verlangt konstante Leistungen auf absolutem Topniveau. Sechs Premier-League-Tore, davon drei Elfmeter, überzeugen nicht vollständig als direkte Lösung. Das Interesse des FC Bayern könnte den Preis zudem über ein vernünftiges Maß hinaus treiben.
Anhänger könnten außerdem infrage stellen, ob Liverpool eher reaktiv als proaktiv handelt. Gordon 2024 zu verpassen, nur um den Wechsel nun zu höheren Kosten erneut zu prüfen, deutet auf Zögern in früheren Transferfenstern hin. Da auch andere Mannschaftsteile Verstärkung brauchen, könnte die Bindung einer solchen Summe die Flexibilität an anderer Stelle einschränken.
Letztlich würde Gordon den Kader verbessern, doch ob er ihn wirklich transformiert, ist eine andere Frage. Liverpool muss entscheiden, ob das der richtige Deal ist – oder einfach nur der am leichtesten verfügbare.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.









































