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·31 janvier 2026

Besiktas dreht Spiel gegen Konyaspor: 2:1-Sieg, Asllani fliegt bei Debüt vom Platz

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Besiktas hat am 20. Spieltag der Trendyol Süper Lig TÜMOSAN Konyaspor mit 2:1 besiegt, einen Rückstand gedreht und ist seit elf Spielen ungeschlagen. Überschattet wurde der Sieg durch die Rote Karte für Neuzugang Kristjan Asllani bei seinem Debüt.

Elf Spiele ohne Niederlage, aber weiterhin Rang fünf

Mit dem Erfolg baut Besiktas seine Serie auf elf Partien ohne Niederlage aus und erhöht das Punktekonto auf 36. An der Tabellenposition ändert das zunächst nichts: Die Schwarz-Weißen bleiben trotz des Heimsieges auf Platz fünf. Auffällig war, wie die Mannschaft von Trainer Sergen Yalcin nach einem frühen Wirkungstreffer die Ruhe behielt, die Kontrolle übernahm und das Spiel in zwei entscheidenden Momenten auf ihre Seite zog.


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Früher Rückstand nach langem Ball, Besiktas antwortet über Cerny

Die Partie begann mit intensiven Zweikämpfen und Standardsituationen. Nach einer ersten Annäherung über einen Freistoß von Orkun Kökcü (22.) geriet Besiktas in der 23. Minute dennoch in Rückstand: Nach einem langen Ball hinter die Abwehr verwertete Deniz Türüc die freie Situation vor dem Tor zum 1:0. Der Treffer wirkte kurz wie ein Bruch, doch Besiktas stabilisierte sich schnell, erhöhte das Tempo und fand über zweite Bälle wieder in die gefährlichen Räume.

In der 34. Minute fiel der Ausgleich: Kökcü drang über links in den Strafraum ein und probierte es mit einem Querschuss, der Ball blieb nach der Aktion im Spiel, und Vaclav Cerny reagierte am schnellsten. Der Offensivmann setzte nach und schob den Abpraller zum 1:1 ein, sein sechster Pflichtspieltreffer im Trikot von Besiktas. Kurz vor der Pause hatte die Heimelf sogar die Chance, das Spiel zu drehen, doch ein Kopfball von Cengiz Ünder (42.) nach einer Hereingabe von Kökcü strich an den Pfosten.

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Entscheidung spät: Kökcü trifft, VAR schickt Aslani vom Platz

Nach dem Seitenwechsel blieb die Begegnung umkämpft. Besiktas suchte die Führung, Konyaspor setzte auf Umschaltmomente. In dieser Phase gab es mehrere Szenen im Strafraum und gefährliche Abschlüsse, unter anderem nach einer Hereingabe von El Bilal Toure (55.) sowie einer Möglichkeit für Jackosn Muleka (60.), bei der der Ball an den Pfosten klatschte. Auf der Gegenseite zwang ein Kopfball von Emirhan Topcu (62.) nach einer Hereingabe Torhüter Bahardir Güngördü zu einer Rettungstat.

Die entscheidende Szene brachte schließlich die 77. Minute: Eine Hereingabe von rechts segelte bis an die hintere Stange durch, wo niemand entscheidend klären konnte. Kökcü nahm den Ball auf, zog nach innen und platzierte den Abschluss präzise ins lange Eck zum 2:1. Der Kapitän erzielte damit binnen kurzer Zeit seinen zweiten Treffer für den Klub.

Nur wenige Minuten später kippte die Stimmung erneut: Konyas Türüc blieb nach einem Einsteigen von Kristjan Asllani im linken Halbraum liegen. Zunächst gab es Freistoß, doch nach VAR-Überprüfung sah Asllani in der 82. Minute die direkte Rote Karte. Für den Neuzugang wurde das Debüt damit zur unrühmlichen Premiere, während Besiktas die Schlussphase in Unterzahl überstehen musste.

Was der Sieg sportlich bedeutet

Der Erfolg bestätigt die Stabilität von Besiktas in dieser Phase der Saison: Rückschläge werden weggesteckt, die Mannschaft findet Lösungen über Struktur und Schlüsselaktionen. Gleichzeitig bleibt die Ausgangslage im Rennen um die oberen Plätze angespannt, weil der fünfte Rang trotz 36 Punkten bestehen bleibt. Die Rote Karte für Asllani kommt als zusätzlicher Faktor hinzu, denn sie zwingt das Trainerteam kurzfristig zu Anpassungen im Mittelfeld und wirft einen Schatten auf einen Abend, der sportlich vor allem wegen der Moral und des späten Siegtreffers in Erinnerung bleiben dürfte.

Aufstellungen

Besiktas: Destanoglu – Sazdagi, Djalo, Topcu, R. Yilmaz – Ucan (68. Ndidi), Kökcü (90.+1 K. Yilmaz), Ünder (76. Asllani), Cerny (76. Jota Silva), Toure – Hekimoglu (68. Rashica)

TÜMOSAN Konyaspor: Güngördü – Yazgili (83. Nagalo), Bazoer (83. Bosluk), Demirbag, Sitya – Bjorlo (87. Ibrahimoglu), Kutlu, Türüc, Muleka, Bardhi (83. Svendsen) – Kramer

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